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Tag: Turm

Ausflug zum Turm

Am Sonntag sind wir bei schönstem Sonnenschein zum Aussichtsturm im Naturschutzgebiet gelaufen.

Der Ginster beginnt zu blühen. Das ergibt dann wieder eine grün-gelbe Landschaft, denn er kommt hier zahlreich vor.

Ich bin nicht hinauf gestiegen, es war mir zu warm. Vielleicht beim nächsten Mal wieder.


Dann kam gerade der Bus der Naturschutzverwaltung, mit dem man täglich durch das Gelände fahren kann.

 

Abends haben wir mit den jungen Leuten lange draußen gesessen und gegrillt.

Kommt alle gut in den 1. Mai. Gibt es bei euch Hexenfeuer? Bei uns nicht, aber es wird ein Maibaum auf dem Markt aufgestellt. Wenn das Wetter durchhält, so werden wir wieder grillen und die Feuerschale anzünden. Johnny hat reichlich Stöckchen gesammelt 🙂

Sonniger November-Start

Und schon ist das Wochenende wieder um, der Oktober vorbei. Halloween haben wir ohne Grusel überstanden 🙂 Meine Schale mit Süßigkeiten war fast leer, nur ein einzelner Schokoriegel war noch übrig.

Gestern Abend fing es noch an zu stürmen. Und auch heut tanzten die Blätter wie wild im Wind. Doch wir hatten das ganze Wochenende Sonnenschein.

Heut sind wir daher zum Aussichtsturm auf dem ehem. Truppenübungsplatz gelaufen.

Turm 01

Schon auf dem Parkplatz, Ausgangspunkt der kleinen Wanderung, standen die Autos dicht gedrängt. Alle wollten das schöne Wetter ausnutzen und hatten die gleiche Idee wie wir.

Turm 02
Der Turm hat ganz schön gewackelt, als wir oben waren. Ringsum strahlte die Natur in Gold und Gelb, was für ein schöner Ausblick:

Turm 03

Turm 05

Johnny macht die Bekanntschaft einer niedlichen Hundedame.

turm 04

Nach einem kleinen Snack und einem Bier ging es zurück. Das war ein schöner Ausflug, den wir gemeinsam mit Sohnemann Nr. 1 und seiner Freundin unternommen haben.

Meinem Rücken geht es auch wieder gut. Danke für die Nachfragen!

Hirschbrunft

Ich wollte gestern mal raus, mit Sohnemann Robert zum Aussichtsturm auf dem ehem. Truppenübungsplatz laufen. Es ist Brunftzeit bei den Hirschen und jeden Abend kann man sie da jetzt röhren hören. Wahnsinn! Es ist fast zum Gänsehaut bekommen, diese stattlichen Tiere brüllen zu hören.

Zudem wollte ich ja gern mal einen phantastischen Sonnenuntergang erleben. Den bekam ich!
An den Bildern wurde nichts bearbeitet! Ich habe lediglich an der Kamera die automatische Einstellung „Sonnenuntergang“ genutzt.

Heut Abend ziehen wir vielleicht gleich noch mal los, das Wetter ist bestens.

Mit Johnny sind wir immer noch nicht weiter, er bekommt noch immer Medikamente. Wir probieren jetzt auch Rotlicht und werden morgen die Entscheidung treffen, wie es weiter geht. Eventuell wird noch mal das Becken geröntgt. Immer abends nach der Mini-Runde treten die Beschwerden auf. Vielleicht kommt es von den Knochen. Urlaub im Ausland ist erst mal abgehakt. Wenn, dann machen wir ein paar Tage in Deutschland. Sind flexibel, können packen und los gehts. Das Wetter soll ja erst mal noch schön bleiben. Also es ist noch alles offen.

Habt einen schönen Feiertag, hier lacht die Sonne und das tut so gut.

Aussichtsturm

Am Sonntag also war ich mit Sohnemann Robert am Aussichtsturm auf dem ehem. Truppenübungsplatz. Man, da war ein Begängnis dieses Mal. Radfahrer, Wanderer, Hundebesitzer.
Als ich oben stand und fotografieren wollte, wackelte der Turm ganz schön unter dem  Getrampel Getrappel der Aufsteigenden 🙂

Da das Licht nicht optimal war, hab ich mal ein Foto aus dem Archiv rausgekramt.

Dennoch hatte man eine tolle Weitsicht.

Das ist die Abraumförderbrücke F60 in Lichterfeld,  heut Besucherbergwerk. Man konnte sie ohne Fernglas erkennen, ist ca. 40 km Luftlinie entfernt (natürlich voll gezoomt):

Das Flugmedizinische Institut in Königsbrück mit der Kuppel des Gebäudes, in dem sich die Zentrifuge befindet:

Das Speichergebäude der russischen Armee – man kommt da aber leider auf legalem Wege nicht ran:

Meine Mam leidet an Höhenangst und war da noch nie mit oben. Aber ich hab jemanden getroffen, der es das erste Mal versuchen wollte. Und ich Depp hab auch noch erwähnt, wie sehr es da oben gerade schwankt 🙂 Lieber Andi, hast Du es geschafft?

