Träumerle

Der Blog zur Aue

Tag: Kamelien

Alles kam anders.

Was für ein frühlingshaftes Wochenende wurde uns da geboten! Herrlich, wir haben die Wärme all die Monate so vermisst. Auch wenn es noch mal kalt werden sollte, der Frühling hat Einzug gehalten und daran kann nun niemand mehr rütteln.

Am Samstag wollte ich eigentlich zum Workshop Tierkommunikation, aber der musste kurzfristig abgesagt werden. Schade, aber er wird in den nächsten Wochen nachgeholt.

Heut nun wollten wir zu einem Geburtstag, aber auch da wurde alles geändert. Glücklicherweise hat sich was ganz anderes ergeben und das war sehr schön. Ein Bloggertreffen!
Der Brotbäcker Micha und Bärbeli hatten die selbe Idee und wollten die Königsbrücker Kamelien besichtigen kommen. Also wurde telefoniert und gemailt und ein spontanes Treffen ausgemacht. Bärbel kam sogar aus dem Erzgebirge, also nicht gerade der nächste Weg.

Am Schloß haben wir uns alle getroffen.

Links Micha, dann Thomas mit Bärbel und ich:

Im Gewächshaus herrschte gerade Gedrängel, bei dem schönen Wetter zog es viele hinaus. Die kostbaren „Schneeweißchen und Rosenrot“:

Anschließend ging es Eis essen. Ich danke euch ihr Lieben für euren Besuch! So wurde es doch noch ein rundum gelungener Sonntag.

Berichte gibt es bei den beiden sicher auch noch in den nächsten Tagen. Und wer die Schönheiten noch besichtigen möchte, der muss es schnell tun. Langsam fangen die ersten Blüten an zu welken.

Die Königsbrücker Kamelien

Im Königsbrücker Schloßgelände – es ist in Privatbesitz, wartet aber auf Belebung – befindet sich das vom Heimatverein Königsbrück betreute Gewächshaus mit den Kamelien.
Im Januar 2000 wurden diese erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt, bis dahin schmachteten sie ein vergessenes Dasein und wurden ab 1999 liebevoll aufgepäppelt.
Die Königsbrücker Kamelien sind die wahrscheinlich ältesten, zusammenstehenden Kamelien Europas nördlich der Alpen. Die drei ältesten Stöcke sind wahrscheinlich über 180 Jahre alt und fast 6 Meter hoch.
So viel als kleine Vorgeschichte.

Wir haben uns also mit Brotbäcker Micha im Schloßhof getroffen – wir haben uns erkannt! 🙂

                        

Nach einer herzlichen Umarmung besichtigten wir die roten, rosanen und weißen Schönheiten.

                        

Anschließend besuchten wir wenige Schritte weiter den Architekturmodellbau „VIA REGIA“, aber das zeig ich morgen.

Bei Kaffee und Kuchen ließ meine Anspannung dann endlich nach, man – ich war echt so aufgeregt vor Freude.

Meine Deko – ganz in Lila.

Meine Tafel.

                        

Noch mal meine Blümchen – den rechten Strauß hab ich von Micha bekommen. Wie passend – mit Lila 🙂

                        

Wer auch immer die Kamelien besichtigen kommen möchte: bitte kommt sonntags von 10.00 – 17.00 Uhr! Der Heimatverein macht das alles ehrenamtlich, es wird kein Eintritt erhoben, Spenden werden natürlich gern angenommen.

Kamelien-Sonntag

Jetzt lüfte ich schnell das Geheimnis, wer mich heut besucht hat.

Brotbäcker Micha und seine Frau. Wir haben uns am Schloß getroffen.

                        

Ich muss erst den Bericht zusammen stellen, das schaff ich heut nicht mehr. Deshalb nur eine kleine Kostprobe der Kamelien.

