Träumerle

Der Blog zur Aue

Sächsisches Teil 2


Da mein gestriger Beitrag gut angekommen ist (Danke für die Kommentare und Mails), gibt es heut eine kleine lustige Geschichte aus meiner Kindheit.
Ich war 3 – 4 Jahre alt, meine Schwester (auf dem linken Bild rechts) saß noch im Kinderwagen. Meine Mam brachte uns früh in Kinderkrippe und Kindergarten (war in der DDR so), nachmittags der Trott zurück. Ich war schon immer ein stures Kind und wollte nicht laufen. Meiner Mam ging es nicht schnell genug und sie ermahnte mich: „Nu loof ma bissel schneller!“ Mein Kommentar vor allen Leuten: „Das heißt nicht loofen, das heißt laufen!“
Mein Gespür für Benehmen und ordentliche Aussprache war eben schon sehr früh geprägt. Nicht wahr, liebe Mam?

37 Kommentare

  1. Elke:

    *lol* > das hätte von mir stammen können. Meine Mutter erzählte immer, dass mich die Leute in unserer Straße für hochmütig hielten, weil ich Hochdeutsch gesprochen habe. –
    Liebe Kerstin, ich habe den Link zu dir gerade bei Jürgen entdeckt. Herzlich willkommen in der Bloggerwelt.
    Lieben Gruß
    Elke

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Februar 24th, 2010 15:20:

    Liebe Elke, willkommen in meiner Welt und Danke fürs Reinschauen. Meine Familie hat zu leiden, wenn ich sie ermahne oder korrigiere, wenigstens am Telefon oder bei amtlichen Gesprächen kann man sich doch etwas ordentlicher ausdrücken. Ich denke jedenfalls so, vielleicht bin ich es auch durch die Büroarbeit und den Umgang mit fremden Menschen gewöhnt. Liebe Grüße zurück.

    [Antwort]

  2. Fred:

    Liebe Kerstin,

    zum Glück erlebst du mich nie Live..o weia.

    Eine lustige Geschichte, ihr beiden hübschen wart so süß.

    Ich bin immer noch fasziniert von deinem Hut.
    Der schmückt dich richtig klasse.

    Liebe Grüße, Fred

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Februar 24th, 2010 16:28:

    Lieber Fred, ohne Hut erkennt mich dann wenigstens niemand. 🙂

    [Antwort]

  3. Fred:

    hahaha, erst lachen, jetzt stehe ich fragend im Raum. Gut gesagt und ich lache wieder 🙂

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Februar 24th, 2010 17:37:

    Lieber Fred, okay okay, Du kennst mich ja schon „oben ohne“ 🙂 (Aber niemandem verraten!)

    [Antwort]

  4. BeateN.:

    Hallo liebe Kerstin!
    Deine Kinderfotos sind total goldig. Ich kann mir gut vorstellen, dass Du Deiner Mutter ganz schön kontra gegeben hast, man sieht es schon an Deinem selbstbewussten Blick 😉 Ich habe auch nie mit meiner Meinung hinter dem Berg gehalten. Das hat meinen Eltern schon die ein oder andere Schweißperle auf die Stirn gezaubert 🙂
    Liebe Grüße aus der schönen Vorderpfalz von der in Köln geborenen und aufgewachsenen: Beate.

    P.S.: Du siehst, ich bin schon mit verschiedenen Dialekten konfrontiert worden, so dass ich recht flexibel bin 🙂

    [Antwort]

  5. Karl-Heinz:

    Ich musste lachen, Kerstin, bei mir war es eher umgekehrt. Ich habe lieber Schlesisch gesprochen und meine Mutter bestand darauf, dass ich Hochdeutsch sprach – aber komischerweise hat sie nicht bei meinen beiden Schwestern darauf bestanden. Übrigens habe ich vorhin gerade eine meiner Schwestern in Mainz angerufen. Ist heute billiger als wenn ich das Porto für einen Brief bezahle.

    [Antwort]

  6. Karsten:

    Coole Seite Schwesterherz !! ….. Erzählste auch wie ich unter euch leiden mußte ??….( Natürlich Spass !… Jedenfalls Teils )

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Februar 24th, 2010 20:23:

    Hallo Kleener, willkommen auf meiner Seite. Von wegen leiden! Du warst das Nesthäkchen, hattest große Schwestern zu Deinem Schutz. 🙂

    [Antwort]

  7. Gerhard:

    Tach,hier ist das Kellerkind.

    Stur! Ist sie heute noch.

