Ich hätte nicht gedacht, dass ich so eine lange Pause machen werde. Aber unsere Baustelle ist noch immer eine Baustelle, wir wohnen noch immer in unserer eigenen Ferienwohnung. Doch es geht voran. Ruck-zuck wird jetzt durch die Firmen eine Arbeit nach der anderen erledigt, unser Bad nimmt langsam wieder Gestalt an. Ich hoffe, dass wir in wenigen Wochen wieder unsere Wohnung beziehen können.
Gesundheitlich geht es mir gut. Doch mein Bein heilt noch immer aus, ich muss noch immer einen Thrombosestrumpf tragen. Auch hier hoffe ich, dass ich in der kommenden wärmeren Jahreszeit endlich darauf verzichten kann.
Nun starten wir gleich ins lange Oster-Wochenende. Unsere Enkelin hat mit der anderen Oma dieses Ostergesteck gebastelt und mich damit überrascht.
In diesem Sinne wünsche ich euch allen ein sonniges und kunterbuntes Osterfest. Lieben Dank allen, die an mich denken. Ich werde mein Blog wieder aufleben lassen!
Nun ist es so lange schon still hier, das war nicht vorgesehen. Und wird noch andauern.
Die Baustelle in unserem Haus wird sich noch einige Monate hinziehen. Wir werden bei dieser Gelegenheit gleich unser Bad komplett sanieren, sämtliche Leitungen neu legen lassen, Boden und Wände – alles wird neu inklusive der sanitären Einrichtung und Möbel. Auch die Küche muss repariert und saniert werden. Es ist ein Großprojekt und raubt uns immer wieder die Nerven. Wir wohnen daher vorübergehend in unserer eigenen Ferienwohnung.
Und nun hatte ich obendrein das Pech, nach 2 Jahren erneut eine schlimme Wundrose am Bein zu bekommen. 10 Tage Krankenhaus, nun seit Wochen krank und werde es auch die nächsten Wochen noch sein. Am 16.12. hatte ich meinen 60. Geburtstag. Da wollten wir eigentlich an der Ostsee sein, alles war gebucht. Anschließend sollte die Feier in einer Gaststätte stattfinden. Doch alles musste abgesagt werden.
Nun steht das Weihnachtsfest vor der Tür. Es wird für uns anders werden als sonst. Kein Familientreffen bei uns, keine Dekoration, kein Baum. Mir ist nicht danach. Mit den Kindern werden wir uns treffen, ansonsten wird es hier ruhig zugehen.
Ich werde mich ganz sicher im neuen Jahr wieder melden. Es wird weitergehen.
Allen Lesern wünsche ich schon mal letzte geheimnisvolle Vorweihnachtstage und dann ein besinnliches und friedliches Weihnachtsfest im Kreise von lieben Menschen.
Im Leben kommt oft alles anders als erwünscht, geplant, gedacht. Da wollte ich nun endlich wieder mehr Zeit für den Blog haben, aber es kommt anders.
Eigentlich wollten wir am 05.09. in den Urlaub fahren. Wir haben dann 2 Wochen frei. Eigentlich sollte nun endlich unsere Küche renoviert werden, ich bin schon ewig auf der Suche nach neuen Möbeln. Konnte mich bisher noch für kein Modell entscheiden. Eigentlich wollten wir Zaun bauen, bissel streichen, Dinge erledigen.
Aber nun haben wir ein Problem am Haus. Und das ist nervenaufreibend, frustrierend. Ich habe den Kopf nicht frei, es wird dauern. Mehr möchte ich öffentlich nicht schreiben. Aber ihr sollt wissen, warum es hier nun doch noch länger ruhig bleiben wird.
Es geht allen gut, die Kinder waren alle im Urlaub. Unser Enkel beginnt zu laufen und unsere Enkelin wird im September schon 6 Jahre. Wenigstens in dieser Richtung ist alles in Ordnung.
Bleibt gesund und genießt den nahenden Herbst. Noch ist es warm und wir können im Garten sitzen. Vielleicht können wir im Urlaub wenigstens ein paar Ausflüge unternehmen oder mit den Kindern grillen.
Langsam kehrt wieder mehr Ruhe hier ein, alle wichtigen Aufgaben und Arbeiten sind erfüllt. Die Steuererklärungen wurden abgegeben, zwei Maßnahmen am Grundstück wurden abgearbeitet, unsere Förster sind von Dresden in das Haus meiner Schwiegereltern ins Nachbardorf gezogen, der Enkel geht gern in die Kinderkrippe hier in Königsbrück, Autos waren in der Werkstatt. Ein paar Sachen stehen noch an, aber das wird nach und nach.
Im Mai waren wir mit unserer Enkelin im Zoo Hoyerswerda, ich berichtete. Da leben zwei Bären-Brüder, es sind Europäische Braunbären.
Europäischer Braunbär
Letzte Woche entdeckte ich einen Schmetterling und recherchierte. Ich musste zoomen, keine gute Aufnahme. Aber ich kann ihn zeigen: Es ist ein „Russischer Bär“ 🙂
Russischer Bär
Er ist sogar Schmetterling des Jahres 2025!
