Träumerle

Der Blog zur Aue

Theo und Mauz

Es wird auch in diesem Jahr wieder tierische Geschichten geben. Mauz und Theo gehören zusammen, das zeigen sie uns jeden Tag. Sie schlafen gemeinsam entweder bei uns oder bei unserem Sohn, sie gehen gemeinsam auf Pirsch, sie jagen sich durch den Garten, sie balgen und sie schlecken sich gegenseitig ab.
Als ich neulich allein mit Johnny von der Mittagsrunde kam, da schauten die beiden mich aus der Wohnung der jungen Leute an. Herrlich!

Ich musste schnell die Kamera zücken, bevor sie mir vielleicht entgegen kommen wollen. Es spiegelte zwar, aber diese Aufnahmen mussten einfach sein.

„Na ihr beide, habt ihr geschlafen“? Klar! Die Aufnahme ist zwar unscharf, aber sehenswert 🙂

Da geht einem das Herz auf und niemand würde wohl vermuten, dass dies keine Geschwister-Kater sind. Sie sind sich so ähnlich.

Synchron wird beobachtet, was im Garten vor sich geht:

Ich hoffe von Herzen, dass die beiden gesund bleiben und zusammen sein können.

Bayrischer Wald – Abschluss

Es gibt viel Neues zu berichten, aber ich möchte erst unseren Urlaub zum Abschluss bringen.

In Böbrach gibt es auch eine Schnapsbrennerei, die „Gläserne Destille„. Ein kleines Museum, ein Haus im Haus.


Ich mag so alte eingerichtete Häuser, in denen das Leben von damals nachgestellt wird:

 


Und hier bin ich auch Frau Holle begegnet:

 


Die Geschichte der Brennerei wird hier erzählt, man kann kosten und natürlich auch kaufen.

 


Über diesen Spruch an der Wand musste ich so lachen:

 


Tja, und wer sich den Kopf zu sehr zuschüttet mit Hartgebrannten, den kann  man am nächsten Tag dann vielleicht so auffinden :mrgreen:

 


Vielleicht hat der eine oder andere von euch jetzt auch Lust bekommen auf einen Urlaub im Bayrischen Wald.

Heut ist es frostig bei uns und es fallen immer wieder Flocken vom Himmel. Habt noch einen schönen Sonntag!

Bayrischer Wald – Teil 6

Und dann kam Schnee. Wie schön ist es doch im warmen Wohnzimmer zu sitzen, dem Treiben der Flocken zuzuschauen und mal nicht schippen zu müssen 🙂

Morgens ging es in den Wald mit Johnny. Den ersten Wintertag haben wir das Auto stehen lassen, sind ums Dorf gelaufen und haben einen Tag lang gefaulenzt.

Einen Hirschpark haben wir besucht, aber wir konnten die Runde nicht laufen durch den vielen Schnee. Zum Glück kamen ein paar Tiere in unsere Nähe.

Auch wenn die Landschaft so frisch in Weiß gezaubert traumhaft ausschaut, ich hatte genug vom Winter.

Und wem haben wir die weiße Pracht zu verdanken? Frau Holle. Wir haben sie am letzten Urlaubstag getroffen. Doch das zeige ich im letzten Beitrag, dem kleinen Abschluss.

Heut früh musste ich nicht Schnee schieben, dafür war alles gefroren und es ging in Minischritten vorsichtig den Weg entlang. So soll es auch in den nächsten Tagen bleiben: Regen und Schnee. Und für Donnerstag ist Sturm angesagt. Passt gut auf euch auf!

Bayrischer Wald – Teil 5

Nach dem vielen Glas kommen wir nun mal zum Wald 🙂 Der „Große Arber“ ist der höchste Berg im Bayrischen Wald mit 1.455 m und musste natürlich angefahren werden. Was für ein Getümmel von Fahrzeugen, Schlittenfahrern, Skifahrern, Spaziergängern. Klar, an den Feiertagen und dann noch mit Schnee und Sonnenschein – da ist Massenauflauf angesagt.

