Träumerle

Der Blog zur Aue

Rettungsaktion

Als wir heut von der Mittagsrunde heim kamen, da saß plötzlich eine winzige Blaumeise im Gras. Oh je, schnell weg, bevor die Miezen kommen.
Mit Schaufel und Handfeger wollte ich sie vorsichtig wegschaffen, aber sie flatterte kraftlos davon. Schaffte es bis auf die Fensterbank im Erdgeschoss und blieb im Fliegengitter hängen.

Wirklich winzig war sie, ihr Schwanz zitterte. Sofort habe ich meine Hände ausgestreckt und ihr Reiki gegeben. Nach ein paar Minuten dachte ich: sie muss saufen. Also bin ich zum Gerätehäusel geflitzt, habe einen Blumenuntersetzer geschnappt, am Außenhahn mit frischem Wasser befüllt und ihn auf der Fensterbank abgesetzt.
Nee, das wird nichts. Also habe ich meinen Zeigefinger ins Wasser getippt und den kleinen Tropfen auf ihrem Schnabel abgesetzt. Sie hielt ganz still und trank Tropfen für Tropfen. Ich bekam vor Rührung feuchte Augen.

Dann habe ich ihr weiter Reiki gegeben. Sie zwinkerte mit ihren kleinen schwarzen Äuglein, der Schnabel bewegte sich, als wolle sie mir was erzählen.
Und dann flog sie mit einem Mal ganz hoch hinauf in den großen Birnenbaum. Sie saß da und ich wusste, dass sie es geschafft hat.

So was rührt mein Herz und erfüllt mich mit Freude und Dankbarkeit.

An der Nordsee – Teil 4

Wir hatten es nicht weit bis zur dänischen Grenze und so ging es einen Tag hinüber auf die Insel Romo. Ca. 7 km lang ist der Damm vom Festland auf die Insel.

Und dann kam der Hammer. Habt ihr schon mal so einen Strand gesehen? Nichts außer weißem Sand und blauem Himmel:

Es war heiß, Badesachen hatten wir natürlich mit.

Der Strand ist so breit (und hunderte Meter lang), dass es einfach mühsam ist zu laufen. Man kann hier mit dem Auto bis vor fahren – so weit man sich traut.

Allerdings bleibt ab und zu ein Auto stecken – meist tiefer gelegte – und muss heraus gezogen werden. Kostspielig, aber man hat keine Chance. Doch wer sich an den anderen Fahrzeugen orientiert und auf dem festgefahrenen Sand bleibt, dem passiert nichts.

Nach einer kleinen Rundfahrt (die Insel ist nicht groß) ging es ab in die Fluten. Herrlich! Gar nicht kalt, aber man muss weit laufen, ehe es tiefer wird.
Das war ein Höhepunkt unseres Urlaubes!

Nur Schatten gibt es da keinen und auch keine Strandkörbe. Dafür ein WC-Häuschen (braucht man aber Kronen) und einen Imbisswagen. Ringsum in den Wäldern stehen Toilettenhäuschen (mit Kronen oder teilweise auch Euro zu bezahlen) und auch Hundespielplätze gibt es da.

Heut ist es frisch, doch das tut gut. Verschnaufpause vor der nächsten Wärmewelle.

An der Nordsee – Teil 3

Eine Hallig haben wir doch besucht. Die „Hamburger Hallig“. Sie ist keine Insel mehr, da ein Damm vom Festland zu ihr führt.
Man muss sogar Maut bezahlen, wenn man mit dem Auto da hin fahren möchte. Doch zu Fuß war es uns bei der Hitze einfach zu weit: ca. 4 km.

Unendliche Weiten und nichts außer Gras und blauem Himmel. Eine Gastwirtschaft gibt es da, man kann sich also stärken.

Herrliche Ruhe – außer dem Wind und dem vielen „Määäh“ nichts zu hören.

Ringsum gibt es geschützte Brutgebiete für die Vögel und Enten. Die NABU hat hier eine Station. Die Krabbenfischer kann man hier überall entdecken.

Verschnaufpause für Johnny. Ob er diese Weite genauso empfindet wie wir?

Strahlender Himmel mit kleinen Wolken, die auf einer Linie zu hüpfen scheinen.

Und noch was anderes: Bei diesem Kunstwerk in Holmer Siel musste ich an Stonehenge denken.

Es war wieder ein heißes Wochenende mit bis zu 33 Grad. Und endlich – endlich – ist eben Regen bei uns angekommen. Wie schön! Alle Gewitter sind bisher vorbei gezogen, das kann deprimieren. Doch nun endlich kann die Erde sich erholen, müssen wir mal nicht gießen.

Kommt alle gut in die neue Sommerwoche. Ich werde mal meine Blogrunde drehen, bevor es die nächsten Bilder gibt.

An der Nordsee – Teil 2

Nach Schafen gibt es nun Meer zu sehen. Hieß in dem Fall wenn es denn mal da war :mrgreen:

Bei Ebbe konnte man bis zu den kleinen Inseln – den Halligen – laufen.

In Norderhafen geht der Lorendamm hinüber zur Hallig Nordstrandischmoor.

Wir hatten Glück und konnten beobachten, wie da ein Bewohner mit seinem privaten Gefährt hinüber fuhr.

