Träumerle

Der Blog zur Aue

Kategorie: Unterwegs

Besuch in Tharandt

Da unser kleiner Förster Geburtstag hatte gab es am Samstag einen Besuch bei ihm in der Forststadt Tharandt.
Vor 6 Jahren waren wir mal in einem Teil des Forstbotanischen Gartens, nun besuchten wir den zweiten Abschnitt.

Johnny war mit und konnte viele neue Gerüche aufnehmen. War aber auch anstrengend für ihn, denn es ging teilweise ziemlich steil bergauf.

Blick hoch hinauf:


Wir bekamen viel erklärt – logisch bei zwei Forstmenschen (seine Freundin ist auch ein Försterliesel 🙂 ).

Außergewöhnliche Baumstämme bekam man zu sehen.

Das ist ein drehwüchsiger Stamm einer Kiefer aus der Sächsischen Schweiz. Hab ich so noch nie gesehen.

Auch ein kleines Tropenhaus gibt es. Hier wachsen unter anderem Bananen und viele exotische Pflanzen. Fotografieren war unmöglich, da die Kamera total beschlug. Puh, ich hab es da nicht lange drin ausgehalten.

Einen serpentinenartigen steilen Weg ging es zurück ins Tal.

Abendessen gab es im Burgkeller, einem Restaurant mit russischer Küche. Lecker! Danke euch zwei Lieben für dieses schöne Treffen!

Sonntagsrunde im Wald.

Über ein Jahr waren wir  nicht mehr in Laußnitz die Waldrunde laufen, seit dem schlimmen Sturm im letzten Jahr waren wir nicht mehr da. Aber heut!

Am Samstag haben wir Geburtstag gefeiert von meinem Mann. Es war lustig und wurde spät. Da kam uns eine ruhige Runde am Nachmittag gelegen.

Anschließend gab es in einer örtlichen Gastronomie einen Eisbecher. Warm war es in der Sonne, da schmeckte die leckere Abkühlung.

Dieser Baum hing oben im Wipfel voller Zapfen:


Johnny ist platt. Seit Tagen ist er wieder am „Huhuuu“ machen und macht uns alle ganz verrückt mit seinem Gejammer, Geheule, Gezerre. Schön, dass er dann abends mal still ist 🙂

Kommt alle gut in die neue Woche!

An der Nordsee – Abschluss

Ich muss mal zum Schluss kommen. Ein Zwischenfall nahm Zeit in Anspruch, Dinge mussten geklärt werden und dauern auch noch an.
Nun aber gibt es die letzten Urlaubserinnerungen.

Am Nord-Ostsee-Kanal konnten wir durch Zufall einen Großsegler beobachten und fanden zwei Tage später einen Artikel dazu in der Zeitung. Es war die Deutsche Bark „Alexander von Humboldt II“.

Gleich in der Nähe wohnt „Katerchen“ Eva, einige von euch werden sich noch an sie erinnern (inzwischen hat sie ihren Blog geschlossen). Es war ein herzliches Wiedersehen nach 4 Jahren.

Quer rüber ging es an die Ostsee. In Kappeln gab es ein weiteres Wiedersehen mit der Reiki-Meisterin, die Johnny damals half. Wir verbrachten ein paar Stunden bei leckerem Fischessen, Kuchen und Eis. Es ist so schön, liebe Menschen wieder in den Arm nehmen zu können. Und vor 4 Jahren haben wir ja hier in Kappeln unseren Urlaub verbracht.

Husum haben wir mehrmals besucht.

Einmal war die Stadt rappelvoll, Straßen abgesperrt, überall Armeefahrzeuge. Vereidigung war gerade auf dem Markt. Mit Marschmusik wurden wir empfangen 🙂


Und dann konnten wir am letzten Tag auch noch eine Schiffstaufe erleben. Heißt sogar zwei. Ein Schlepper und ein kleines Vermessungsboot wurden mit viel Medienauflauf und Prominenz getauft. Es war nach 46 Jahren die erste Schiffstaufe im Innenhafen. Also etwas Besonderes.

Die Nordsee ist schön, nur ist eben leider nicht immer Wasser da. Und eines Tages vielleicht kommen wir wieder.

An der Nordsee – Teil 4

Wir hatten es nicht weit bis zur dänischen Grenze und so ging es einen Tag hinüber auf die Insel Romo. Ca. 7 km lang ist der Damm vom Festland auf die Insel.

Und dann kam der Hammer. Habt ihr schon mal so einen Strand gesehen? Nichts außer weißem Sand und blauem Himmel:

Es war heiß, Badesachen hatten wir natürlich mit.

Der Strand ist so breit (und hunderte Meter lang), dass es einfach mühsam ist zu laufen. Man kann hier mit dem Auto bis vor fahren – so weit man sich traut.

Allerdings bleibt ab und zu ein Auto stecken – meist tiefer gelegte – und muss heraus gezogen werden. Kostspielig, aber man hat keine Chance. Doch wer sich an den anderen Fahrzeugen orientiert und auf dem festgefahrenen Sand bleibt, dem passiert nichts.

Nach einer kleinen Rundfahrt (die Insel ist nicht groß) ging es ab in die Fluten. Herrlich! Gar nicht kalt, aber man muss weit laufen, ehe es tiefer wird.
Das war ein Höhepunkt unseres Urlaubes!