Es war eisig kalt und ständig stand man im Wege. Wir sind doch nicht hinauf gefahren mit der Gondel, denn wir wussten ja nicht wie Johnny reagieren wird. Oben war es sicher noch kälter und noch überlaufener und nur für einen kurzen Rundumblick und Fotos – da war uns das Ticket zu teuer dafür.

Am Arbersee gleich in der Nähe war nächster Stopp. Vom See sah man natürlich nichts im Schnee. Doch am anderen Ufer konnten wir diese vielen Eiszapfen entdecken:

Nun aber gibt es Wald. In St. Englmar gibt es einen Waldwipfelweg. Genau mein Ding! So was wollte ich schon immer mal sehen. Der Weg hoch oben ist behindertengerecht gebaut, sehr breit und massiv, also nichts mit Gitterrost oder so. Hunde dürfen mit hinauf und obwohl Johnny anfangs doch die Ohren anlegte ist er brav mitgelaufen.
Bis zu 30 Meter hoch geht es. Mein Favorit, aber viel zu mickrig: eine kleine Hängebrücke. Ich würde ja so gern mal über eine ganz große laufen, die dann vielleicht auch noch wackelt 🙂

Es pfiff mächtig da oben, aber ich fand das alles sehr faszinierend.

Was für ein Blick in die Ferne:

Überall hingen Informationstafeln über die Höhe, die Baumarten, wann welche Bäume gepflanzt wurden und wie groß sie nun sind. Ganz schön hoch, nicht wahr?

Um die Weihnachtszeit gibt es „unten“ einen Weihnachtsmarkt, der nach den Feiertagen dann „Wintermarkt“ hieß. Artikel aus Holz, Wolle, Filz, Keramik, Wachs konnte man hier erwerben. Richtig schön. Und natürlich gab es Bratwurst und Glühwein. Überall leuchtete es, Feuerschalen wärmten die kalten Hände.

Mag es im Sommer sicher schöner sein, aber um diese Zeit – wenn alles geschmückt ist – gibt es dem ganzen Areal doch einen Hauch von Gemütlichkeit und Frieden.

Es gibt Lehrpfade für die Kinder, Höhlen, optische Phänomene. Und ein Haus auf dem Kopf.

So was haben wir an der Ostsee schon mal gesehen. Mit Johnny konnten wir da nicht hinein. Aber für Kinder sicher ganz lustig.

Diese Woche gibt es wieder einige Termine abzuarbeiten. Heut war ich beim Frisör und morgen geht es wieder los mit Sport. Da werden die Muskeln sicher ordentlich meckern :mrgreen:

Bayrischer Wald – Teil 4

Ein letztes Mal geht es um Glas. Im Bayrischen Wald gibt es DAS Glasparadies: Joska-Kristall in Bodenmais. Ein Muss, wenn man da ist.
In der Weihnachtszeit ist das gesamte Gelände wundervoll geschmückt und dekoriert.

Wer will einsteigen?


Hier muss Mann die Geldbörse festhalten, denn Frau findet bekanntlich immer was. Ob einfaches Gebrauchsglas, Schalen, Figuren, Vasen, Pokale, Blumen, Kugeln … eine unglaublich breite Palette an Artikeln gibt es zu bestaunen.

 

 


Meine Lieblingsfarben bei Blumen: weiß-grün. Da musste ich schnell weiter gehen, ich wäre sonst schwach geworden:

 

 


Ein Weihnachtsbaum durfte nicht fehlen, er ragte bis unter die Decke und war geschmückt mit Glaswaren:

 


In der Werkstatt konnte man den Glasbläsern bei der Arbeit zuschauen und wer will, darf sich da selbst ausprobieren und Wasserkugeln für Pflanzen herstellen. Wir haben unsere von vor 20 Jahren immer noch, die Jungs haben sie damals hergestellt. Man bekommt sogar eine Urkunde dazu.

 


Das ist noch echtes Handwerk.

 


Eine Winterlandschaft lud zum Verweilen und Fotografieren ein. Ich habe mal auf dem Thron der Eiskönigin Platz genommen:

 

 


Das gesamte Gelände – auch die Parkplätze – sind mit Glasskulpturen und Gebilden dekoriert. Ein Hauch von Frühling?

