Träumerle

Der Blog zur Aue

Sonntagstour

Das sonnige Wetter wurde am Sonntag genutzt für eine Spazierrunde. Von Glauschnitz aus ging es den Biberpfad entlang.

 


Hier gibt es Tümpel, in denen sich gerade auch die Frösche tummelten.

 


Viele abgestorbene Bäume kann man hier sehen, für mich immer wieder ein besonderes Fotomotiv:

 


Es wurde Pause eingelegt, es gab zu trinken und für Johnny Leckerlie.

 


Den ganzen Weg bis zum See der Freundschaft sind wir nicht gelaufen. Es ging wieder zurück.

Als ich diesen Baum fotografierte, da fiel mir am unteren rechten Ast was auf, hier nur ganz klein zu erkennen:

 


Ein Vogel? Nein, der Ast war so witzig geformt:

 


Am neuen kleinen Aussichtsturm gab es noch einmal einen Stopp.

 


Auch hier wieder kahle Bäume:

 


Es ist Naturschutzgebiet und man darf nicht überall hin, ehemaliges russisches Militärgelände und mit Munition belastet. Aber die Natur ist so schön und wird sich selbst überlassen. Immer wieder eine Runde wert!

25 Kommentare

  1. Brigitte:

    Liebe Kerstin, herzliche Grüße.
    Erinnerst Du Dich auch noch an die Jahre, als man Hölzer oder Baumteile sammelte, die einem Tier oder etwas anderem ähnelten, die Form/Gestalt hatten und auch zur Erhaltung sogar lackiert wurden?
    Der jüngere Sohn fand eine Astverzweigung, die wie ein Fuchs aussah. Hatte das Teil aber nicht lackiert. Stand viele Jahre im Kinderzimmer und ist dann aber morsch geworden.
    Schade, daß so viele Bäume abgestorben sind.
    Wird dieses Areal nicht von Munition befreit und für Wanderer sicher gemacht? Naturschutz ist ja gut, aber Erholung wäre in so einem Waldstück auch gegeben und der sich angesiedelte Tierbestand könnte evtl zur Freude der Naturliebhaber beobachtet werden.
    Um den See der Freundschaft herum, ist ja ein wunderschönes Waldgebiet.
    Verlebe noch eine schöne Woche, tschüssi Brigitte

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom April 10th, 2018 20:49:

    Ja Brigitte, wir haben als Kinder Stöcke gesammelt, unserer Fantasie waren keine Grenzen gesetzt.
    Es ist ja ein riesiges Areal und da kann nicht alles geborgen werden an Munition. Ein Kerngebiet bleibt Sperrzone und am Rande darf man auch nicht überall hin. Aber sonst gibt es ausgezeichnete Wanderwege. Täglich fahren Busse der Naturschutzgebietsverwaltung Besucher durch die Wälder und erklären die Natur. Haben wir ja auch schon 2 x mitgemacht.
    Ich war grad im Sport und bin nun knülle 🙂 Guten Abend liebe Brigitte.

    [Antwort]

  2. Elke:

    Das sieht wirklich sehr kahl und fast ein bisschen unheimlich aus. Irgendwie kommt da bei mir die Befürchtung auf, dass der Boden dort verseucht sein könnte. Ich glaube, ich würde da nicht so gerne spazieren gehen.
    Liebe Grüße – Elke

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom April 10th, 2018 20:53:

    Liebe Elke. Manchmal möchte man auch lieber nicht wissen, was so noch in der Erde lagert oder was alles in die Teiche gekippt wurde. Doch die Natur erholt sich. Man sieht Schwäne, Enten, Frösche, Reiher, Kraniche (wenn man Glück hat), Biber, Rehe, Hirsche, den Wolf 🙂 Die frei gegebenen Wege und Wälder sind vom Munitionsbergungsdienst in all den 25 Jahren kontrolliert und gesäubert worden. Daher stehen auch überall Sperrschilder, wo man eben nicht hin darf – theoretisch :mrgreen: Geführte Wanderungen, Vogelwanderungen und täglich Bustouren werden angeboten. Wir sind schon bekannt geworden mit unserem Naturschutzgebiet, europaweit.
    Hab eine guten Abend, ich war grad im Sport und bin geschafft 🙂

    [Antwort]

  3. Beate Neufeld:

    Herrlich dieser blaue Himmel. Der schwimmende Frosch sieht klasse aus.
    Warum sind dort viele Bäume abgestorben?

