Träumerle

Der Blog zur Aue

Kategorie: Tierisches

Wieder mal Biber

Sie sind immer noch da – unsere zwei Biber. Mal kann man sie jeden Tag sehen, mal verstecken sie sich.

Heut Mittag konnten wir den kleineren beobachten. Er kam gerade aus dem Wasser und begann sich zu putzen.

Erst die Schnute, dann die Arme, Oberkörper, Bauch. Putzig ist es anzusehen. Mucksmäuschenstill war ich.

Nanu, da beobachtet mich wohl jemand. Hat man nicht mal hier seine Intimsphäre? :mrgreen:

Ich hatte Theo mit und plötzlich gab es komische laute Fauchgeräusche hinter mir. Da bellte Johnny los und das erschreckte dann doch den Biber.
Also ab ins Wasser und abtauchen.

Ich konnte ihn auch kurz filmen. Hach ich muss mich mal mit YouTube beschäftigen. Ich würde die Aufnahme gern zeigen.

25-jähriges Betriebsjubiläum haben wir in der Firma gefeiert. Ich bin von Anfang an dabei. Nun kehrt wieder Ruhe ein und der Arbeitsalltag hat uns im Griff.

Tierische Begegnung

Morgens ist es am schönsten in der Aue. Stille, die Sonne kitzelt mit ihren Strahlen die Baumwipfel, das Wasser plätschert sacht dahin.

Und sie sind auch wieder da:

Genau wie im letzten Jahr ruft das den Jagdinstinkt von Theo hervor. Er pirscht sich natürlich wieder heran.

Theo, die sind doch viel zu groß für dich! :mrgreen:

Ganz still standen die Störche und warteten, was da wohl passiert. Aber mein Rufen hat geholfen und Theo kam zurück.

Habt alle einen sonnigen Tag. Bei uns gibt es viel zu tun, daher komme ich wenig an den Rechner.

Rettungsaktion Nr. 2

Es könnte ja mal normal zugehen bei uns :mrgreen: Aber der nächste Rettungseinsatz wartete schon gleich am nächsten Tag.
Theo brachte auf den letzten Metern vor dem Haus eine junge Lerche angeschleppt, die noch lebte. Ich habe geschrien und gestikuliert, damit er sie los lässt. Hat auch funktioniert und ich habe ihn erst mal in die Wohnung gesperrt. Komme raus und Mauz steht da, visiert das Vögelchen an. Wieder war Schreien angesagt, bis er kein Interesse mehr zeigte.
Was tun? Wieder habe ich das Vögelchen auf der Fensterbank im EG abgesetzt, Wasser geholt. Doch es wollte im Gegensatz zur Meise nicht saufen. Senkte das Köpfchen, die Augen gingen zu, es hechelte wie wild. Es wird es nicht schaffen waren meine Gedanken. Also Reiki geben und überlegen. Da kam mein Mann heim und wir setzten es in eine große Pappkiste, Gitter darauf fanden wir zum Glück auch.

Wasser und kleines Vogelfutter gaben wir hinein. Der Kleine hat sich beruhigt und schaute uns zu unserer Freude erwartungsvoll an. Ich habe mit ihm geredet und wir entschlossen uns ihn frei zu lassen. Ach je, er konnte nicht fliegen, flatterte nur am Boden herum und flog an. Er hatte nur kurze Schwanzfedern, vielleicht noch nicht voll ausgebildet. Also wieder ab in die Kiste und über Nacht in den Schuppen gestellt. Ob er es schafft?

Am nächsten Morgen piepte es laut und tatsächlich – er war putzmunter und schimpfte lautstark. Wir können ihn ja nicht ewig da drinnen sitzen lassen und da es verschiedene Lerchenarten gibt – Insekten- und auch Körnerfresser – waren wir uns mit der Fütterung nicht sicher. Er hat zumindest das Vogelfutter zerstreut.
Ich habe ihn vorsichtig in meine Hände genommen und am Weg im Gebüsch ausgesetzt. Da, wo er ungefähr her kommen könnte. Er hüpfte weiter und weiter und war verschwunden.

Bei den nächsten Hunderunden habe ich angespannt gehorcht, ob er noch ruft. Stille. Also rede ich mir ganz fest ein, dass ihn seine Mama wiedergefunden hat und er überlebt. Insekten und Krabbeltiere gibt es genug, die er sich schnappen kann.

Und weil ich den Miezen die Beute entrissen habe lag zur Strafe am nächsten Morgen ein Maulwurf auf dem Abstreicher 🙁

Katzen sind nun mal Raubtiere und Vögel ihre Beute. Aber wann immer ich kann versuche ich die Tiere zu retten.

Rettungsaktion

Als wir heut von der Mittagsrunde heim kamen, da saß plötzlich eine winzige Blaumeise im Gras. Oh je, schnell weg, bevor die Miezen kommen.
Mit Schaufel und Handfeger wollte ich sie vorsichtig wegschaffen, aber sie flatterte kraftlos davon. Schaffte es bis auf die Fensterbank im Erdgeschoss und blieb im Fliegengitter hängen.

