Träumerle

Der Blog zur Aue

Kategorie: Tierisches

Tierischer Akt

Nun ist auch hier Nieselregen angekommen. Wollte daher mittags die Kamera nicht mitnehmen, hab es dann doch getan. Und? Habe zwei Erpel beobachtet, wie sie eine Ente bedrängten. Das war ein Spektakel im Wasser, ein hin- und her Gescheuche, Auf- und Abgetauche. Balzverhalten mit zwei Erpeln und einer Ente? Für mich sah das fast wie Vergewaltigung aus. Soll es bei Tieren ja auch geben.

Glück im Pech

Das herrliche Wetter wollten wir heut wieder ausnutzen und waren unterwegs. Zum Glück gab es nichts Besonderes zu sehen, denn ich hatte Pech mit der Kamera. Nach dem ersten Foto waren die Akkus leer. Die Ersatzakkus waren aber leider leer, vergessen zu laden :-( Und der zweite Satz Ersatz wollte auch nicht. Hab ich vielleicht geflucht! Daheim getestet und festgestellt, dass von 4 Akkus 2 nicht mehr wollen.
Wir waren im Naturschutzgebiet unterwegs. Nun nehmen wir noch mal Anlauf, wenn alles ergrünt ist und dann gibt es vielleicht mehr zu sehen.

Ist euch das auch schon mal passiert: tolle Fotoobjekte und alle Akkus leer? Ging mir ja letztes Jahr schon mal so bei einem Ausflug ins Seifersdorfer Tal. Da hatte ich aber wenigstens schon paar Fotos gemacht.

Zwei Nachbarn beobachten sich neuerdings immer: Johnny schaut zu Nachbars Ziege und die Ziege zu uns :-)

Schwepnitzer Teichlandschaft

Gestern endlich konnte ich mit Sohnemann Robert los ziehen. Es ging nach Schwepnitz, wo ich aufgewachsen bin. Ist ja gleich um die Ecke. Ziel waren die Teiche mit ihren unzähligen Vogelarten.


Wir haben uns abgewechselt mit Fernglas und Kamera. Leider waren die Seeadler so weit weg, fast alle Bilder sind unscharf. Da ziehen wir noch mal ohne Johnny hin. Ohne ihn können wir uns besser ranpirschen.

Gesehen haben wir u.a. Haubentaucher (im Balztanz! leider unscharf), normale Stockenten, Seeadler (6 Stück insgesamt), Rot-Milan, Schellente, Blässhuhn, Lachmöwe, Silbermöwe (die gibt es auch hier, nicht nur an der Ostsee :-) ), Schwäne, Kolkrabe, Nebelkrähe. Und ringsum piepte, schimpfte, schnatterte es und klatschte im Wasser.

Nach den vielen “normalen” Vögeln musste ich unbedingt noch ausgiebig die Schwäne fotografieren. Wie graziös sie doch immer durchs Wasser gleiten.

Wenn die Bäume und Sträucher alle Blätter tragen, wird das Beobachten sicher schwieriger. Doch jetzt hat man freie Sicht über die einzelnen Teiche.

Schönes Wochenende!

War heut beim Doc. Fast alles wieder okay, die restlichen allergischen Reaktionen der Haut bekommen wir auch noch hin. Nun kann ich ab Montag wieder arbeiten gehen.

Die Aue erwacht zum Leben und ich konnte sogar schon die ersten Stellen mit Buschwindröschen entdecken.

Und auf den Wiesen gibt es jede Menge Maulwurfhaufen. Da muss Johnny doch wieder buddeln gehen.
Als ich das folgende Foto daheim am Rechner sah, hab ich laut gelacht. Manchmal hat man den Finger im richtigen Moment am Auslöser.

Beim Buddeln beißt er ganze Grasbatzen raus und schmeißt die dann rum. Die Leine – locker gelassen – fliegt nur so durch die Luft.

Kommt gut in ein sonniges Wochenende! Ich habe heut Stiefmütterchen gekauft, der Garten muss in Angriff genommen werden. Und am Sonntag erwarte ich Besuch. Nach all dem Liegen und Ausruhen muss ich endlich meine Wohnung auf Vordermann bringen.

Usedom – Teil 5

Heut gibt es Tierisches.  Zu sehen gab es schließlich viele. Nur beim Geflatter in der Luft musste ich immer recht schnell sein.

Am Strand trafen wir eine Hundedame, bei deren Anblick wir sofort schmunzeln mussten. Was für ein Anblick, sie sah genauso aus wie Johnny.

Die Möwen waren die Stars überall. Diese wirkte auf mich wie eine Tänzerin :-)

Diese saß ganz still und bewegte sich auch nicht vom Fleck, als ich an ihr vorbei lief. Ein Tagträumer?

Eine konnte ich mal beobachen, wie sie einen Fisch verschlang. Das ging eine ganze Weile, immer wieder verlor sie ihn ins Wasser, tauchte ab und hatte ihn wieder:

Enten-Gymnastik

Seit ich mit der Kamera zum Feuerlöschteich flitze, haben sich die Kormorane nicht mehr blicken lassen. Aber ich bleib dran.
Mittags steht die Sonne ungünstig, da muss ich gegen das Licht fotografieren und abends ist es schon duster. Aber was soll´s, ein paar lustige Fotos gibt es dennoch, wenn auch nicht ganz scharf.

Wusstet ihr, dass Enten gern Gymnastik treiben? Schaut mal: Das ist der Ententanz.