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom April 11th, 2018 07:47:

    Es ist ehemaliges russisches Militärgelände. Wer weiß, was damals alles in die Tümpel gekippt wurde, dort stehen viele schwarze Skelette. Normal abgestorbene Bäume gibt es ja aber auch überall. Heut ist alles Naturschutzgebiet, man darf nur nicht überall hin. Es gibt ausgewiesene Wanderwege und man kann Bustouren unternehmen.
    Hab einen guten Tag Beate, hier soll heut Gewitter kommen.

    [Antwort]

  4. Gudrun:

    Manchmal haben solche ehemals belasteten Gelände auch ihr Gutes. Die Natur darf sie sich zurücknehmen. Faszinierend finde ich das, wie schnell es geht und welch schöne Fleckchen entstehen.
    Im Herbst hatten wir einen Frosch am Gartenteich. Einen! Jetzt hoffen wir, dass er immer noch da ist und wir ihn wiedersehen können. Mal sehen.
    Liebe Kerstin, ich schick dir Grüße in die Aue.

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom April 11th, 2018 07:49:

    Unser Naturschutzgebiet ist europaweit bekannt und man liest immer mal wieder Berichte über Studien, Anerkennungen, Pläne. Hier gibt es besondere Böden, Vegetationen, Tiere siedeln sich neu an.
    Ein einziger Frosch, hoffentlich fühlt er sich nicht einsam. Aber irgendwo her muss er ja mal gekommen sein und vielleicht folgen ihm weitere?
    Liebe Grüße zu dir in den Tag Gudrun.

    [Antwort]

  5. Astrid Berg:

    Liebe Kerstin,
    auch wir haben den sonnigen Sonntag genutzt, um mit der Familie einen Ausflug zu machen. Wir waren in Lübben im Spreewald und haben dort einen schönen Spaziergang gemacht. Und natürlich gab es hinterher Kaffee und Kuchen im Gartenrestaurant. Es ist herrlich endlich wieder draußen sitzen zu können. Endlich!!! Endlich ist der Frühling da.
    Der Ast des abgestorbenen Baumes ist witzig,- sieht tatsächlich aus wie ein kleines Vögelchen.
    Sonnige Grüße aus Cottbus
    Astrid

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom April 11th, 2018 13:00:

    Ich muss heut Abend mal eine Blogrunde drehen, ich komme wieder mal kaum dazu. Der Spreewald ist so was von schön und wir sind viele Jahre regelmäßig hin gefahren, wäre mal wieder an der Zeit.
    Das Vögelchen ist echt witzig und auf dem Foto mit noch mehr Zoom kann man das Holz auch gut erkennen, so ist die Laune der Natur 🙂
    Hab einen sonnigen Tag, wir brechen gleich zur Mittagsrunde im Sonnenschein auf.

    [Antwort]

  6. Silvia:

    Guten Morgen liebe Kerstin, hoffentlich wird der kleine Frosch nicht von einem Vogel erwischt, wenn er wie auf dem Präsentierteller so gut sichtbar ist. Aber das ist eben Natur … Die Landschaft sieht trotz abgestorbener Bäume sehr schön aus. Ich mag solche unberührten Gegenden sehr. Aber ich hoffe doch, dass das ganze Gebiet nach und nach gesäubert wird. Munition bleibt immer gefährlich und gehört nicht in ein Naturschutzgebiet. Hab noch einen schönen Tag. Silvia

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom April 11th, 2018 13:02:

    Hallo Silvia. Ich mag auch diese Landschaft, sie ist so unterschiedlich. Laub- und Nadelwald, Heide, Sanddünen, Moor (da kommt man aber nicht hin). Da es ein zu riesiges Areal ist kann nicht alles beräumt werden von den Altlasten. Die Kernzone bleibt tabu, es gibt ausgewiesene Rad- und Wanderwege und von der Naturschutzverwaltung werden Bustouren angeboten.
    Liebe Grüße zu dir, hier lacht die Sonne und es geht gleich hinaus.

