Träumerle

Der Blog zur Aue

Mein Tick

Ich ticke richtig – besser gesagt meine Uhren. Ohne kann ich nicht, da fehlt mir was. Der ständige Blick aufs Handgelenk sagt mir:
– Zeit zu gehen (auf Arbeit).
– Gleich ist Feierabend.
– Schon so spät?
– Zeit für die Hunde-Runde.
Früher war für mich die Uhr nur ein Zeitanzeiger, heut ist sie schmückendes Beiwerk. Und da Frau sich gern schmückt, habe ich auch mehrere davon.

                        

Die zwei Uhren mit Steinchen von der Frauenkirche sind meine Lieblinge, sie sind für mich etwas Besonderes. Aber ich trage auch Billiguhren, die es als Gratisgeschenk bei diversen Versandhäusern gibt. So besitze ich insgesamt 10 Stück.
Wie viele Uhren habt ihr? Unterscheidet ihr zwischen „für den Alltag“ und „für gut“? Am 28.03. beginnt die Sommerzeit, da müssen wir wieder alle Uhren vordrehen – viel Spaß dabei!

18 Kommentare

  1. Wolfgang aus Greifswald:

    Meinereiner war es irgendwann leid, immer irgendwelche Batterien auswexeln lassen zu müssen. So hab ich EINE EINZIGE ArmbandUhr, die ein gepflegtes Schweizer ETA- Laufwerk(automatic) hat, ein grundsolider Chronometer mit Zertikat, der GOLF unter den Uhren, also kein überteuertes Teil und auch keine „Marke“. Es steht „C.Melchers seit 1806“ auf dem Zifferblatt. Die haben nie Uhren gebaut, sondern sind ein SchiffahrtsUnternehmen, eine Reederei, eine Handelsfirma.
    Diese Uhr wird hoffentlich meine letzte Armbanduhr sein und bleiben und ich trage sie immer, unterscheide da nicht für Alltag oder „gut“. Eine feine mechanische Uhr, die Charakter hat und richtig „singt“. Die UnruhFeder hat einen ganz feinen EigenKlang neben dem Ticken. Meine Früher- Uhren hab ich natürlich auch noch. Die batteriegetriebenen sind mittlerweile alle verendet und eine mechanische russischer Bauart oxydiert eben auch noch bei mir herum. Eine Schweizer ArmbandUhr, ganz alt mit Handaufzug, funktionstüchtig und der Aufschrift „Wehrmachtswerk“ hab ich aus dem Nachlaß einer ganz weit entfernten Verwandten aus Wien „gerettet“
    Und dann hab ich noch diverse GebrauchsUhren und Wecker mit Quarz- Laufwerk und auf dem Regal im WohnZimmer einen sehr schönen Regulator aus den späten Vierzigern oder frühen Fünfzigern mit DoppelGong und HolzGehäuse. Datt bigi kann da ein Lied von singen*grins*
    So eine FrauenKirchenSteinUhr find ich total klasse, aber was sollte ich damit? sie würde nur herumliegen, weil ich ja meine Uhr hab – und eben keine weitere brauche.
    Mal sehen, vielleicht zeig ich sie mal alle in meinem Blog – ist ja ne klasse Idee unter dem ArbeitsTitel: „Zeigt her Eure Uhren“
    GAnz liebe Grüße aus der sonnenkaltklarwinterluftigen Stadt am Meer vom Wolfgang.

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom März 9th, 2010 08:42:

    Guten Morgen Wolfgang. Mechanische Uhren – die noch so richtig ticken – sind etwas edles. Ein Onkel meines Mannes ist Uhrmacher mit eigener Werkstatt. Da tickt es den ganzen Tag und bimmelt und gongt. Das ist noch ein richtiges Handwerk. Heut haben die Uhren ja größtenteils Batterien, irgendwie halten die auch nicht lang. Ich hab jedenfalls immer eine, wo grad die Batterie runter ist.
    Ich wünsche Dir einen schönen Tag. Ich muss jetzt zur Arbeit – die Uhr zeigt es mir an. Tschüß.

    [Antwort]

    bigi Antwort vom März 9th, 2010 10:34:

    Die liebste Uhr im Hause Schnee ist der olle Ben – auch wenn er nervt, ich mag ihn 😉

    [Antwort]

  2. bigi:

    Also für mich ist das mit Uhren wie mit Handtaschen und Regenschirmen – einfach nur lästig. Ich hab mein Handy in der Hose und da steht ja auch eine Uhrzeit drauf.

    Allerdings brauche ich zu Hause dafür überall Uhren. Klingt komisch, ist aber so! 😉

    Aber jeder Jeck ist anders – und ich finde Uhren zu mögen und zu sammeln ist nicht die schlechteste Angewohnheit die man haben kann. Und wenn dann noch solche Exemplare mit besonderer Bedeutung dabei sind!

    Liebe Grüße
    bigi,
    die sich sofort auch 10 Uhren zulegen würde, wenn dadurch sicher gestellt wird, dass die nächsten 2.712 Stunden schneller vergehen!

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom März 9th, 2010 13:18:

    Unsere Jungs denken genauso. Uhr? Wozu – sie haben doch ihr Handy. Aber unser „Kleiner“ hat festgestellt, dass man beim Bund doch eine braucht – Handy ist tagsüber tabu. Dann lass mal die Uhren auch ganz schnell rattern, damit die Zeit vergeht – und Du bald für ganz zu Hause bist.

    [Antwort]

  3. Andrea:

    Liebe Kerstin,
    mir sitzt ständig die Zeit im Nacken,gerade
    jetzt wo ich Schichten arbeiten muß.
    Etwas mehr Zeit für die Familie wäre gut.
    Wir sehen uns bald.
    Tschüß Andrea

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom März 9th, 2010 13:16:

    Dann brauchst Du eine Uhr, die auf Arbeit gaaanz schnell läuft und dann daheim umso langsamer, das wäre doch genial, he? Wir sehen uns, machs gut.