Und sie macht uns den Schlangentanz vor:


“Kopf verdrehen” heißt die folgende Darbietung:


Auf einem Bein stehen mussten wir früher auch im Sportunterricht:


“Wirbeltanz” – was ist vorn und was hinten?


Diese jedoch stand wie eine Eins – sie spiegelte sich so schön:


Ich fass es nicht. Während ich hier sitze und schreibe, kann ich durchs Wohnzimmerfenster den Feuerlöschteich sehen und genau drüber in der Luft kreisen 4 Vögel – sie tanzen fast, 2 Pärchen – ich glaub, es sind Kormorane. Das ist ja ein Ding, da muss ich weiter beobachten.

Johnny im Schnee

Es schneit, es schneit, es wurde langsam Zeit! So ging ein Lied aus Kindertagen los und los geht heut offenbar die Schnee-Zeit. Erst einmal schaut ja alles schön aus, wie die Flocken vom Himmel tanzen, alles in ein weißes Kleid stecken. Mein Auto hatte auf Arbeit einen dicken Schnee-Mantel um und daheim war erst einmal Schnee schieben angesagt.
Bei nur noch 4,5 Grad minus braucht Johnny jedoch sein Mäntelchen nicht, da wird es zu warm. Ich hab es ihm in der Wohnung mal angezogen.


Da stand er ganz verkrampft da, weil ich ihm das Kommando gab “Bleib” und er gar nicht wusste, was er sollte. Aber beim Versprechen auf ein Leckerlie wedelte sofort die “Antenne” los.
Innen ist der Umhang mit Fell gefüttert, außen wasserabweisend.

Im Garten haben wir im Schnee getobt. Na ja mehr Johnny, nicht ich :-)


Tierisches

Vor zwei Jahren habe ich ein kleines Vogelhäuschen gekauft und am Birnbaum angebracht. Doch bisher wurde es stets gemieden. Neuerdings interessieren sich die Blaumeisen dafür und ich freu mich. Vielleicht suchen sie aber auch nur Unterschlupf bei der Kälte.


Die Pferde auf der Wiese haben einen Umhang bekommen. Eins steckte mir sogar die Zunge raus. Na so ein Schelm!


Johnny hat es am besten mit seinem Ausguck. Schön warm im Wohnzimmer und man sieht jeden “Feind”, der vorbei kommt.


Ich war gestern schon 20.15 Uhr im Bett und hab heut bis 6.40 Uhr geschlafen. Ich war gestern so knülle, hatte Kopfschmerzen, mir ging es nicht gut. Nachts musste ich aber noch eine Tablette nehmen. Nun schaun wir mal, wie es heut wird. Zudem haben wir Urlaubspläne – ganz spontan – trotz Kälte. Ich hoffe, alles klappt. Mehr dazu später. Kommt gut durch den kalten Tag. Hier sind heut nur minus 15.

Sportstunde

Heut war mal wieder eine Runde Toben für Johnny angesagt. Über den Mittag kamen sogar mal kurz ein paar Sonnenstrahlen hervor, da zogen wir auf die große Wiese in der Aue – Sohnemann Robert, Johnny und ich.
Johnny erzählt heut mal.

Also, da haben die beiden heimlich getan, sie haben eine Tüte mitgenommen und Leckerlie. Was das wieder werden sollte? Und dann stiefelten wir auch noch quer über die Wiese, na wenigstens gab es Maulwurfhaufen zu beschnüffeln.
Robert öffnete plötzlich die Tüte und meinte, es gehe gleich los. Frauchen lief weg, wo wollte sie denn ohne mich hin?

“Also Johnny, Achtung”!

“Und los”!

Haha, ich war immer schneller an der Scheibe wie die beiden. Hab sie!

Meine, geb ich nicht mehr her.

Aber Robert redete mit mir. “Wenn du sie nicht her gibst, können wir nicht spielen.” Nun gut, hab es kapiert. Sie schmeißen das Ding in die Luft und ich muss es dann holen, abliefern und es geht von vorn los.

Die ist aber auch verdammt prima zum Anknabbern geeignet.

Das hat voll Spaß gemacht. Dann war ich aber so was von kaputt, oh man, das Sofa war für die nächste Stunde meine :-)

Ich werde beobachtet!

Manchmal ist es fast unheimlich. Überall wo ich bin sehe ich Katzen – bilde ich mir ein, manchmal auch nicht. Seht selbst.
Könnt ihr was erkennen?

Da sitzt tatsächlich eine Katze, gut getarnt. Sie schlich um den Bagger und schaute mir von der anderen Seite nach.

Manchmal sitzen sie auf den Bäumen und verfolgen meine Schritte – ist sogar die gleiche Katze.

Nachbars Ziege schaut oft über den Zaun. Sie weiß, dass sie von uns Abfälle in Form von Kartoffel-, Möhren- und Apfelschalen bekommt.

Nur das angebundene Schaf kann sich leider nicht verstecken. Hat gar keine Angst vor Johnny und wenn ich mit ihm rede, hält es den Kopf schief und hört zu. Das ist vielleicht lustig :-)

Morgen hab ich frei. Früh kommt meine Mam zum gemeinsamen Frühstück und dann geht es los – auf nach Moritzburg. Ich hoffe, ich muss nicht ewig einen Parkplatz suchen und die Warterei hält sich in der Woche in Grenzen. Und dann berichte ich und zeig euch Aschenbrödels Reich, ich freu mich schon riesig.

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