Träumerle

Der Blog zur Aue

Tag: Mahnmal

Mittags auf dem Berg

Heut haben wir die Mittagsrunde über unseren Hausberg, den „Scheibischen Berg“ gedreht.

Es war einmal ein schöner Wald. Erst kam Sturm Nr. 1, dann Sturm Nr. 2. Trostlos schaut es da oben aus, verwüstet, hoffnungslos. Auf dieser Bank macht es keine Freude mehr zu sitzen und in die Natur zu schauen.

Nur noch kahle Stellen, Gestrüpp, umgekippte Bäume … Es ist Privatbesitz, da hat man keinen Einfluss auf die Aufräumarbeiten.

Blick von oben auf unsere kleine Stadt:

Hier befindet sich auch das Mahnmal für die Opfer der beiden Weltkriege, ich zeigte es schon mehrmals.

Die Abendrunde war dann wieder nervenaufreibend. Mauz kam mit und schlich natürlich wieder aufs Eis. Trabte gemächlich bis an die Wasserlöcher und stubste sogar seine Nase ins Wasser. Ich hätte heulen können vor Wut, weil er nicht auf mein Rufen reagierte. Es knackte und schon stand sein Hinterbein im Wasser. Ungläubig schaute er mich an, schüttelte sein Beinchen und kam dann endlich ans Ufer. Hoffentlich taut bald alles.

Am Mahnmal

Heut sind wir mal wieder zum Mahnmal auf unserem „Scheibischen Berg“ gelaufen. Vom Wohnzimmerfenster aus kann ich die Mauer und den Fahnenmast sehen.

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Unterwegs kam uns ein Fahrzeug vom Stadtbauhof entgegen. Die fegen doch tatsächlich den Weg bis zum Mahnmal vom Laub frei 😆 Auch wenn am Volkstrauertag hier wieder der Toten gedacht wird und Kränze abgelegt werden, das finde ich doch etwas übertrieben. Wenn eine Gedenkstätte im Wald steht, so muss man doch auch auf Laub auf den Wegen gefasst sein. Was meint ihr?

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Oben auf dem Plateau sehe ich das noch ein, da kann es gern zu diesem Anlass schön gepflegt aussehen.

Nie wieder solches Leid!

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Auf unserer Runde sind wir gleich 3 Hunden begegnet, 2 davon waren Hündinnen und Johnny mag sie. Die Hunde beschnuffeln sich und wir Menschen können plaudern.

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Mich ruft jetzt die Hausarbeit. Draußen wird es zusehends grauer, sieht nach Nieselregen aus.

Mahnmal

Unser „Hausberg“ ist der Scheibische Berg, auf den ich von unserem Haus aus blicke. Auf ihm befindet sich das Mahnmal für die Opfer des 1. und 2. Weltkrieges. Das zeigte ich zwar schon mal, aber es gibt auch neue Besucher meiner Seite.
Nun war ich da oben mal wieder fotografieren. Die Plastiken schuf der Bildhauer Curt Tausch, dessen Keramikbild an der Mittelschule in Königsbrück ich neulich zeigte.

Viel muss ich dazu nicht schreiben, nur so viel: NIE WIEDER!

Hier befinden sich auch Gedenksteine mit den Namen der Königsbrücker Opfer.

Meine Familie blieb zum Glück von Opfern verschont. Gab es in euren Familien Opfer dieser Kriege? Der Vater meines Stiefvaters kehrte zwar aus dem Krieg zurück, aber er starb wenig später durch Krankheit. Sein Name steht mit auf einem der Steine.

Klettertour

Ich hab es euch gesagt. Ich nehm meine Mam mit und wir laufen über den Scheibischen Berg – auf die schlimme Tour. Sie hat ja eigentlich Höhenangst, muss sich immer irgendwo festhalten und darf nicht runterschauen. Hab ihr natürlich vorher nicht verraten, wo wir langkraxeln :-).

Ausgangspunkt ist wieder die alte Mühle, immer am Mühlgraben entlang bis zum Wehr. Unterwegs gibt es immer wieder Stopps zum Knipsen.


Vom Wehr aus geht es dann rauf auf den Berg. Erst etwas steil, dann kommt eine lange ebene Strecke. Nach ungefähr 400 Metern schlagen wir den Weg wieder abwärts ein – stellenweise ja nur ein Trampelpfad, rechts gehts hoch, links steil runter. Hatte ich ja schon gezeigt.
Es gibt Heidelbeeren und viel Farn.

Dann kommt die bereits erwähnte schwierige Passage Nummer 1: der umgefallene Baum. Da müssen wir jetzt drüber.

Das war vielleicht eine Lachnummer. Erst hab ich meiner Mam vorgemacht, wie sie drüber steigen muss. Bin also drübergeklettert und wieder zurück. Dann war sie an der Reihe. Nach dem Kamerawechsel war ich wieder dran. Bitte nicht so auf mein Hinterteil schauen – ich bin am Abnehmen!


Die anschließende Verschnaufpause war nur kurz. Denn in Höhe der Mühle, wo man wieder auf den normalen Weg kommt, sind wir nicht etwa in Richtung Zuhause gewandert, nein – es ging wieder bergauf Richtung Mahnmal.

Und jetzt müssen wir da hinauf.

Meine Mam brach in Lachen aus. Da hinauf, wie denn? Also ich ihr die Kamera gegeben, mit Johnny hochgehangelt, ihn am Baum festgebunden, wieder runtergestiegen. Ohne Johnny wieder hochgestiegen, meine Mam hat geknipst.


Wieder abgestiegen, Kamerawechsel, Mam hochgeklettert. Während ich den rechten „Weg“ nahm, entscheidet sie sich für die linke Seite. Was für ein Gaudi!


Nun bin ich ein letztes Mal an der Reihe. Zum Glück steht gleich im Anschluss eine Bank, da war Verschnaufpause und Lachen angesagt.
Jetzt ist es nicht mehr weit bis zum Mahnmal. Ein Blick auf die Stadt und unser Haus.

Johnny liegt jetzt nach einem Leckerli auf dem Sofa und schläft. Das war heut echt lustig – Danke Mam!

Scheibischer Berg

Gestern hat uns die Sonne noch so schön verwöhnt, da bin ich nach getaner Gartenarbeit mit Johnny auf den Berg gewandert. Der Scheibische Berg befindet sich in der Aue, von meinem Wohnzimmer aus kann ich direkt hinüber schauen.

                        

Es gibt mehrere „Aufstiegsmöglichkeiten“, vom einfachen Waldweg bis zum Kraxeln auf einem Pfad, an dem man sich stellenweise an den Wurzeln der Bäume hochziehen muss – oder sich von Hundi ziehen lässt 🙂
Man kommt vorbei an umgestürzten Bäumen, von Wannuckis eroberten Baumstämmen und Bäumen mit „Guckloch“.

                        

                        

Auf dem Berg befindet sich eine Gedenkstätte für die Opfer der beiden Weltkriege, auf einem der Granit-Gedenksteine steht auch der Name meines Opas – Arthur Herrmann.

                        

                        

Nach einer kleinen Runde ging es zurück, erst hab ich mir ein dunkles Bier gegönnt, dann ging es ab in die heiße Wanne.  Johnny hat sich unter seine Decke verkrochen und schlief, war ja auch sooo anstrengend, immer musste er mich ziehen, damit es schneller vorwärts geht.
Euch einen schönen Dienstag in der Hoffnung, dass überall die Sonne scheint.

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