    [Antwort]

  4. stellinger:

    Liebe Kerstin,

    zu Hause trage ich ganz selten mal eine meiner 14 Armbanduhren, weil überall geschenkte Uhren herumstehen. Viele der Armbanduhren sind Gratisgeschenke, aber einige sind mir lieb und vor allem teuer. Eine ist eine funkgesteuerte, ein Geschenk meiner Frau zu einem Weihnachtsfest. Eine Automatic-Uhr (Junghans) ist dabei, ein goldener Junghans-Chronometer, geerbt von meinem Schwiegervater. Das Prunkstück aber ist eine goldene Vierdeckel-Taschenuhr, die mein Vater mir vererbt hat und der hat sie wiederum von seinem Vater. Eine weitere, in 750er Gold vom Großvater meiner Frau ist inzwischen an unseren Enkelsohn übergegangen.
    Dann gibt es da noch eine hölzerne Schrankuhr mit Bimbamschlag, die sich meine Eltern im Jahre 1936 kauften. Das Schlagwerk ziehe ich aber nie auf, weil es einfach zu laut ist.
    Jetzt wirst Du bestimmt sagen, liebe Kerstin, der Jürgen tickt nicht mehr richtig, so lange Kommentare zu schreiben. Ich höre ja auch schon auf.

    Liebe Grüße zu Dir
    Jürgen

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom März 9th, 2010 17:47:

    Lieber Jürgen, ich lese gern lange Kommentare. Da erfährt man vieles. Nun sage mal einer, nur Frauen haben so viel Schmuckwerk. Aber Du hast ja tolle Stücke und Geerbtes hält man besonders in Ehren. Schön, wenn so ein gutes Stück von Generation zu Generation weitergegeben wird. Ich selbst habe zwar noch keine Uhr, aber ein paar besondere Ringe und Schmuckstücke von meiner Schwiegermutter bekommen, jedes Teil hat seine Geschichte und das finde ich interessant zu wissen. Danke für Deinen Besuch.

    [Antwort]

  5. Karl-Heinz:

    Liebe Kerstin,
    meine Frau hat auch so an die 10 Uhren, aber ich bin da nicht sicher, ob einige eine neue Batterie notwendig haben.
    Ich habe nur eine Armbanduhr und die ist funkgesteuert. Nu ist sie mir gerade am Sonntag auf dem Nachhauseweg von der Stadt kaputt gegangen, d.h. die Uhr selber funktioniert, aber da wo ein Stift das Armband an die Uhrgehäuse anschließt ist ein Stückchen ausgebrochen, also kann es nicht repariert werden und ich werde mir eine neue kaufen, sobald ich wieder in der Stadt bin.
    LG KH.

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom März 9th, 2010 18:27:

    Hallo Karl-Heinz. Wenn es eine Uhr ist, an der Du sehr hängst, dann ist das schade. Manch Frau würde vielleicht denken: Endlich, da hab ich einen Grund, mir eine neue zu kaufen. Ich würde mich sehr ärgern, gänge eine meiner Lieblingsuhren kaputt.
    Einen schönen Abend wünsche ich Dir noch und viel Spaß beim Kauf einer „Neuen“.

    [Antwort]

  6. Brigitte:

    Also ich habe eine und wenn ich die mal vergesse ranzumachen, was zum Glück nur sehr selten vorkommt, merkt man erst mal wie oft man unbewusst auf die Uhr schaut.
    Tschüssi Brigitte

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom März 9th, 2010 18:56:

    Liebe Brigitte, genauso ist es. Erst wenn etwas fehlt merkt man, wíe wichtig es doch ist oder war. Das gilt auch für andere Bereiche des Lebens. Einen schönen Abend noch wünsche ich Dir.

    [Antwort]

  7. kelly:

    hallo kerstin,
    mit einer armbanduhr täglich hab ich es nicht mehr so, während der berufstätigkeit trug ich eine (fast) bahnhofsuhr, zu oft wurde ich gefragt:
    wie spät?
    so war dann die uhrzeit über den verkaufsthresen hinweg zu erkennen.
    nun sind uhren schmückendes beiwerk bei den jeweiligen anlässen.
    doch genau so oft schau ich aufs handy *g*.
    lg kelly

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom März 10th, 2010 08:16:

    Ja das mit dem Handy hab ich schon mehrfach gehört. Als Frau ist schmückendes Beiwerk immer gut und an einer schönen Uhr hat Frau auch Freude. Liebe Grüße zurück zu Dir.

    [Antwort]

  8. Katinka:

    Den Tick hatte ich auch mal *lach*.
    Vor allem Swatchuhren hatten es mir angetan – das hatte ich zu besten Zeit um die 10 Stück.
    Inzwischen besitze ich nur noch 3 Uhren 😉

    [Antwort]

  9. Mari:

    Ich trage seit vielen Jahren keine Uhr mehr, ich brauch sie einfach nicht … 🙂
    Im Schrank liegt irgendwo eine Pierre Cardin Uhr und da liegt sie auch gut :))
    Ich lebe zeitlos irgendwie odr anders meine innere Uhr geht so ziemlich genau :))
    Liebe Grüße von Mari

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom März 13th, 2010 10:07:

    Liebe Mari, vielen Dank für Deinen Besuch. So unterschiedlich sind die Leutchen, Du also auch „ohne“. Dann kannst Du beim Schaufensterbummel wenigstens den Angeboten widerstehen! Einen lieben Gruß ans andere Ende der Stadt.

    [Antwort]

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