Wanderung zum Turm

Am Mittwoch war ich das erste Mal dieses Jahr am Aussichtsturm. Sohnemann Martin hat mich begleitet.

Dieses seltsame Blümchen fand ich am Wegesrand.

                        

Es war wie Frühling: blauer Himmel und Sonnenschein.

                        

                          

                          

Auf dem Weg gab es Unmengen von Tierspuren, ganz frisch, sogar noch feuchte „Häufchen“ zwischendurch. Ich tippe mal auf Rehe. Johnny lief zick-zack und wusste gar nicht, wo zuerst hin.

                                                

Habt ein erholsames und sonniges Wochenende. Es soll ja wieder etwas kälter werden, aber Hauptsache kein Schnee.

Der Truppenübungsplatz – Teil 2

Nun also kommen wir zum Turm. Richtig heißt er eigentlich Haselbergturm. Er wurde im Mai 2008 eingeweiht. Er ist 34 m hoch und verfügt über 9 Etagen. Auf der ersten Aussichtsplattform in 13 m Höhe befinden sich Bänke, so dass man sich beim Treppen steigen zwischendurch ausruhen kann. Oben weht meist ein angenehmes Lüftchen. Bei guter Sicht kann man bis zu 70 km schauen, man sieht den Fernsehturm in Dresden auch ohne Fernglas.

Da der Ginster schon am Verblühen war, habe ich für diesen Beitrag mal noch ein paar Fotos vom letzten Jahr mit eingebaut, da war er in voller Blüte. So sieht es richtig schön bunt aus.
Dieser ehemalige Truppenübungsplatz ist fast 70 Quadratkilometer groß. Nach dem Abzug der sowjetischen Armee war dies eine einzige öde Fläche – wie eine Wüste sah es hier aus. Sand, Sand und nochmals Sand, kein Baum, kein Strauch, keine Vegetation – alles zerfahren, zerschossen, aufgewühlt. Leider kann ich davon kein Foto präsentieren. Und nun schaut, wie es heut hier aussieht:


Hier seht ihr das Flugmedizinische Institut in Königsbrück mit der Kuppel der Zentrifuge.

Das war das Warensilo, da darf man aber nicht hin.

Für diesen Platz mussten viele Ortschaften weichen. Insgesamt laut meinem Buch 10 Orte mit knapp 2.200 Einwohnern.

So weit das Auge reicht, war alles „Schießplatz“. Jahrzehntelang litt die Bevölkerung ringsum in allen Orten unter dem ständigen Lärm der Schießübungen. Nachts klang das wirklich, als ob Krieg wäre. Es donnerte manchmal so heftig, dass das Geschirr in den Schränken klapperte, die Fenster vibrierten.
War ein größeres Manöver angesagt, fuhren endlose Schlangen LKW durch die Orte. Tage vorher standen Soldaten an den Kreuzungen, um den Verkehr zu stoppen und zu regeln. Als Kind haben wir diesen „armen Kerlen“ unsere Schnitten und Obst gebracht, damit sie was zum Essen hatten.
Fuhren wir als junge Mädchen zum Tanz, waren wir nie allein. Grad an diesem Platz vorbei sind wir mit unseren Rädern geradelt wie die Weltmeister – nur schnell vorbei. So manches Mal saßen die Soldaten am Straßenrand und haben den Verkehr beobachtet. Doch, die Angst war präsent und heut kann ich auch die Angst meiner Mam verstehen.

Wenn ihr noch mehr Bilder sehen wollt, dann schaut mal rein unter www.11TD.ru. Ist zwar in Russisch geschrieben, aber es gibt unzählige Bilder von den ehemaligen militärischen Objekten, auch von Königsbrück. In der Leiste unter den oberen Fotos das zweite Wort heißt übersetzt „Fotoalbum“. Da mal draufklicken.

Dies war meine Führung. Sollte jemals jemand von euch in meine Gegend kommen, zeig ich euch gern alles. Nur sollte man wirklich auf den freigegebenen Wegen bleiben. Man kommt offiziell nur bis zum Turm.
Es finden Kontrollen statt und wenn man erwischt wird, muss man Bußgeld zahlen. Es haben sich schon Pilzsucher verirrt und mussten dann gesucht werden.

Nächste Woche zeige ich noch Fotos von der Motorenschau vor 3 Jahren auf dem Gelände des „Neuen Lager“. Das war was! Wir waren froh, als die „Russen“ weg waren und nun haben wir sie imitiert und gefeiert – was für eine Wendung!

Habt einen guten Start in das Wochenende, bei mir steht sogar mal nichts an außer der üblichen Arbeit.

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