Träumerle

Der Blog zur Aue

Kategorie: Tierisches

Herbstzeit?

Langsam verliert der Sommer an Kraft. Zumindest die Sonne macht mal Pause, es regnet heut bei uns. Aber das ist so eine Wohltat, wenn man mal nicht schwitzen muss, wenn man nicht gießen muss, wenn man mal durchatmen kann. Sogar Socken musste ich heut anziehen und habe eben das Wohnzimmerfenster geschlossen.

Heiße Sonnenstunden müssen wir nun wahrscheinlich zählen.
Diese Sonnenuhr haben wir mal vom Gardasee mitgebracht. Haben es aber bis heut nicht geschafft einen vernünftigen Nagel zu besorgen und die Uhr einzustellen.

Überraschung in der Aue:

Der Bauer aus dem Nachbardorf hat seine Kühe wieder auf die Wiesen gebracht. Viel gibt es nicht zu fressen, aber für ein paar Tage reicht es.

Ganz dicht kann man heran treten – wenn man sich traut. Ist mir immer nicht so geheuer, wenn nur dieser dünne Strom führende Faden als Sicherung dient.

Wir haben unseren Flur ausgeräumt, am Freitag kommt der Fußbodenleger. Den Teppichboden konnte ich nicht mehr ersehen. Nach ca. 10 Jahren – mit Hund und nun Katze – sieht auch der teuerste und schönste Belag nicht mehr vorzeigbar aus. Nun kommt PVC-Belag rein, der ist pflegeleichter. Und heut gibt es so viele Farben und  Muster, das man sich oftmals schwer entscheiden kann. Ich habe dunkle Dielen gewählt und freue mich jedenfalls schon aufs neue Ergebnis.

Und nun Theo.

Die jungen Leute sind im Urlaub, da muss ich mich um Theo kümmern. Früh raus, abends rein, Katzentoilette kontrollieren, füttern.

Gestern Abend wollte er unbedingt auf der Flüsterallee sitzen bleiben, kam trotz unentwegtem Rufen von mir nicht mit zurück.
Nun ja, er kam auch abends nicht, nachts nicht. Blöd aber auch.

Heut früh saß er dann vor unserer Tür und hatte Heißhunger. Wieder aufatmen, alles gut, er ist da. Hat nun den halben Tag bis nachmittags geschlafen.

Aber heut muss er mitkommen und wenn ich ihn an den Ohren ziehen muss :mrgreen: Nee, wird natürlich niemals gemacht.

Draußen ist es wieder heiß mit 32 Grad. Langsam ziehen Wolken auf und es wird grau. Vielleicht kommt ja doch unangemeldet ein kleines Gewitterchen, ich hätte nichts dagegen.

Schreck mit Mauz.

Aller Regen ist getrocknet, die Sonne brennt wieder und wir werden am Montag wieder gießen müssen.

Die Miezen kommen morgens mit und springen und klettern, das ist eine wahre Freude.

Und noch immer lachen Leute und fragen, wenn sie mich mit meinem Gespann sehen.

Vor Wochen schon mal fotografiert und es hängt immer noch:

Abends haben wir alle Fenster weit geöffnet. Fliegenschutzfenster haben wir nur im Schlafzimmer. Und da stand Mauz gestern Abend plötzlich außen auf der Fensterbank, schaute ins Zimmer und miaute.

Hilfe, Mauz, wie bist du denn da hin gekommen? Durchs geöffnete Badfenster. Von da hinüber zur Küche, dann zu einem zugemauerten Schlafzimmerfenster (Sims noch vorhanden) und dann zum nächsten Schlafzimmerfenster. Dann kam die Ecke und es war Schluss.

Mein Mann hebelte sofort vorsichtig das Gazefenster aus. Doch zu spät. Der Albtraum wurde wahr: Mauz sprang von der ersten Etage hinab in die Tiefe.
Sofort rannte ich die Treppen runter. Die Haustüren waren schon verschlossen. Schnell auf und schauen. Da stand er vor mir, miaute mich an, wollte gestreichelt werden. Ich habe ihn vorsichtig abgetastet, aber ihm schien nichts zu fehlen. Er trollte sich, wollte nicht hinein.

Nachts habe ich immer wieder gehorcht und gegen 2 Uhr wollte er dann doch herein, schlief auf meinem Bett an meinen Füßen. Puh, alles in Ordnung, wie schön.

Am Morgen dann bekamen wir ein Geschenk: er brachte miauend eine kleine Blindschleiche mit in die Wohnung. Alle Türen schnell zu. Sie lebte noch. Also ganz behutsam mit Schaufel und Besen hinaus befördert ins Grüne. Die Blindschleiche natürlich, nicht Mauz 🙂

Und was brachte euch das Wochenende?

Theo und der Krug

Hallo ihr beiden, was gibt es denn da oben?

Ach so, ihr haltet nach Regen Ausschau.

Kommt keiner, ich gehe spielen.

Nanu, was ist das denn? Neuerdings steht dieses Ding hier immer rum.

Da ist ja was drin. Also da muss ich meine Nase mal ganz tief reinstecken und mit der Pfote angeln.

Igitt, das ist ja nass. Muss mir gleich das Pfötchen ablecken.

Wasser ist das für die Vögelchen erklärt mir das Träumerle. Sie schüttet das in die Vogeltränke und die Untersetzer, die jetzt auch überall stehen.

Wasser ist kostbar sagt sie außerdem. Also werde ich den Krug mal schön bewachen.

