Träumerle

Der Blog zur Aue

Kategorie: Unterwegs

Sonntags am See

Ich habe einiges aufzuholen, bin wieder mal nicht zum Bloggen gekommen. Termine, Termine, Termine.
Meinem Fuß geht es gut, ich war am Dienstag sogar im Sport.

Letzten Sonntag waren wir am See der Freundschaft. Ich habe ihn schon so oft gezeigt und die Aufnahmen ähneln sich immer wieder, aber es ist dort so schön. Der Himmel so blau, die weißen Wolken dazu und die Spiegelungen im Wasser.

Am Ufer saßen wieder Angler und versuchten ihr Glück.

Wir haben auf der Bank gesessen und uns in der Sonne gewärmt.

Man muss um diese Jahreszeit jede Sonnenstunde nutzen.

Allen Tieren geht es gut. Mauz schläft jetzt nachts in der Wohnung, will aber irgendwann auch wieder raus. So schleiche ich gegen Morgen die Treppe hinab, schließe auf, lass ihn raus, schließe wieder zu, schleiche wieder hoch und ab ins Bett. Was macht man nicht alles aus Tierliebe 🙂

Urlaub – Abschluss

Zum Abschluss nur noch ein paar Naturaufnahmen. An solchen Motiven komme ich nicht dran vorbei:

Und dann noch mal auf dem Heimweg, dieses Mal einfach durch die Autoscheibe fotografiert.

Und noch einmal Nebel-Morgenstimmung.

An dieser Sitzgruppe haben wir abends gesessen und der sinkenden Sonne zugeschaut.

 

Wenn doch jeder Morgen so schön beginnen würde:

Ich wünsche euch allen ein ruhiges Wochenende. Leider soll Regen kommen, aber er wird gebraucht.

Gute Nacht sagt euch Johnny. Sein Körbchen und die Schaumstoff-Hütte haben wir immer mit.

Urlaub – Teil 3

Mit der Kirnitzschtalbahn ging es eine halbe Fahrstunde durch wunderschöne Naturlandschaft hin zum Lichtenhainer Wasserfall.
Johnny ist schon alles mitgefahren und so sahen wir auch dieses Mal kein Problem. Falsch gedacht :mrgreen: Er mag nämlich überhaupt keine Fahrradklingeln, Bimmeln aller Art oder schrilles Geläut. Und die Bahn bimmelt nun mal an jeder Haltestelle. Somit war Angst angesagt, er hechelte und sabberte und wusste vor Angst nicht wohin. Also – was macht man nicht alles für sein geliebtes Tier – ist mein Mann am Ende allein zurück gefahren, hat das Auto geholt und uns wieder eingesammelt :mrgreen:

Der Wasserfall war gut besucht und zum ersten Mal habe ich eine Langzeitaufnahme probiert. War nur etwas wenig Wasser. Das wird gestaut und ca. aller halben Stunde wird das Wehr geöffnet, dann rauscht es hinab.

 


Am Fluss entlang gibt es viele Lokalitäten, die heiß geräucherte Forellen anbieten. Lecker!

Ein Ausflug führte uns zum Amselsee in Rathen.

Wir sind jedoch nur drumrum gelaufen, ob Johnny mit ins Boot gestiegen wäre? Gereizt hätte es mich, aber die pralle Sonne über den Mittag hat ordentlich gebrannt.


So schauen wir eben nur von oben herab.

 


Am vorletzten Tag führte uns eine kleine Wanderung zum Quirl, das ist der „Hausberg“ von Pfaffendorf. Keine Leute,  nur ein junges Pärchen und Kletterer haben wir getroffen.

In die Ferne schauen, sitzen und die schöne freie Zeit genießen.

Ein paar abschließende Fotos kommen noch.

Urlaub – Teil 2

Jeden Morgen war ich gespannt, wie der anbrechende Tag sich präsentieren würde.

Das wird ein guter Tag! Also ab zum Pfaffenstein. Der Wanderweg dahin begann direkt hinter unserem Haus.

Es gibt zwei Wege hinauf. Den schweren mit Treppen, teils Leitern und Engstellen. Davor wird mit Hunden gewarnt, daher wählten wir den leichteren Weg.


Ein paar Stufen gehen mit Johnny, das schafft er noch.

 


Bei jeder Sitzgelegenheit legten wir eine kleine Pause ein. Futter und Wasser haben wir immer mit für Johnny.