    Gerhard

    [Antwort]

  8. Fred:

    Wie lieber Gerhard, ein wenig mehr bitte 😉

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Februar 24th, 2010 20:24:

    Lieber Fred, das ist DER Karsten, von dem ich berichtete, jaja.

    [Antwort]

  9. Karsten:

    Für alle unwissenden …. ich war der kleinste ( Schlurrzt )

    [Antwort]

  10. Karsten:

    Kellerkind ?? … weil bei euch im keller das Bier steht oder ?? ( Lach )

    [Antwort]

  11. Karsten:

    Schönen Gruß von Mutter`n ! Soll Morgen Schreiben !

    [Antwort]

  12. Fred:

    Also Karsten das wirft aber eine Menge Fragen auf..

    Grüssi, Fred

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Februar 24th, 2010 20:49:

    Wird das jetzt eine Männerrunde oder was? Mal zur Klarstellung: ICH bin die Große, dann kommt meine Schwester und dann, dann erst kommt der Kleene. Ich musste ja überall meine Klappe aufmachen, immer musste ich! So und nun ist gut.

    [Antwort]

    Karsten Antwort vom Februar 27th, 2010 20:21:

    Gruß !! . Keine Angst ! Meine Beiden Großen waren Immer Lieb !!

    [Antwort]

  13. Wolfgang aus Greifswald:

    Hab ich doch auch sächs’sche Wurzeln, aus der Gegend wo wie ich finde das finsterste Sächsisch gesprochen wird: Chemnitz, wo die alten Chemnitzer niemalsnich „Karl- Marx- Stadt“ gesagt haben. Für die war das immer „Chamtz“ oder „Ruß- Chamtz“ Spruch kurz nach der Wende am Chemnitzer Hauptbahnhof: „Willkommen in Ruß- Land“ und das war ja wirlich so, die ganze Stadt wurde mit „sächsischem Mutterboden“ (BraunkohleBriketts) geheizt und die Luft war von fast öliger Konsistenz. Wenns im Winter chneite, war die SchneeDecke in kurzer Zeit fast schwarz.
    Aber KindheitsErinnerungen hab ich an die Stadt:
    die alte Straßenbahn, Linie 8, die vom StadtZentrum nach Hilbersdorf und Ebersdorf rausgefahren ist. Sie hatte eine 900mm- Spur, galt als die freundlichste Straßenbahn der Welt: sie verneigt sich vor jedem Fahrgast.
    Und noch eine Erinnerung an Sachsen: die scheeene sächs’sche Eierschegge. Das kriegen die NordLichter nicht auf die Reihe. Eierschecke schmeckt nur, wenn sie auch Sachsen ist.
    Liebe Grüße aus der schönsten Hansestadt am Ryck vom Wolfgang.

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Februar 25th, 2010 07:33:

    Lieber Wolfgang, Du kannst ja richtig sächs´sch schreiben. War noch nie richtig in Chemnitz, immer nur dran vorbei auf der Autobahn. Eierschecke ist typisch sächsísch, aber sie muss frisch sein und vom guten Bäcker.
    Liebe Grüße zurück an die Ostsee.

    [Antwort]

    Wolfgang aus Greifswald Antwort vom Februar 25th, 2010 18:42:

    Chemnitz ist auch nicht grade das, was man eine schöne Stadt nennen könnte, Meine GroßMutter väterlicherseits hat da gewohnt(in Hilb’rschdorf) und deshalb war ich relativ oft dort. Die Stadt hat aber ein paar Perlen, z.B. den Chemnitzer Hof und das Stadtbad, Gebäude aus dem Ende der Zwanziger/Anfang DreißigerJahre: feinstes Bauhaus, wunderschön und supergut original erhalten und restauriert. Vielleicht zeig ich das Bad mal bei mir im NordOsten.
    Liebe Grüße aus der schönsten Hansestadt am Ryck vom Wolfgang.

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Februar 25th, 2010 18:46:

    Ja zeig mal bitte, bin gespannt.

    Karsten Antwort vom Februar 27th, 2010 20:07:

    Grüße Dich !! Die Beste Eierschecke die es gibt ! .. .. .. Lecker !!