    [Antwort]

  7. cane:

    Wie groß ist das Areal? Auf den Bildern wirkt es, als ob ihr einige Stunden unterwegs gewesen seid.
    Ich freue mich schon auf weitere Bilder, wenn wieder alles grün bei euch ist!

    Liebe Bergfestgrüße von Carola

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom April 11th, 2018 13:07:

    Hallo liebe Cane. Das Naturschutzgebiet insgesamt ist 70 qkm groß und zählt zu den größten Schutzgebieten Deutschlands. Hier kannst du nachlesen und dich informieren.
    Mit dem Auto sind wir nur paar Minuten bis an den Stadtrand gefahren (Glauschnitz gehört zu Königsbrück) und dann ging es keine 30 Minuten bis zur Sitzgruppe. Wenn alles grün ist, dann fahre ich noch mal hin und mache Aufnahmen. Nur ganz allein bin ich ein Schisser was Wildschweine angeht 🙁
    Liebe Grüße zu dir.

    [Antwort]

  8. Grit:

    Hallo Kerstin,

    wunderschöne Bilder von der unberührten Natur aus Sachsens größten Naturschutzgebiet der Königsbrücker Heide, zeigst du uns hier. Ich glaube und hoffe, daß ich richtig informiert bin oder? Wieviele km sind das von euch aus?

    Herzliche Grüße zu dir!

    Grit

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom April 11th, 2018 13:10:

    Ich muss lachen Grit, du informierst dich. Hier kannst du auch alles über das Gebiet erfahren. Wir sind nur paar Minuten mit dem Auto gefahren und schon sind wir am Parkplatz. Glauschnitz ist ein Ortsteil von uns, da gibt es nur paar Häuser.
    Wir ziehen jetzt los im Sonnenschein und dann will ich schnell noch bissel buddeln vor dem Gewitter. Habe mir eben eine weiße Pfingstrose gekauft 🙂

    [Antwort]

    Grit Antwort vom April 11th, 2018 13:44:

    Größtes Naturschutzgebiet Sachsens gehört zur Allgemeinbildung, das weiß doch eigentlich jeder. Dennoch werde ich heute Abend deinen Link folgen und mich noch mehr bilden!! 🙂
    Ich liebe Pfingstrosen, wir haben Pinkfarbene und Weiße, die so wunderbar duften.

    [Antwort]

  9. Klaus:

    da wäre ich ja gerne mitgekommen, alles Gute für dich, Klaus

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom April 12th, 2018 16:52:

    Ist für dich nur bissel weit mit der Anfahrt 🙂

    [Antwort]

  10. Klaus:

    ich wünsche einen wunderschönen Tag, Klaus

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom April 12th, 2018 16:53:

    Danke Klaus. Hier immer noch sehr warm, aber Gewitter in Sicht.

    [Antwort]

  11. Fraukografie:

    Biberpfad ? Gibt es da Biber oder warum heißt der so ? 🙂

    Sieht auf jeden Fall nach einer schönen Runde aus.

    Dein Frosch ist übrigens eine Erdkröte. 😉

    LG Frauke

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom April 13th, 2018 16:36:

    Ja, der Biber hat sich bei uns ringsum angesiedelt. Hier in der Aue und da auf dem rieseigen Gelände. Bei den geführten Bustouren bekommt man auch große Burgen zu Gesicht und alles wird erklärt, wie die Natur sich wieder entfaltet hat nach dem Abzug der Sowjetarmee. Hach ich weiß immer nicht ob Frosch oder Kröte 🙁 Danke für die Aufklärung.

    [Antwort]

  12. Susanne:

    Wow, dieser Ast sieht ja wirklich einem Vogel täuschend ähnlich. Super Foto und sehr gut beobachtet.
    LG Susanne

    [Antwort]

    Kerstin Antwort vom April 18th, 2018 07:53:

    Ich hab noch eine Aufnahme ganz nah, da kann man den Ast richtig erkennen. Perfekte optische Täuschung!

    [Antwort]

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