Träumerle

Der Blog zur Aue

Tag: Frosch

Wechselhaftes Wochenende

Am Freitag hat es hier gestürmt und so was von geschüttet von oben! Mittags hat es uns voll erwischt, wir konnten uns aber in einer Unterführung unterstellen und warten.
Am Samstag dann wechselhaft und heut am Sonntag Sommer pur mit 30 Grad.

Auf den Hunderunden (müsste ja jetzt Hund-und-Katzen-Runden heißen 🙂 ) geht es nur noch im Schatten die Wege entlang.

Was gibt es denn da im Wasser zu schauen?

Überall schwirren blaue Prachtlibellen und winzige Fröschlein hüpfen durchs Gras. Bloß keinen fangen und fressen!

Kleine Verschnaufpause fürs Mauzl:

Und dann hüpft mir ein Frosch auch noch vor die Füße. Alle drei schnuffeln und suchen, aber der kleine Kerl ist gut getarnt:

Ich bin ständig am Rufen, denn eine Miez ist immer irgendwo im Gebüsch. So kommt es schon mal vor, dass ich vor und zurück renne. Gibt ja nichts Schöneres bei der Hitze 🙂

Los, nun aber zurück. Ich würde gern mal alle drei von vorn fotografieren, aber es will nicht klappen. Einer tanzt immer aus der Reihe.

Habt alle einen angenehmen Start in die neue Woche. Es soll heiß bleiben.

Er bringt mich zum Lächeln.

Wenn es schon im Schlafzimmer nicht weiter geht, so dekoriere ich die Küche ein wenig neu. Schon lange suchte ich nach einem neuen Wandbild, praktischerweise einem Glasbild. Heut kam der Paketdienst und nun werde ich immer nur lächelnd in der Küche anzutreffen sein:

 

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Dieser lustige Geselle hängt über der Küchenbank und schaut uns beim Essen zu. Ich bin hin und weg vor Freude 🙂

Froschwanderung

Die Natur erwacht zu neuem Leben, die Tierwelt ist im Liebesrausch. Und in der Aue war heut Froschwanderung angesagt.
Gleich am Beginn der Aue traf ich einen netten Herren mit Kamera, der gerade mit einem Stöckchen einem Frosch ins Wasser half. Ich kenne Froschgequake, aber dieser schrie wie eine kleine Katze. Ich konnte das gar nicht glauben, noch nie habe ich solche Töne gehört. Wir mussten beide lachen und er fragte mich, ob ich nicht das Träumerle sei. Ich war freudig überrascht und wir plauderten ein Weilchen.

Wenige Meter weiter wäre ich fast drauf getreten:

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Ist gar nicht so einfach zu fotografieren, wenn man einen Hund an der Leine hat, der sich natürlich auf das Tier stürzen will. Also hingekniet, mit der linken Hand Johnny kurz gehalten und mit der rechten fotografiert. Da fällt mir ein: Woran erkennt man einen leidenschaftlichen Fotografen? An schmutzigen Knien 😆
Zum Glück überlegte sich das Tier, dass es im Wasser sicherer sei.

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Und ein Weilchen später das nächste Exemplar, ziemlich groß und dick:

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Jetzt nahm ich ein Stöckchen und schubste ihn ins Wasser, denn Johnny war kaum zu halten.

Nun muss ich meine Augen wohl ständig nach unten richten. Denn wehe, ich trete mal auf einen drauf und der platzt dann 😯

Es rostet.

Viele schöne Deko, die den Garten ziert, rostet leider mit der Zeit. Dennoch finde ich manche Teile dadurch noch nostalgischer, noch romantischer, noch niedlicher.
Dieser kleine Frosch darf mich schon seit vielen Jahren beim Gießen unterstützen:

 

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Gießen müssen wir heut auch wieder, alles ist so trocken. Einziger Vorteil: es gibt keine Nacktschnecken mehr im Blumenbeet 😆

Tierische Begegnungen

Heut ist wieder Aprilwetter angesagt. Sonnenschein und Regengüsse wechseln sich ab. Wir sind dennoch ohne Schirm und Kapuze zur Mittagsrunde in die Aue.
Der Himmel wurde schon wieder dunkel:

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Da leuchteten mich plötzlich aus einem Baumloch heraus Augen an. Ach nein – Waschbärenjunge! Genau in diesem Loch habe ich vor Jahren das erste Mal Jungtiere entdeckt.