34,5 Grad hatten wir heut am Mittag und im Büro waren es 29,3 zum Feierabend. Puh, das ist wieder heftig. Johnny ist nur am Hecheln und weiß nicht wohin mit sich. Wenigstens gibt es ein paar Wolken am Himmel, die werfen ein paar Quadratmeter Schatten auf die vertrocknete Erde.
Kommt gut durch die heißen Tage!

Tierisches

Unsere Lieblingsnachbarn haben eine Katze, die ganz wild ausschaut 🙂 Sie kommt zu uns Leckerlies abholen. Hat sie nicht einen tollen Schwanz? Den könnte man als Staubwedel benutzen :mrgreen:

Theo hat sich einen besonderen Platz ausgesucht. In den Pflanzkästen hatte ich Bohnen gepflanzt. Zum ersten Mal probiert und 2 x geerntet. Nun ist nur noch die Erde drin und Theo fand die wohl so schön weich 🙂

Heiß ist es immer noch und kein Regen in Sicht. Also normal ist das dieses Jahr nicht.
Wie geht es euch bei der Hitze? Wie ist es bei euch auf Arbeit, kühl durch Klimaanlage oder stickig?

Wieder mal Biber

Sie sind immer noch da – unsere zwei Biber. Mal kann man sie jeden Tag sehen, mal verstecken sie sich.

Heut Mittag konnten wir den kleineren beobachten. Er kam gerade aus dem Wasser und begann sich zu putzen.

Erst die Schnute, dann die Arme, Oberkörper, Bauch. Putzig ist es anzusehen. Mucksmäuschenstill war ich.

Nanu, da beobachtet mich wohl jemand. Hat man nicht mal hier seine Intimsphäre? :mrgreen:

Ich hatte Theo mit und plötzlich gab es komische laute Fauchgeräusche hinter mir. Da bellte Johnny los und das erschreckte dann doch den Biber.
Also ab ins Wasser und abtauchen.

Ich konnte ihn auch kurz filmen. Hach ich muss mich mal mit YouTube beschäftigen. Ich würde die Aufnahme gern zeigen.

25-jähriges Betriebsjubiläum haben wir in der Firma gefeiert. Ich bin von Anfang an dabei. Nun kehrt wieder Ruhe ein und der Arbeitsalltag hat uns im Griff.

Tierische Begegnung

Morgens ist es am schönsten in der Aue. Stille, die Sonne kitzelt mit ihren Strahlen die Baumwipfel, das Wasser plätschert sacht dahin.

Und sie sind auch wieder da:

Genau wie im letzten Jahr ruft das den Jagdinstinkt von Theo hervor. Er pirscht sich natürlich wieder heran.

Theo, die sind doch viel zu groß für dich! :mrgreen:

Ganz still standen die Störche und warteten, was da wohl passiert. Aber mein Rufen hat geholfen und Theo kam zurück.

Habt alle einen sonnigen Tag. Bei uns gibt es viel zu tun, daher komme ich wenig an den Rechner.

Rettungsaktion Nr. 2

Es könnte ja mal normal zugehen bei uns :mrgreen: Aber der nächste Rettungseinsatz wartete schon gleich am nächsten Tag.
Theo brachte auf den letzten Metern vor dem Haus eine junge Lerche angeschleppt, die noch lebte. Ich habe geschrien und gestikuliert, damit er sie los lässt. Hat auch funktioniert und ich habe ihn erst mal in die Wohnung gesperrt. Komme raus und Mauz steht da, visiert das Vögelchen an. Wieder war Schreien angesagt, bis er kein Interesse mehr zeigte.
Was tun? Wieder habe ich das Vögelchen auf der Fensterbank im EG abgesetzt, Wasser geholt. Doch es wollte im Gegensatz zur Meise nicht saufen. Senkte das Köpfchen, die Augen gingen zu, es hechelte wie wild. Es wird es nicht schaffen waren meine Gedanken. Also Reiki geben und überlegen. Da kam mein Mann heim und wir setzten es in eine große Pappkiste, Gitter darauf fanden wir zum Glück auch.

Wasser und kleines Vogelfutter gaben wir hinein. Der Kleine hat sich beruhigt und schaute uns zu unserer Freude erwartungsvoll an. Ich habe mit ihm geredet und wir entschlossen uns ihn frei zu lassen. Ach je, er konnte nicht fliegen, flatterte nur am Boden herum und flog an. Er hatte nur kurze Schwanzfedern, vielleicht noch nicht voll ausgebildet. Also wieder ab in die Kiste und über Nacht in den Schuppen gestellt. Ob er es schafft?

Am nächsten Morgen piepte es laut und tatsächlich – er war putzmunter und schimpfte lautstark. Wir können ihn ja nicht ewig da drinnen sitzen lassen und da es verschiedene Lerchenarten gibt – Insekten- und auch Körnerfresser – waren wir uns mit der Fütterung nicht sicher. Er hat zumindest das Vogelfutter zerstreut.
Ich habe ihn vorsichtig in meine Hände genommen und am Weg im Gebüsch ausgesetzt. Da, wo er ungefähr her kommen könnte. Er hüpfte weiter und weiter und war verschwunden.

Bei den nächsten Hunderunden habe ich angespannt gehorcht, ob er noch ruft. Stille. Also rede ich mir ganz fest ein, dass ihn seine Mama wiedergefunden hat und er überlebt. Insekten und Krabbeltiere gibt es genug, die er sich schnappen kann.

Und weil ich den Miezen die Beute entrissen habe lag zur Strafe am nächsten Morgen ein Maulwurf auf dem Abstreicher 🙁

Katzen sind nun mal Raubtiere und Vögel ihre Beute. Aber wann immer ich kann versuche ich die Tiere zu retten.

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