Nur Schatten gibt es da keinen und auch keine Strandkörbe. Dafür ein WC-Häuschen (braucht man aber Kronen) und einen Imbisswagen. Ringsum in den Wäldern stehen Toilettenhäuschen (mit Kronen oder teilweise auch Euro zu bezahlen) und auch Hundespielplätze gibt es da.

Heut ist es frisch, doch das tut gut. Verschnaufpause vor der nächsten Wärmewelle.

An der Nordsee – Teil 3

Eine Hallig haben wir doch besucht. Die „Hamburger Hallig“. Sie ist keine Insel mehr, da ein Damm vom Festland zu ihr führt.
Man muss sogar Maut bezahlen, wenn man mit dem Auto da hin fahren möchte. Doch zu Fuß war es uns bei der Hitze einfach zu weit: ca. 4 km.

Unendliche Weiten und nichts außer Gras und blauem Himmel. Eine Gastwirtschaft gibt es da, man kann sich also stärken.

Herrliche Ruhe – außer dem Wind und dem vielen „Määäh“ nichts zu hören.

Ringsum gibt es geschützte Brutgebiete für die Vögel und Enten. Die NABU hat hier eine Station. Die Krabbenfischer kann man hier überall entdecken.

Verschnaufpause für Johnny. Ob er diese Weite genauso empfindet wie wir?

Strahlender Himmel mit kleinen Wolken, die auf einer Linie zu hüpfen scheinen.

Und noch was anderes: Bei diesem Kunstwerk in Holmer Siel musste ich an Stonehenge denken.

Es war wieder ein heißes Wochenende mit bis zu 33 Grad. Und endlich – endlich – ist eben Regen bei uns angekommen. Wie schön! Alle Gewitter sind bisher vorbei gezogen, das kann deprimieren. Doch nun endlich kann die Erde sich erholen, müssen wir mal nicht gießen.

Kommt alle gut in die neue Sommerwoche. Ich werde mal meine Blogrunde drehen, bevor es die nächsten Bilder gibt.

An der Nordsee – Teil 2

Nach Schafen gibt es nun Meer zu sehen. Hieß in dem Fall wenn es denn mal da war :mrgreen:

Bei Ebbe konnte man bis zu den kleinen Inseln – den Halligen – laufen.

In Norderhafen geht der Lorendamm hinüber zur Hallig Nordstrandischmoor.

Wir hatten Glück und konnten beobachten, wie da ein Bewohner mit seinem privaten Gefährt hinüber fuhr.

Auch mit kleinen Ponykutschen kann man von Fuhlehörn aus eine Tour zur Hallig Südfall unternehmen. Mit Johnny wollten wir das aber nicht riskieren.

Daher ging es zu Fuß durchs Sandwatt. Das ist wie Ostseesand, nur glitschig 🙂

Schlickwatt haben wir nicht probiert, der ist doch sehr dick. Duschen stehen überall zum Füße waschen nachher bereit.

Eklig sind auch die vielen Häufchen der Wattwürmer. Aber man muss sich einreden, dass das ja nur der wieder ausgeschiedene Sand ist, den sie fressen.

Eine Sandburg musste ich einfach bauen, habe es mir bei den Kindern abgeschaut.

Hihi, ist natürlich nicht wahr. Schaufeln lagen da, also habe ich mal improvisiert. Da hat aber ein kleiner Junge aufgepasst, dass ich nichts kaputt mache. Habe ihn gelobt und er war ganz stolz auf dieses Werk.

Am Freitag gab es hier in Königsbrück die jährliche lange Einkaufsnacht. Wir waren mit den jungen Leuten Pizza und Pasta essen und ein wenig shoppen. Puh war es heiß, der Schweiß lief nur so am Körper herab. Und immer noch keine Abkühlung. Aber heut sollen wohl angeblich noch erste Gewitter kommen. Also durchhalten und hoffen, dass es sich ein klein wenig abkühlt.

An der Nordsee – Teil 1

Gewohnt haben wir auf der kleinen Halbinsel Nordstrand. Nicht weit weg vom Deich und da ging es gleich am Ankunftstag abends noch hin.

So viele Schafe! Ich habe fotografiert als hätte ich noch nie eines gesehen :mrgreen:

Johnny ging natürlich auf Tuchfühlung. Und wenn ich nicht aufgepasst habe, so hat er auch ihre grünen frischen Häufchen ganz lecker gefunden 😯

Sogar an den Strandabschnitten mit Badestellen liefen sie zwischen den Strandkörben umher.

Gleich auf einer Nebenstraße befand sich eine alte Mühle, die heut als Cafe dient.


Mit diesem wahnsinnigen Sonnenrot verabschiedete sich der erste Abend. Mit diesen Farbstreifen habe ich die Sonne noch nie fotografieren können.

Wir schwitzen heut bei 30 Grad. Also behaltet einen kühlen Kopf und wer kann: ab ins Wasser!

Zurück von der Nordsee

Wir sind wieder da. Die Fahrt hin und auch heim verlief gut und ohne jegliche Staus.
12 von 14 Tagen hatten wir Sonnenschein vom Morgen bis zum Abend. So viele Schafe wie da haben wir noch nie gesehen 🙂

Nun rufen erst mal Wäsche und Haushalt. Am Montag müssen wir wieder arbeiten gehen, leider.

Kommt alle gut in die neue Woche und Dankeschön für all eure netten Urlaubswünsche. Ich habe sie auch aus der Ferne gelesen.

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