Träumerle

Der Blog zur Aue

Kategorie: Allgemein

Schwüler Mittwoch

Letzte Nacht gab es ein kräftiges Gewitter mit Starkregen und unheimlich vielen Blitzen.
Im Sport haben wir geschwitzt wie die Schw… , es gab sogar Sonderpause. Also es gibt Schöneres, als bei dieser Hitze und Schwüle auch noch Sport zu treiben. Aber nächste Woche gehen wir Eis essen, weil wir dann nicht in unseren Raum können.

Heut nun war es wieder schwül und alles klebt am Körper.
Am Morgen lag Nebel über den Wiesen und ein klein wenig gab es wieder dieses eigenartige creme-rosafarbenes Licht.

Theo verdrückte sich gleich in die Büsche. Er brachte heut leider ein Vögelchen mit nach Hause 🙁
Mauz ist kaum zu erkennen unten links, aber er trabte wieder ganz brav mit.

Ich muss einen Rhythmus mit ihm finden. Abends will er zum Futtern in die Wohnung, dann schläft er eine Weile. Wenn wir ins Bett gehen, will er wieder raus. Er ist ein Nachtschwärmer. Und morgens gegen 4 – 5 Uhr sitzt er vor der Tür und miaut lautstark. Ab nach oben und Futter fassen. Leider kann ich dann kaum noch schlafen, während er es sich auf dem Sofa bequem macht 🙂 Vielleicht wird es in der schlechten Jahreszeit besser. Ich hätte gern, dass er nachts drinnen schläft so wie Theo. Dieses Hin und Her nervt manchmal.

Und nun hoffe ich noch mal auf ein kleines Gewitter, wenigstens Regen. Ich brauche dringend Abkühlung, ich bekomme langsam eine Hitzekrise 🙁

Heißes Wochenende

Puh, war es wieder heiß am Wochenende. Was für ein Kontrast zum Regen von vor einer Woche. Kaum auszuhalten war es heut.
Die Morgenrunde führte uns schon um 7 Uhr in die Aue.

Theo entdeckte auf dem Weg einen Käfer und beobachtete ihn. Vielleicht könnt ihr ihn sehen?

Leider sind die Bilder unscharf geworden, ich hatte keine Ruhe zum Fotografieren.
Es könnte ein Holzbock sein. Er hatte lange Fühler, bei einem Geweih wäre es ein Hirschkäfer. Ziemlich groß war er jedenfalls.

Draußen ziehen langsam Wolken auf, aber Regen soll erst später kommen. Für die nächsten Tage sind erst mal 30 – 35 Grad angesagt. Und dann knallt es wieder. Kein normaler Sommer dieses Jahr.

Regen, Regen, Regen

Meine Güte, was sich da mancherorts wieder abgespielt hat mit den Wassermassen. So unzähmbar und wild ist die Natur und wir sind trotz all unserer modernen Technik und Vorsorgemaßnahmen machtlos.

Die Bäche schwellen an, alles wird geflutet. Nun müssen wir uns vor den wilden Tieren in Acht nehmen, die die Wassermassen mit sich bringen:

Hihi, nein, das ist ein Scherz. Das Krokodil entdeckte ich im Schwarzwald-Urlaub in einem Fluss. Netter Gag 🙂

Geht es euch gut, ist jemand betroffen vom Unwetter? Wir hier sind verschont geblieben.

Endlich Abkühlung

Vom Unwetter blieben wir dieses Mal verschont und das Gewitter am Samstag war ganz normal. Nun endlich ist es etwas kühler geworden, ich habe nichts gegen ein paar Tage Auszeit vom Sommer.

Morgenstimmung in der Aue, ich liebe diese Momente:

Es raschelt, es schmatzt. Die Kühe waren wieder mal da. Bloß gut, dass Mauz hier nicht auch versucht hat zu jagen 🙂

Ganz lieb trabt Mauz neben Johnny her. Wir konnten mal ohne Theo laufen.

So rührend herzlich finde ich diese Aufnahme. Als ob Johnny dem Kleinen seine Welt erklärt und der ganz aufmerksam  zuhört:

Am Samstag wollte ich nach dem Gewitter noch mal zum Friedhof, es sind ca. 300 Meter von uns aus. Mauz wollte unbedingt mit, was sollte ich machen? Abends ist kaum Verkehr auf der Straße und Spaziergänger sind auch keine mehr unterwegs. Also volles Risiko den Fußweg an der Straße entlang. Brav wie ein Hund bei Fuß lief Mauz neben mir und Johnny durch die Grabreihen, dann zum Container für die Blumenabfälle, dann zurück durch die Grabreihen und wieder hinaus, ab nach Hause. Kein Mensch war auf dem Friedhof. Ich habe am Grab meines Vaters gestanden und gesagt „Siehst du, das ist unsere neue Mieze“. Geht es schöner?

