Träumerle

Der Blog zur Aue

Archiv: Juni 2017

Mal was Lustiges

Ich habe immer Hunger. Und Mauz passt zu mir. Er ist ein Vielfraß, so was gibt es gar nicht. Fressen und Schlafen – das sind offenbar die wichtigsten Dinge für ihn 🙂

Das Kalenderblatt musste ich einfach haben und nun klebt es am Kühlschrank. Kann mir nicht passieren :mrgreen:

Liebe ist …

Ohne viele Worte. Einfach nur zum Schauen und Herz erfreuen. Johnny und Mauz:

Das heftige Gewitter ist an uns heut vorbei gezogen. Aber da, wo es grollte – oh weh, es hat ewig ohne Unterlass gedonnert.

Tierische Story

Ich will euch  nicht länger warten lassen mit meiner neuen tierischen Geschichte. Sie ist so schön, weil sie schnell gut ausging.
Am Samstag stand plötzlich ein großer Hund vor unserer Tür, total erschöpft. Er stürzte sich auf das Katzenfutter unter der Bank, hechelte, war aber ganz zutraulich. „Wer bist du denn, wo kommst du denn her“? war meine erste Reaktion. Sofort bekam er Wasser und Hundefutter. Ratzfatz waren zwei Tagesrationen von Johnny weg.
Glücklicher Umstand: er trug ein Halsband mit seinem Namen und einer Handynummer. Also erst mal ab in den Garten gesperrt und telefoniert. Leider ging erst mal niemand ran.

Es war ein Wachtelhund.

Da es ein Jagdhund war, rief mein Mann inzwischen unseren kleinen Förster an. Förster und Jäger – auch wenn sie weiter auseinander wohnen und arbeiten – kennen untereinander ihre Hunde. Hätte ja sein können … Er wiederum informierte seinen befreundeten Revierleiter hier in Königsbrück. Lustiges Fazit: der zugelaufene Hund ist der Bruder des Hundes vom Revierleiter hier, man kennt sich. Die Welt ist doch ein Dorf 🙂

Inzwischen meldete sich der Besitzer und holte seinen Liebling sofort ab. Wie vermutet war es ein Förster und Jäger, er war zu einem Arbeitseinsatz im Nachbardorf. Dort hatte der Sturm auch so viele Bäume umgelegt.
Der arme Hund war total knülle und wurde sogar zum Auto getragen. Wir mussten lachen. Aber er war schon alt und war ausgebüxt.

So ging alles gut aus.
Und nun bin ich mal gespannt, wer oder was als nächstes bei uns um Hilfe bittet 🙂

Wir haben es geschafft.

Unser Grundstück ist wieder vorzeigbar. Freitag und gestern haben wir geräumt, aufgesammelt, gefegt, Fußweg und Straße gesäubert.

Die Feuerwehr von Kamenz musste ja am Donnerstag extra anrücken, weil die Hebebühne unserer nicht ausreichte in der Höhe. Ein Baum unserer Lieblingsnachbarn musste gekürzt werden, denn er drohte auf die Straße zu stürzen.

 


So sah „unser“ Auenweg direkt vor dem Haus aus. Einige Bäume wurden inzwischen zersägt, aber ein Durchkommen gibt es noch nicht.

Dieser Riese versperrt noch den Weg. Auch hier reicht die Technik unserer Feuerwehr nicht aus, es muss größere Gerätschaft her:

Über Nebenstraßen habe ich heut Mittag mal versucht, in die Aue zu kommen. Aber welchen Weg ich auch einschlagen will mit Johnny, es geht nicht weiter. Alles abgesperrt. Umgestürzte Bäume und Äste blockieren die Wege. Es wird wohl lange dauern, bis wir hier wieder spazieren können.

Auf dem Friedhof war am Samstag Arbeitseinsatz. Wir können ihn jetzt wieder betreten.

Hier stand das Wasserbecken:

Ein symbolträchtiges Bild. In all dem Drama gibt es Hoffnung, Hilfe, Zuversicht:

Bei der Aufräumarbeit am Samstag gab es auch noch eine tierische Geschichte. Mir ist wieder mal ein Tier zugelaufen. Es muss sich wohl in der Tierwelt herum gesprochen haben, dass es bei mir Hilfe gibt 🙂 Doch das erzähle ich später. Nur so viel: es gab ein gutes Ende 🙂

Ich möchte mich bei euch allen für die lieben Kommentare bedanken. Ich habe mich bei jedem einzelnen persönlich gemeldet und hoffe, ich habe niemanden vergessen. Danke für so viel Mitgefühl!