 

Oben angelangt haben wir sogar Bekannte aus unserem Ort getroffen. Ich habe mir gebackenen Ziegenkäse bestellt mit Mangomousse. Oberlecker! Hatte ich noch nie probiert.
Noch mal ein Blick zur Festung auf dem Rückweg. Es war uns bisher noch nie aufgefallen, dass die Festungsanlage so schief ist.

Das Markenzeichen des Pfaffensteines, die Barbarine, haben wir uns dann von Weitem aus angesehen. Denn dazu hätten wir bis zur Rückseite der Felsformation laufen müssen.

Abends sind wir oft noch mal hoch aufs Feld gelaufen, haben da an der Sitzgelegenheit die Abendsonne genossen und ins Land geschaut.

Weit heran gezoomt, aber ich fand den Anblick so schön:

Der erste Arbeitstag heut war gut. Ein voller Schreibtisch vermittelt immer das Gefühl, dass man auch gebraucht wird 🙂

 

Urlaub – Teil 1

Man reist oft in die Ferne, obwohl es vor der eigenen Haustür so schöne Natur gibt. Eine gute Autostunde von uns entfernt liegt das Elbsandsteingebirge.
In diesem ehemaligen Bürgermeisterhaus wohnten wir im Erdgeschoss. Mal was ganz anderes. Auch in der Wohnung gab es viel Holz und Stein. Lachen musste ich beim Bad. Kopf einziehen, es ging wie in die Kasematten durch eine niedrige rustikale Holztür. Aber Feuchtigkeit ist da ein Problem. Bei schlechtem Wetter ist irgendwie alles klamm. Im Winter möchte ich da nicht wohnen.

Morgens erwartete mich oft ein Mix aus Nebel und Sonnenschein. Auch im Urlaub muss ich mit Johnny 7 Uhr raus.

Es ging immer steil hinauf zum Feldweg. Auf der einen Seite begrüßte mich der Pfaffenstein, auf der anderen die Festung Königstein:

Am ersten Tag regnete es leider. Daher ging es ab ins Bergwerk nach Berggießhübel.


Doch dann wurde es wieder besser. Fast täglich fuhren wir durch Bad Schandau. Eine Fahrt mit dem Lift hinauf zum Luchsgehege musste sein. Johnny hat die Fahrt gar nicht gemerkt, so ruhig ging es zu.

 


Weitere kleine Berichte werden natürlich noch folgen.

Ich bin wieder zurück

Wir sind wieder daheim. Es war ein erholsamer Urlaub, auch wenn die Wanderungen manchmal anstrengend waren. Dazu die Hitze.
Die Wäsche ist fast erledigt, am Montag habe ich noch frei.

Danke für all eure lieben Urlaubswünsche. Ich habe mich über jeden Kommentar gefreut.

Urlaub in Sicht

Am Donnerstag geht es auf Reisen. Allerdings dieses Mal gar nicht weit, nur bis in die Sächsische Schweiz. Wir wohnen gleich im Nachbardorf von Königstein, in Pfaffendorf.
Auch wenn das Wetter umschlagen soll, eine reichliche Woche haben wir Zeit und hoffentlich auch ein paar gute Tage dabei.

Stundenlanges Wandern ist ja nicht so unser Ding, aber ein paar Runden werden wir schon schaffen.

Habt derweil alle eine schöne Sommerzeit, wir lesen uns dann nachher wieder.

Zeitreise zu den Ärmsten

Am Männertag haben wir auch einen kleinen Ausflug unternommen. In Kamenz gibt es die „Schneewittchensiedlung“. Das ist eine kleine Reihenhaussiedlung, erbaut nach dem 1. Weltkrieg.

Die Ärmsten der Armen haben hier gelebt, zuletzt Obdachlose.

Leider soll die Siedlung abgerissen werden und bevor die Bagger kommen, da wollte ich mir alles noch mal anschauen.

Hinein kommt man nicht mehr, alle Türen sind gesichert. Was für winzige Wohneinheiten das waren! Diese kleinen Fensterchen im Erdgeschoss! Eine schmale Treppe führt hinauf in die obere Etage, das konnte ich erkennen. Fast wie im Hühnerstall.

Durch diese Tür ist schon lange keiner mehr gegangen.

Aber Gardinen hingen noch an den meisten Fenstern.


An manchen Türen hingen sogar zwei Briefkästen, es gab zwei Klingeln. Also gab es sogar zwei winzige Wohnungen dahinter.

Es gibt Diskussionen, die Häuser zu erhalten. Aber sie sind abgewirtschaftet. Schade. Vielleicht wird ja wenigstens eines erhalten.

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