 

 


Das war es fürs Glas. Dann gibt es auch mal Wald zu schauen 🙂

Bayrischer Wald – Teil 3

Es gibt nicht nur eine Gläserne Scheune, sondern auch einen Gläsernen Wald im Bayrischen Wald.

Am Fuße der Burgruine Weißenstein hat der „Macher“ der „Gläsernen Scheune“ einen Wald aus Glas geschaffen.

Bis zu 4,50 Meter hoch sind die Kunstwerke.


Bis zur Ruine bin ich nicht gekommen, obwohl es nur wenige Meter waren. Aber der Schnee war matschig, nichts geschoben. So gibt es nur eine graue Aufnahme aus der Ferne:

 

Auch hier waren wir von 15 Jahren das letzte Mal und haben oben auf dem Turm gestanden.

Gläsern geht es auch noch weiter im nächsten Teil. Joska-Kristall! Ein Glasparadies.

Im Momente komme ich wieder mal kaum zum Bloggen. Ein Familienmitglied hatte einen kleinen Unfall (kein Autounfall) und nun helfe ich als Fahrer zu allen anstehenden Arztterminen. Heut waren wir zudem zum 90. Geburtstag eines Onkels. Die Zeit fliegt nur so dahin, aber ich werde gleich mal eine kleine Blogrunde in Angriff  nehmen.

Bayrischer Wald – Teil 2

Auch am Heiligabend waren wir unterwegs. Erste Station war die „Gläserne Scheune“ in Viechtach. Der Künstler Rudolf Schmid hat hier ein Gesamtkunstwerk mit über 200 qm bemalten Glasflächen, riesigen Holzschnitzereien, Bildern und Skulpturen geschaffen. Natürlich war – leider – zu und ich kann keine Bilder von innen präsentieren.

Wir waren vor 15 Jahren hier und waren fasziniert von den historischen Geschichten, Sagen und Legenden aus dem Bayrischen Wald, alles dargestellt als Glasmalerei.

Kirchen besuchen wir im Urlaub immer und an Heiligabend musste ich einfach schauen, wie die katholischen Gebäude geschmückt sind.
Die Wallfahrtskirche in Weißenregen war unser erstes Ziel.

Später besuchten wir die Kirche in Cham.


Festlich geschmückt, die Lichter brannten und die Krippe war dekoriert mit vielen Rittersternen:

 

In Cham befindet sich auch das alte Biertor:

Auch in Moosbach machten wir Stopp an der Kirche. Hier war die Krippe umsäumt von weißen Weihnachtssternen:


Schaut ihr euch im Urlaub, in fremden Gegenden, auch Kirchen an? Bei uns die evangelischen sind nicht so prunkvoll wie die katholischen, in denen es einen oft blendet vor lauter Gold.

– Fortsetzung folgt –

Bayrischer Wald – Teil 1

Wie schon erwähnt wohnten wir in einem winzigen Dorf. Gleich am Ortseingang von Viechtafell wird einem klar: hier gibt es Viehwirtschaft.

Nach ein paar Tagen versank die Kuh dann im Schnee 🙂

Gleich auf dem Nebengehöft gab es einen großen Kuhstall und wir konnten jeden Tag kleine Kälbchen sehen. Ganz dicht ran kamen wir, Johnny wurde nie aggressiv.

Was macht man bei anfangs schlechtem Wetter? Shoppen. Kleine Weihnachtsmärkte haben wir besucht und die Bärwurzerei in Bad Kötzting.

So sicherten wir uns schon in den ersten Tagen die Mitbringsel für Familie und Nachbarn. Und kosten mussten – und konnten – wir natürlich auch 🙂

Vor zwanzig Jahren waren wir da schon zum ersten Mal. Es gibt ja immer wieder neue Erfindungen, neue Geschmacksrichtungen, neue Produkte.

Das macht auch nach zwanzig Jahren noch Spaß:


Diesen Spruch fand ich gut:

 


– Fortsetzung folgt –

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