Unwetter über Königsbrück

Es hat unseren Ort schlimm getroffen. Es ging so plötzlich los und dann herrschte Weltuntergang. Sirenen, Feuerwehren, Motorsägen. Die Bäume unseres Auenweges sind umgekippt und ähneln jetzt den Stäbchen eines Mikadospieles. Kein Durchkommen ringsum. Die Stadt war dicht, überall kippten Bäume. Bis in die Nacht arbeitete die Feuerwehr, die extra große Technik aus Kamenz musste anrücken und hat bis kurz vor Mitternacht noch einen Baum umsägen müssen bei unseren Lieblingsnachbarn. An Schlaf war nicht zu denken. Zudem haben wir Theo und Mauz gesucht in der Aue, beide gefunden, wenn auch verschreckt. Nachts knallte es irgendwo schrecklich und dann gingen wieder die Sirenen. Muss heut mal hören, was das war. Klang wie Kanonendonner oder eine Explosion. Ich hatte Gänsehaut.
Kein Haus- oder Autoschaden, es flog nur alles Mögliche durch unseren Garten. Nun ist Aufräumen und sauber machen angesagt.
Ich werde später noch mal berichten. Es geht uns allen gut, das ist die Hauptsache.

Passt gut auf euch auf!

Neue Kugelschreiber

33 Grad, was soll man da groß tun? Nichts. Jedenfalls nicht viel. Also gab es neue Basteleien, Weihnachts- und Geburtstagsgeschenke:

Zwei Modelle waren wieder komplett, zwei habe ich selbst zusammengestellt (die zwei rechten).

Heut Abend geht es wieder zum Sport. Puh, da werden wir wohl mächtig schwitzen. Aber langsam ziehen erste Wolken auf. Vielleicht kommt doch noch ein wenig Abkühlung.

Frische Ernte

Letztes Jahr setzte ich ein winziges Minze-Pflänzchen ins Beet. Es war gut angewachsen. Gut, im Frühjahr war nichts mehr zu sehen davon. Doch dann schossen die Triebe aus der Erde, sie wuchs und wuchs – und nun musste ich schon mal ernten, bevor sie alles überwuchert.

Kleine Bündelchen hängen nun an einer Schnur und werden getrocknet. Pfefferminztee schmeckt sicher gut im Winter.

 

 

Jetzt in der Hitze mixe ich mir täglich mein Sommergetränk: Hugo, Saft (Limette, Birne, Apfel – was grad da ist), Wasser und einige Minzeblätter. Ab in den Kühlschrank damit und dann genießen. Lecker!

32 Grad zeigte das Thermometer am Mittag. Ich war so platt nach dem Einkauf. Ich musste mich einfach hinlegen. Und Mauz kuschelte sich an mich, schnurrte und schlief dann auch ein 🙂

Wechselhaftes Wochenende

Am Freitag hat es hier gestürmt und so was von geschüttet von oben! Mittags hat es uns voll erwischt, wir konnten uns aber in einer Unterführung unterstellen und warten.
Am Samstag dann wechselhaft und heut am Sonntag Sommer pur mit 30 Grad.

Auf den Hunderunden (müsste ja jetzt Hund-und-Katzen-Runden heißen 🙂 ) geht es nur noch im Schatten die Wege entlang.

Was gibt es denn da im Wasser zu schauen?

Überall schwirren blaue Prachtlibellen und winzige Fröschlein hüpfen durchs Gras. Bloß keinen fangen und fressen!

Kleine Verschnaufpause fürs Mauzl:

Und dann hüpft mir ein Frosch auch noch vor die Füße. Alle drei schnuffeln und suchen, aber der kleine Kerl ist gut getarnt:

Ich bin ständig am Rufen, denn eine Miez ist immer irgendwo im Gebüsch. So kommt es schon mal vor, dass ich vor und zurück renne. Gibt ja nichts Schöneres bei der Hitze 🙂

Los, nun aber zurück. Ich würde gern mal alle drei von vorn fotografieren, aber es will nicht klappen. Einer tanzt immer aus der Reihe.

Habt alle einen angenehmen Start in die neue Woche. Es soll heiß bleiben.

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