                        

                        

Es hat alles wunderbar geklappt. Alles andere erzähle ich später.
Johnny hatte sich am Vormittag noch die Pfote verletzt und humpelt nun wieder mit Verband 🙁

Im Stadtpark

war ich gestern unterwegs. Obwohl direkt neben der B97 gelegen, lässt man sofort beim Betreten des Weges den Straßenlärm hinter sich und hat eine grüne Oase vor sich. Man kann zum Schloss rüberschauen, in dessen Gewächshaus die Kamelien stehen. Und überall blühen meine geliebten Buschwindröschen.

Nach einem Zwischenstopp bei meiner Mam gings zurück. Beim Überqueren der Straße läuft man über die Baderbrücke. Sie führt über die Pulsnitz.

Auf der Flüsterallee gings dann nach Hause. Auf der Wiese standen Pferde. Die wollte ich gleich noch mit fotografieren. Blöd nur, dass ausgerechnet auf der Bank direkt davor ein Mann saß und telefonierte, das eine Pferd direkt hinter ihm. Da war es mir dann doch zu blöd anzuhalten, mit dem Pferd zu quatschen und dabei zu knipsen. Hab es nur gestreichelt und bin weiter. Sie reißen ja nicht aus, beim nächsten Mal bin ich vielleicht allein.
Ich lass mich jetzt überraschen, wie das Wetter am Wochenende wird. Danach richten sich dann meine Runden. Also machts gut derweil, habt einen schönen Freitag.

Märchenhaftes Königsbrück

Heute möchte ich euch – nicht zu umfangreich und damit langweilig – mein Königsbrück vorstellen. Unsere Stadt liegt ca. 28 km nördlich von Dresden, wurde 1248 erstmals urkundlich erwähnt und hat derzeit ca. 3.860 Einwohner.
Wir sind ein wahrlich märchenhafter Ort, denn es gibt bei uns

– ein Schloss, im Gewächshaus befinden sich zahlreiche Kamelien, darunter 3 über 180-jährige
– die ältesten und schönsten Kamelien heißen – ihren Farben nach – Schneeweißchen und Rosenrot
– für die Ärmsten der Armen gibt es ein Armenhaus – heut bevorzugte Schlaftstätte für Pilger
– in Königsbrück wohnt das Schneewittchen, gleich 100 m von meinem Haus entfernt
– wir haben eine Flüsterallee, da flüstern sich die Verliebten Heimlichkeiten ins Ohr
– bei uns ist die Sonne zu Hause, denn gleich 2 Häuser weiter befindet sich die Sonnenhöhe
– wir haben einen riesigen Aussichtsturm (34 m) – da müssen also Riesen in der Nähe sein

Seht selbst:

In den nächsten Tagen, Wochen, Monaten, Jahren (?) werde ich euch auch mitnehmen zum Scheibischen Berg mit Mahnmal für die Opfer der Weltkriege gleich vor meiner Haustür, zum Biberpfad im Naturschutzgebiet „Königsbrücker Heide“ und an den Grünmetzsee (Revier von Mari und Amie), wir wandern ins Naturschutzgebiet Tiefental und zu besagtem Aussichtsturm auf dem Gelände der ehemals sowjetischen Streitkräfte. Ihr könnt also schon eure Wanderschuhe einlaufen, die Fußsohlen eincremen und den Wanderstock entstauben.

Wer genauere Informationen haben möchte, kann sich auf der Homepage unserer Stadt informieren (www.koenigsbrueck.de). Die 2 Bilder von den Kamelien hab ich mir dort „ausgeborgt“, da ich selbst zwar schon mehrfach die Blüten bewundert habe, aber noch nicht selbst fotografiert.

Und zum Schluss noch was für mich selbst: 3 Haselnüsse für Aschenbrödel?
Nee nee – nur Eicheln fürs Träumerle (ich kann ja wenigstens davon träumen).
Das Schloss Moritzburg – Kulisse für den allseits bekannten Aschenbrödel-Film – ist ca. 25 km von uns entfernt, es wäre für mich eigentlich auch mal wieder an der Zeit, es zu besuchen.

                        

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