    [Antwort]

  14. Ocean:

    🙂 liebe Kerstin, was für eine schöne Geschichte. *lach* das Hochdeutsch-Korrigieren hätte auch von mir stammen können. Von den richtigen „breiten Schwoben“ bin ich da dann auch schief angeguckt worden *g*

    Heutzutage mehr denn je ..kann man den Eindruck bekommen, daß die Sprache immer schlampiger benutzt wird. Nicht auf Dialekte bezogen – sondern ganz einfach die achtlose Verwendung, was Grammatik etc. angeht. Vielleicht weil alles immer schneller gehen muß? das merk ich zumindest bei mir 🙂

    Ganz liebe Grüße an dich,
    Ocean

    [Antwort]

  15. stellinger:

    Hallo Kerstin,

    für alle, die des Sächs’schen nicht mächtig sind, empfehle ich diese Seite:

    http://www.teens-web.de/sachsen.htm

    herzliche Grüße
    Jürgen :-))

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Februar 25th, 2010 14:35:

    Oh, da kann ich sogar noch was lernen. Danke für den Tipp.

    [Antwort]

  16. Brigitte:

    Das kenn ich doch irgendwie. Ich hab die Tochter immer im Winter mit dem Schlitten in die Krippe gezogen, bergauf. Alle paar Meter wurde der Schlitten plötzlich leicht, weil sie sich nie festgehalten hat. Aber irgendwie sind wir dann doch immer angekommen.
    Tschüssi Brigitte

    [Antwort]

  17. Sammy:

    hallo Kerstin,

    dank Juergen hab ich jetzt endlich auf deine seite gefunden.

    ich moechte dir mal ganz liebe gruesse da lassen und dich in der bloggerwelt willkommen heissen.

    deine kindheitsbilder sind herzig, warst ein nettes kleines maedchen. ich schau ja unheimlich gerne fotos an und ich sag mal danke dass du uns hast teilnehmen lassen an deinen kindheitserinnerungen.

    *winke*
    Sammy

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Februar 26th, 2010 06:41:

    Oh ich freu mich, noch ein neuer Leser. Vielen Dank für Deinen Besuch. Ich schau dann eben mal zurück.

    [Antwort]

  18. Der Brotbaecker:

    Hallo und guten Abend,

    herzlichen Dank für den Besuch auf meiner Seite. Eine schöne Seite ist das hier. Ich schaue bestimmt auch von Zeit zur Zeit rein. Am Armenhaus Königsbrück bin ich auf dem Weg nach Radeburg auch schon zig Mal vorbeigefahren, ohne allerdings zu wissen was es ist. Im Sommer beeindrucken mich die immer nett bepflanzten Milchkannen auf der Rampe vor dem Haus!
    Herzliche Grüße und ein schönes Wochenende wünscht Der Brotbaecker

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Februar 27th, 2010 08:15:

    Danke für den Gegenbesuch. Ja die Milchkannen sind sehr hübsch und werden liebevoll bepflanzt. Bald wird es wieder bunt am Armenhaus.

    [Antwort]

    Karsten Antwort vom Februar 27th, 2010 20:16:

    Grüße Dich !! Das Armenhaus war für alle >Mittellosen aus Stenz .. Jetzt Königsbrück .. Wer nix mehr hatte lebte dort und war auf die Kirche oder auf Spenden angewiesen .. Deswegen die Milchkannen .. .. Gruß Karsten

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Februar 27th, 2010 20:21:

    Danke für Deinen Besuch! Hat vielleicht jemand eine Milchkanne zu verschenken? Ich nehm sie – als Deko (wie wir Frauen so sind).

    [Antwort]

  19. Janet Schreyer:

    Hallo Frühling….
    … du bist ja richtig genial mit deiner Seite.
    Was es alles gibt…
    Ich muss euch mal was sagen: Es ist richtig toll, so liebe nette Nachbarn zuhaben. Es macht mir Spaß hier zu wohnen- mal ein Glühweinabend im Februar, mal ein Rumtopfabend im Dezember, mal ein paar Worte über’n Gartenzaun, mal eine „Ermahnung“ von deinem lieben Mann, die Mülltonne rauszufahren und auch mal ein Auge auf unser Haus zu werfen, während wir mal WIEDER im Urlaub sind.Also DANKE, DANKE, DANKE…

    An alle Leser: frech , wie ich nun mal bin,hier meine Internetseite:
    http://www.haarlos-laser.de

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom Februar 28th, 2010 10:54:

    Hallo rüber übern Zaun. Ich freue mich über Deinen Besuch und Deine netten Worte.
    Wir sehen uns heut bestimmt noch. 🙂

    [Antwort]

    Janet Schreyer Antwort vom Februar 28th, 2010 19:16:

    Guten Abend,
    …ja klar Liebe Nachbarin. Würde mich freuen, wenn Du meine Seite mit einstellst.

    [Antwort]

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