Wirklich winzig war sie, ihr Schwanz zitterte. Sofort habe ich meine Hände ausgestreckt und ihr Reiki gegeben. Nach ein paar Minuten dachte ich: sie muss saufen. Also bin ich zum Gerätehäusel geflitzt, habe einen Blumenuntersetzer geschnappt, am Außenhahn mit frischem Wasser befüllt und ihn auf der Fensterbank abgesetzt.
Nee, das wird nichts. Also habe ich meinen Zeigefinger ins Wasser getippt und den kleinen Tropfen auf ihrem Schnabel abgesetzt. Sie hielt ganz still und trank Tropfen für Tropfen. Ich bekam vor Rührung feuchte Augen.

Dann habe ich ihr weiter Reiki gegeben. Sie zwinkerte mit ihren kleinen schwarzen Äuglein, der Schnabel bewegte sich, als wolle sie mir was erzählen.
Und dann flog sie mit einem Mal ganz hoch hinauf in den großen Birnenbaum. Sie saß da und ich wusste, dass sie es geschafft hat.

So was rührt mein Herz und erfüllt mich mit Freude und Dankbarkeit.

Erholungspause

Die Zeit rennt und rennt. Es gibt so viel zu tun und da muss der Blog mal wieder ruhen.
Am Samstag geht es auf Reisen, das Meer ruft. Genauer gesagt die Nordsee 🙂

Johnny fragt wie einst Kevin im bekannten Weihnachtsfilm: „Meinen Koffer soll ich packen“? :mrgreen:

Mauz wird uns vermissen, aber die jungen Leute und vor allem Theo sind ja noch da.
Vielleicht genießt er auch die Ruhe ohne Johnny und entspannt 🙂

Ob sie auch ohne uns in die Aue ziehen? Zu entdecken gibt es immer was.
Theo, was schaust du da hoch?

Ah, es schimpft aus dem Geäst. Also da hinauf wird Theo wohl nicht klettern.

Aber auch unten gibt es was zu sehen. Zum allerersten Mal entdeckt und ich finde sie so süß:

Habt alle noch eine schöne Mai-Zeit mit Sonnenschein und Wärme. Wir gehen dann mal Wattwürmer sammeln :mrgreen: Also bis bald wieder!

Wieder tierisches Glück

Bei uns schwirren seit Jahren immer nur blaue Prachtlibellen am Bach entlang. Bei Elke sah ich neulich rote und meinte, dass ich diese Farbe hier noch nie gesehen habe.
Und schwupps – schon sind sie bei mir 🙂

Es könnte eine Adonislibelle sein. Es gibt eine Frühe und eine Späte Adonislibelle, aber zur exakten Bestimmung reicht meine Aufnahmequalität nicht.

Dafür konnte ich eine Larve entdecken, aus der sie schlüpfen. Die sehen bissel gruslig aus.

Bin für die Bilder extra auf die Knie gegangen 🙂 Aber mit Johnny an der Leine nicht so einfach, Theo im Schlepptau und dann kamen ständig Leute.

Hier braut sich gerade Gewitter zusammen, es ist schwül draußen. Spritzen habe ich heut wieder bekommen, die nächsten gibt es nun erst am Montag. Bis dahin muss ich mit Tabletten auskommen.

Ich wünsche allen Männern einen lustigen Männertag 🙂

Start ins Wochenende

Es soll wieder schön werden und daher wurde Grillware eingekauft. Tzatziki bereite ich selbst zu, das schmeckt so lecker.
Wer es mal nachmachen will, ganz einfach:

500 g Quark 40 %
5 – 6 Lauchzwiebeln
1/2 Salatgurke fein geschnipselt (oder etwas mehr)
3 kleine Knoblauchzehen gehackt
Salz und Pfeffer

Macht es euch gemütlich im Sonnenschein. So wie Theo:

Oder Mauz:

Entspannt euch im Bad, hier sieht Theo sein Spiegelbild:

Kleine Schäfchen aus Nachbars Grundstück wollte ich schon lange mal zeigen, inzwischen sind sie schon mächtig gewachsen:

Sie haben schwarze Stiefelchen an 🙂

Also dann: habt ein feines Wochenende!

Tierisches Allerlei

Kalt ist es heut, da möchte man fast die Heizung wieder aufdrehen. Letzte Nacht gab es Gewitter, es kam sogar noch 2 x zurück. Johnny ist wieder Runden gelaufen vor Angst und demzufolge habe ich auch schlecht geschlafen.

Die Biber ruhen den ganzen Tag, es sind keine Aktivitäten mehr zu beobachten. Gut, dass ich reichlich Aufnahmen gemacht habe.

Mauz und Theo ziehen jeden Tag ihre Runden mit mir zusammen. Dann bleiben sie noch im Garten und beobachten das Haus 🙂

 


Frösche sind absolut keine mehr zu sehen und auch von den dicken Batzen der Eier keine Spur mehr. Nichts kann ich mehr beobachten. Nur dieses komische „Etwas“ hängt noch an einem Ast im Wasser.

Ich kann es nicht deuten und selbst die Vergrößerung der Aufnahmen hilft mir nicht. Es können eigentlich nur abgestorbene Eier sein.

Nun drehe ich mal meine Blogrunde, ich bin in den letzten Tagen kaum dazu gekommen.

Träumerle läuft unter Wordpress 4.9.7
Anpassung und Design: Gabis Wordpress-Templates