Und kurz darauf entdeckte unser Försterliesel auch einen Bären. Aber keine Angst, der kann auch nur flattern 🙂 Es ist ein „Brauner Bär“:
Brauner Bär
Wie man bei der Namenssuche für diese Schmetterlinge wohl auf Bären gekommen ist?
Der Hochsommer ist noch einmal zurück. Heute haben wir 32 Grad, die nächsten Tage sollen bis 36 werden. Gar nicht mein Wetter, aber besser als nur 15 Grad und Regen. Kommt gut und ohne Sonnenbrand durch diese heiße Zeit!
Der Sommer hat uns voll im Griff und mein Kreislauf will wieder nicht so wie ich bei dieser Affenhitze. Es ist jedes Jahr das selbe Spiel, aber da muss ich durch. Wie schon erwähnt gibt es viel zu tun und der Blog muss warten.
Anfang Juni waren wir mit den jungen Leuten beim Mexikaner essen. Das war noch unser Weihnachtsgeschenk von ihnen. Der Nachtisch für die Enkelin war rot:
Nachtisch beim Mexikaner
Meine Schwester hatte eine Gerbera auf das Grab unseres Vaters gestellt. Die sah aber nach unserem Urlaub gar nicht mehr gut aus, war fast verbrannt und vertrocknet. Ich habe sie entgegen meiner Gepflogenheiten mit nach Hause genommen und gepflegt. Sie hat sich erholt:
erholte Gerbera
Im Garten haben wir nur einen einzigen Beerenstrauch, eine Johannisbeere. Die hatte dieses Jahr so viele Früchte wie noch nie. Ich habe 3,6 kg Beeren geerntet. Dabei mag ich diese sauren Früchte gar nicht 🙂
Johannisbeeren
Ich habe Marmelade gekocht, ein paar Portionen eingefrostet, zum Essen verteilt und den Rest im Rumtopf angesetzt.
Eine rote Rose haben wir, die wächst ohne Pflege wie verrückt und muss aller paar Jahre verschnitten werden. Auch sie hat so viele Blüten, die nun langsam zur Erde rieseln. Ich habe sie nur schnell am Abend im Gegenlicht mit dem Handy fotografiert.
Rosenbusch
Es bleibt erst mal ruhiger hier. Die erste Baustelle im Hof ist erledigt, die zweite kommt in 4 Wochen. Anfang Juli ist zudem Umzug unserer Förster geplant, da müssen wir helfen. Unser Enkel geht nun schon die dritte Woche zur Eingewöhnung in die Krippe, bald muss alles klappen.
Wir warten auf Regen, hoffentlich schafft er es bis zu uns. Meistens ist an der Elbe Schluss und östlich davon kommt nichts mehr an.
Kommt gut durch den Sommer, genießt den Urlaub und passt bei Unwettern auf euch auf!
Es gibt wieder mal viel zu tun. Die Tage sind ausgefüllt und lassen kaum Spielraum für das Bloggen. Vor knapp zwei Wochen haben wir mit unserer Enkelin (5 Jahre) einen Ausflug in den Zoo nach Hoyerswerda unternommen. Im Streichelgehege sind wir auf Tuchfühlung mit den Ziegen gegangen.
im Streichelgehege
Die Kamera blieb daheim, ich habe nur wenige Bilder mit dem Handy gemacht. Die Enkelin stand im Vordergrund, nicht die Fotoausbeute. Bei den Eseln hat es ihr besonders gut gefallen, die konnte man striegeln.
Fellpflege
Und dann kamen meine Lieblinge, ich muss bei den Erdmännchen immer lachen.
Erdmännchen
Sie hatten Jungtiere, das war besonders niedlich.
Erdmännchen
Am Ende wurde auf dem Spielplatz getobt, es gab Eis und Opa zeigte, wie das Baggern so funktioniert.
Baggern
Letztes Wochenende dann war unser Enkelsohn dran (er wird am Wochenende 1 Jahr). Ich habe an zwei Tagen Babysitter gespielt. Arbeitseinsatz am Grundstück der Förster war angesagt, ich kann da nicht groß helfen. Lustig, in welchen Positionen er schlafen kann:
Mittagsschlaf
Das Foto hat mir unser Sohn aus Dresden geschickt. Was für ein passender Spielplatz für unseren kleinen Bambi 🙂
Spielplatz für Förster 🙂
Die Steuererklärung muss gemacht werden, es ist schon wieder Rasen zu mähen, wir brauchen einen neuen Pkw-Anhänger, Arbeiten am Grundstück sind geplant für nächste Woche usw. Wir sind noch nicht ein Mal zum Grillen gekommen dieses Jahr. Nun hoffe ich auf das Pfingst-Wochenende.
Unser letzter Ausflug führte uns nach Neapel. Wir wurden vor diebischen Aktivitäten gewarnt, Vorsichtsmaßnahmen wurden getroffen (Rucksack möglichst auf den Bauch, Umhängetaschen nach vorn, keine Geldbörsen in die Hosentaschen bei den Männern, keine Wertsachen umhängen, nichts annehmen von den Leuten, keine Ausweispapiere mitnehmen usw. Das war ernst gemeint.)