Pause beendet

Es muss mal weitergehen, so lange wollte ich gar nicht Pause machen. Der Kopf ist wieder frei und die Lust zum Bloggen ist auch wieder da.
Ruhe ist wieder eingekehrt auf unserer Straße. Fast zwei Wochen lang wurden Bäume zersägt und geschreddert.

Da stand mal ein Gewächshaus in Nachbars Grundstück, gerade erst errichtet im Frühjahr. Der größte Baum des Weges landete beim Unwetter im Juni genau darauf.

An den Wegesrändern liegen überall noch Bäume, riesige Äste und Wurzelballen.

Die Waldwege sind gesperrt, es wurden Warnungen des Landratsamtes veröffentlicht. Viele Wege sind noch unpassierbar. So auch unser Lieblingspfad:

Jeden Tag sieht man Forstfahrzeuge, hört man das Geräusch von Sägen und Häckslern. Der Weg vor unserem Haus in die Aue sieht jetzt kahl aus, daran muss ich mich erst gewöhnen.

Theo klettert überall herum, da muss ich aufpassen.

Nach Schwüle und Hitze in den letzten Tagen haben wir nun seit gestern immer wieder heftige Regenfälle und Gewitter. Endlich etwas Abkühlung, ich habe nichts dagegen.

Und nun mache ich mich mal an eine Blogrunde und schaue bei euch nach Neuigkeiten.

Mal was Lustiges

Ich habe immer Hunger. Und Mauz passt zu mir. Er ist ein Vielfraß, so was gibt es gar nicht. Fressen und Schlafen – das sind offenbar die wichtigsten Dinge für ihn 🙂

Das Kalenderblatt musste ich einfach haben und nun klebt es am Kühlschrank. Kann mir nicht passieren :mrgreen:

Wir haben es geschafft.

Unser Grundstück ist wieder vorzeigbar. Freitag und gestern haben wir geräumt, aufgesammelt, gefegt, Fußweg und Straße gesäubert.

Die Feuerwehr von Kamenz musste ja am Donnerstag extra anrücken, weil die Hebebühne unserer nicht ausreichte in der Höhe. Ein Baum unserer Lieblingsnachbarn musste gekürzt werden, denn er drohte auf die Straße zu stürzen.

 


So sah „unser“ Auenweg direkt vor dem Haus aus. Einige Bäume wurden inzwischen zersägt, aber ein Durchkommen gibt es noch nicht.

Dieser Riese versperrt noch den Weg. Auch hier reicht die Technik unserer Feuerwehr nicht aus, es muss größere Gerätschaft her:

Über Nebenstraßen habe ich heut Mittag mal versucht, in die Aue zu kommen. Aber welchen Weg ich auch einschlagen will mit Johnny, es geht nicht weiter. Alles abgesperrt. Umgestürzte Bäume und Äste blockieren die Wege. Es wird wohl lange dauern, bis wir hier wieder spazieren können.

Auf dem Friedhof war am Samstag Arbeitseinsatz. Wir können ihn jetzt wieder betreten.

Hier stand das Wasserbecken:

Ein symbolträchtiges Bild. In all dem Drama gibt es Hoffnung, Hilfe, Zuversicht:

Bei der Aufräumarbeit am Samstag gab es auch noch eine tierische Geschichte. Mir ist wieder mal ein Tier zugelaufen. Es muss sich wohl in der Tierwelt herum gesprochen haben, dass es bei mir Hilfe gibt 🙂 Doch das erzähle ich später. Nur so viel: es gab ein gutes Ende 🙂

Ich möchte mich bei euch allen für die lieben Kommentare bedanken. Ich habe mich bei jedem einzelnen persönlich gemeldet und hoffe, ich habe niemanden vergessen. Danke für so viel Mitgefühl!

Unwetter über Königsbrück

Es hat unseren Ort schlimm getroffen. Es ging so plötzlich los und dann herrschte Weltuntergang. Sirenen, Feuerwehren, Motorsägen. Die Bäume unseres Auenweges sind umgekippt und ähneln jetzt den Stäbchen eines Mikadospieles. Kein Durchkommen ringsum. Die Stadt war dicht, überall kippten Bäume. Bis in die Nacht arbeitete die Feuerwehr, die extra große Technik aus Kamenz musste anrücken und hat bis kurz vor Mitternacht noch einen Baum umsägen müssen bei unseren Lieblingsnachbarn. An Schlaf war nicht zu denken. Zudem haben wir Theo und Mauz gesucht in der Aue, beide gefunden, wenn auch verschreckt. Nachts knallte es irgendwo schrecklich und dann gingen wieder die Sirenen. Muss heut mal hören, was das war. Klang wie Kanonendonner oder eine Explosion. Ich hatte Gänsehaut.
Kein Haus- oder Autoschaden, es flog nur alles Mögliche durch unseren Garten. Nun ist Aufräumen und sauber machen angesagt.
Ich werde später noch mal berichten. Es geht uns allen gut, das ist die Hauptsache.

Passt gut auf euch auf!

Träumerle läuft unter Wordpress 4.8.1
Anpassung und Design: Gabis Wordpress-Templates