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Ich hatte leider nur die kleine Kamera mit. Werde noch mal mit der größeren los ziehen.
Johnny – zum Glück an der Leine – sprang durchs Wasser auf die andere Seite und wollte zum Baum hin. Die Jungen fiepten wie junge Vögelchen und riefen sicher nach der Mama.
Also Rückweg angetreten. Auch wenn diese Tiere total unerwünscht sind, ich freue mich, sie entdeckt zu haben.

Vor wenigen Tagen hat Johnny einen Frosch am Ufer erwischt. Leider hat dieser die Begegnung nicht überlebt 🙁
Und schon auf der nächsten Runde stöberte Johnny wieder einen auf.

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Und obwohl der Frosch dann nach einem Sprung ins Wasser genau vor ihm saß, hat er ihn nicht entdeckt – zum Glück.
Das Foto ist unscharf. Aber da könnt ihr sehen, wie dicht sie beieinander waren:

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Nun scheint wieder die Sonne, nachdem doch noch ein kräftiger Schauer kam. Ich koche jetzt Kaffee und werde bissel Steuerkram weiter machen.

Chaosbewältigung

Ich komm einfach nicht zum Bloggen. Es gibt zuviel zu tun.
Gestern habe ich endlich den Berg Rindenmulch im Garten verteilt, der schon seit Wochen im Autoanhänger liegt und auf seine Bestimmung wartete. Aber bei dem Wetter in letzter Zeit kam man ja kaum zu Gartenarbeiten.

Und Chaos musste ich beseitigen. Ich konnte es nicht mehr ersehen, nehme schon ewig Anlauf. Doch entweder fehlte Zeit oder Lust. Aber nun – Deckel auf und los. Stichwort: Nähkasten.
So sah es erst mal auf meinem Tisch aus, allerdings hatte ich da schon vorsortiert:

Nähkasten01

Für Knöpfe, Sicherheitsnadeln und Krimskrams hatte ich mir kleine Dosen besorgt. Alles lag lose in den Fächern, Neues kam hinzu, alles flog durcheinander. Oh nein, da durfte zum Schluss gar keiner mehr reinschauen.

Dabei fand ich in den Tiefen des Durcheinanders ein klitzekleines Nadelpüppchen, was einer von den Jungs mal in der Schule gebastelt hatte. Oder ist es ein Frosch? 🙄

Nähkasten02

Nun ist alles schön sortiert. Garn zum Stopfen und Flicken habe ich so viel, da muss ich nie mehr neues kaufen. Es ist ein gutes Gefühl, endlich Ordnung geschaffen zu haben.

Nähkasten03

Und noch was wollte ich schon lange mal zeigen. Dies ist mein allererstes Nähkörbchen gewesen. In der Grundschule hatten wir früher Handarbeiten, meine Schwester hatte es aufbewahrt und mir zurück gegeben. Ich hab mich gefreut, wusste gar nicht, dass es noch existiert:

Nähkasten04

Draußen lacht die Sonne, Wäsche flattert schon auf der Leine. Ich gehe paar Tage erst mittags auf Arbeit, weil der Chef Urlaub hat und sonst nachmittags das Büro unbesetzt wäre (vormittags ein Kollege, nachmittags ich).

Gartengruß

Endlich sind im Garten die Tulpen erblüht. In der prallen Sonne werden sie jedoch nicht lange halten. Und da ich auch neue Gartendeko habe, zeig ich sie gleich.
Heut hab ich die letzten Pflanztöpfe bepflanzt, nun kann ich den Sommer in bunter Pracht genießen.

Sonnenschein pur haben wir wieder, schon fast zu warm. Selbst Johnny sucht im Garten Schattenflecke. Und am Wochenende soll schon fast Hochsommer werden, ich freu mich drauf.

Klatsch und Tratsch bei Familie Frosch

                        

„Mensch Elfriede stell Dir vor was gestern passiert ist.“
„Was denn Quacki?“
„Kommt so eine Menschenfrau mit einem kleinen Hund am Bach entlang. Alle gehen in Deckung. Doch Paul war nicht schnell genug, der Hund hat ihn erwischt.“
„Um Himmels Willen, und?“
„Paul hat sich tot gestellt, hat sich ein Stück treiben lassen und ist dann fix in der Böschung verschwunden. Der Hund hat vielleicht gesucht und gesucht!“ 😆
„Na bloß gut. Noch mal Frosch Schwein gehabt. Wir wollen doch am Wochenende alle zum Froschkonzert“ 🙂

                        

Nachtrag: Klickt mal den Frosch an, dann wird das Foto groß. Kann es sein, dass sein linkes Auge einen Treffer abbekommen hat? Sieht irgendwie komisch aus.

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