Hafen Neapel
Erst gab es eine Rundfahrt mit dem Bus, dann die Stadtführung.
Neapel
Unser kleiner Italiener hat wieder unaufhörlich erzählt. Ich habe mir kaum gemerkt, wo was war 🙂 Zu viele Informationen 🙂
Neapel
Neapel
In diesem Haus wurde 1889 die Pizza Margherita erfunden:
Pizzeria
Pizzeria
Hinein ging es in die „Galleria Umberto“, die historische Einkaufspassage in der Altstadt. Ähnlich wie zuletzt in Brüssel gesehen:
Einkaufspassage
Gleich daneben befindet sich das Opernhaus:
Opernhaus Neapel
Kleine Unterhaltung an der Ampel für etwas Kleingeld:
Unterhaltung
Zum Mittag ging es natürlich in eine Pizzeria am Jesusplatz. Das musste doch sein in dieser Stadt!
Pizza
Und weiter ging die Führung. Shoppingmeilen, viele verschiedene Viertel, Kirchen, Gassen …
Neapel
Neapel
Neapel
Ich habe Maradonna getroffen 😆
ich und Maradonna
Unser letztes Ziel war der Dom. Die letzten paarhundert Meter wurde es dann wie vorhergesagt: Menschenmassen, ein einziger Strom in der engen Gasse, Gewühle, Gedränge, Händler an Händler. So was habe ich noch nie erlebt und hätte es mir nicht vorstellen können. Die Kamera blieb in der Tasche, auch das Handy. Wir sollten uns nicht verlieren, liefen Mann an Mann, konnten kaum stehenbleiben geschweige denn schauen oder kaufen. Aber das war die Situation, wo die Leute bestohlen werden. Als alle unbeschadet am Dom standen, da atmeten wir auf und wurden gelobt.
Dom in Neapel
Dann war es aus bei mir. Meine Lendenwirbel meldeten sich, ich wurde immer langsamer, nahm Tabletten. Ich habe es geschafft, aber mit unwohlem Gefühl. Nur keine Blockade bekommen hier und jetzt!
Am Abreisetag noch einmal von der Dachterrasse hinüber geschaut zum Vesuv.
Blick zum Vesuv
Wir konnten uns noch bis zum Mittag Zeit lassen. Der Flieger ging von Neapel nach München und von da aus dann nach Dresden. 23.30 Uhr kamen wir an und wurden mit dem Taxi nach Hause gefahren.
Über den Wolken.
Es war eine toll organisierte Reise unserer Tageszeitung. Keine Erholung (7.00 Uhr Frühstück, 8.00 – 8.30 Uhr Busabfahrt), aber wir haben so viel gesehen, hatten tolles Wetter, nette Reiseteilnehmer, einen ganz fürsorglichen Reisebegleiter und einen italienischen Reiseleiter, der wohl das wandelnde Geschichtsbuch in Person war 🙂
Einen Tag lang ging es mit Bus und Schiff die Amalfi-Küste entlang.
unser Minibus
Wir mussten uns in Minibus und Fahrzeug hinterher aufteilen, weil große Busse die Serpentinen die Küste entlang nicht fahren dürfen. Alles zu eng, zu viele Kurven, steile Abhänge.
Positano
Erster Stopp war Positano. Man wusste wieder nicht wohin mit den Augen zuerst. Die Berge, die engen Gassen, die vielen bunten Häuser an den Hängen.
Positano
Es ging hoch und runter, rein in die Gassen, durch die Menschenmassen, hinunter wieder zum Hafen.
Hafen Positano
Von Positano aus ging es mit dem Schiff weiter die Küste entlang.
Bootsverkehr
Kleine Orte stehen gedrängt an den Felsen. Manchmal sind sie kaum zu sehen, weil die Farben der Häuser in die Farben der Felsen übergehen.
Nächster Stopp war Amalfi. Hier ging es erst einmal an Land und zum Pizza essen in ein Restaurant direkt am Wasser.
Amalfi
Dann gab es einen Rundgang durch die Stadt. In den Dom bin ich nicht mit gegangen, ich brauchte Pause und schaute mir das Gewühle der Menschen von draußen an.
Hinweis vom Reiseleiter: was für Männer 🙂
Männersache 🙂
Es gibt nur schmale Gassen zwischen den Häusern, mit dem Auto kommt man da nicht durch. Man muss alles zu Fuß erledigen.
Amalfi
Zuletzt ging es mit dem Bus von Amalfi nach Ravello.
Ravello
Hier gab es nur eine kleine Führung. Diesen Punkt kann man aus dem Programm streichen meinten wir. Wenig Zeit, es reichte nur für einen Minibummel und schon fuhr der Bus zurück.
Ravello
Wunderschöne Bilder gab es zu kaufen. Aber mit Flugzeug schlecht zu transportieren.
Wandbild
Dies war unser vorletzter Tag. Wieder Sonne satt, leckeres Essen, viele Eindrücke.