Auch mit kleinen Ponykutschen kann man von Fuhlehörn aus eine Tour zur Hallig Südfall unternehmen. Mit Johnny wollten wir das aber nicht riskieren.

Daher ging es zu Fuß durchs Sandwatt. Das ist wie Ostseesand, nur glitschig 🙂

Schlickwatt haben wir nicht probiert, der ist doch sehr dick. Duschen stehen überall zum Füße waschen nachher bereit.

Eklig sind auch die vielen Häufchen der Wattwürmer. Aber man muss sich einreden, dass das ja nur der wieder ausgeschiedene Sand ist, den sie fressen.

Eine Sandburg musste ich einfach bauen, habe es mir bei den Kindern abgeschaut.

Hihi, ist natürlich nicht wahr. Schaufeln lagen da, also habe ich mal improvisiert. Da hat aber ein kleiner Junge aufgepasst, dass ich nichts kaputt mache. Habe ihn gelobt und er war ganz stolz auf dieses Werk.

Am Freitag gab es hier in Königsbrück die jährliche lange Einkaufsnacht. Wir waren mit den jungen Leuten Pizza und Pasta essen und ein wenig shoppen. Puh war es heiß, der Schweiß lief nur so am Körper herab. Und immer noch keine Abkühlung. Aber heut sollen wohl angeblich noch erste Gewitter kommen. Also durchhalten und hoffen, dass es sich ein klein wenig abkühlt.

An der Nordsee – Teil 1

Gewohnt haben wir auf der kleinen Halbinsel Nordstrand. Nicht weit weg vom Deich und da ging es gleich am Ankunftstag abends noch hin.

So viele Schafe! Ich habe fotografiert als hätte ich noch nie eines gesehen :mrgreen:

Johnny ging natürlich auf Tuchfühlung. Und wenn ich nicht aufgepasst habe, so hat er auch ihre grünen frischen Häufchen ganz lecker gefunden 😯

Sogar an den Strandabschnitten mit Badestellen liefen sie zwischen den Strandkörben umher.

Gleich auf einer Nebenstraße befand sich eine alte Mühle, die heut als Cafe dient.


Mit diesem wahnsinnigen Sonnenrot verabschiedete sich der erste Abend. Mit diesen Farbstreifen habe ich die Sonne noch nie fotografieren können.

Wir schwitzen heut bei 30 Grad. Also behaltet einen kühlen Kopf und wer kann: ab ins Wasser!

Zurück von der Nordsee

Wir sind wieder da. Die Fahrt hin und auch heim verlief gut und ohne jegliche Staus.
12 von 14 Tagen hatten wir Sonnenschein vom Morgen bis zum Abend. So viele Schafe wie da haben wir noch nie gesehen 🙂

Nun rufen erst mal Wäsche und Haushalt. Am Montag müssen wir wieder arbeiten gehen, leider.

Kommt alle gut in die neue Woche und Dankeschön für all eure netten Urlaubswünsche. Ich habe sie auch aus der Ferne gelesen.

Erholungspause

Die Zeit rennt und rennt. Es gibt so viel zu tun und da muss der Blog mal wieder ruhen.
Am Samstag geht es auf Reisen, das Meer ruft. Genauer gesagt die Nordsee 🙂

Johnny fragt wie einst Kevin im bekannten Weihnachtsfilm: „Meinen Koffer soll ich packen“? :mrgreen:

Mauz wird uns vermissen, aber die jungen Leute und vor allem Theo sind ja noch da.
Vielleicht genießt er auch die Ruhe ohne Johnny und entspannt 🙂

Ob sie auch ohne uns in die Aue ziehen? Zu entdecken gibt es immer was.
Theo, was schaust du da hoch?

Ah, es schimpft aus dem Geäst. Also da hinauf wird Theo wohl nicht klettern.

Aber auch unten gibt es was zu sehen. Zum allerersten Mal entdeckt und ich finde sie so süß:

Habt alle noch eine schöne Mai-Zeit mit Sonnenschein und Wärme. Wir gehen dann mal Wattwürmer sammeln :mrgreen: Also bis bald wieder!

Wieder tierisches Glück

Bei uns schwirren seit Jahren immer nur blaue Prachtlibellen am Bach entlang. Bei Elke sah ich neulich rote und meinte, dass ich diese Farbe hier noch nie gesehen habe.
Und schwupps – schon sind sie bei mir 🙂

Es könnte eine Adonislibelle sein. Es gibt eine Frühe und eine Späte Adonislibelle, aber zur exakten Bestimmung reicht meine Aufnahmequalität nicht.

Dafür konnte ich eine Larve entdecken, aus der sie schlüpfen. Die sehen bissel gruslig aus.

Bin für die Bilder extra auf die Knie gegangen 🙂 Aber mit Johnny an der Leine nicht so einfach, Theo im Schlepptau und dann kamen ständig Leute.

Hier braut sich gerade Gewitter zusammen, es ist schwül draußen. Spritzen habe ich heut wieder bekommen, die nächsten gibt es nun erst am Montag. Bis dahin muss ich mit Tabletten auskommen.

Ich wünsche allen Männern einen lustigen Männertag 🙂

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