Träumerle

Der Blog zur Aue

Archiv: Mai 2017

Schwarzwald – Teil 5

Weiter geht es noch mal mit der Zeitreise auf dem Vogtsbauernhof.

Das Gesinde musste wahrlich einfach leben. Diese schwarzen Wände, da musste man doch Depressionen bekommen:

Die Schlafzimmer sahen nicht viel besser aus:

Kärglicher ging wohl kaum, wohnen und schlafen in einer winzigen Kammer:

Diese Schlafräume sahen schon besser aus – und überall stand der Nachttopf unterm Bett :mrgreen:

Der Kinderwagen auf dem Balkon hat mir gefallen, auch Babywiegen finde ich immer so niedlich:

Der Vogtsbauer lebte wesentlich besser. Die gute Stube:

Könnt ihr die Löffel an der Wand erkennen?

Zu schauen gab es auch noch eine Schmiede, Mühlen, Kutschen, kleine Kapellen, eine kleine Schusterei … Also wer auch immer da in der Nähe ist: unbedingt anschauen!

Schwarzwald – Teil 4

Kommt mit mir auf eine Zeitreise. Ich mag ja alte Gemäuer, Gehöfte, Rustikales. Auf dem Vogtsbauernhof in Gutach kann man sich auf eine solche Zeitreise in die Vergangenheit begeben.
Sechs vollständig eingerichtete Höfe, ein Tagelöhnerhaus und 15 Nebengebäude laden zum Besichtigen ein. Ich könnte da Stunden verbringen, mich hineinträumen in jedes einzelne Haus. Jeden Raum musste ich betreten, schauen, fotografieren. Viele Details wurden mir erst nachher beim Betrachten der Bilder bewusst.

Selbst Johnny kam fast mit in jedes Haus. Überall durfte man hinein.

Wie mühsam war doch das Leben vor hunderten Jahren. Über manches staunen wir, über manches schütteln wir den Kopf.

Fließendes Wasser, Strom, Toilette, Kinderzimmer, Kühlschrank, Waschmaschine – es gibt so viel, was wir heut niemals missen möchten.

Schon allein das alte Holz hat auf mich eine besondere Ausstrahlung. So viel Natürlichkeit, Handarbeit, Individualität.
Wir kaufen heut Möbel aus Massenproduktion, damals war jedes Stück ein Unikat.

Die Männer bewirtschafteten das Land, die Frauen waren für den Haushalt zuständig.
Es wurde gesponnen:

Es wurde gewebt:

Es wurde gemolken – das musste ich doch unbedingt probieren :mrgreen:

Aber auch wenn er noch so schön rustikal ausschaut, an einem solchen Herd möchte ich heut doch nicht mehr stehen:

– Fortsetzung folgt –

Schwarzwald – Teil 3

Nun geht es aber mal weiter mit den Urlaubserlebnissen. Was wäre ein Schwarzwald-Besuch ohne Kuckucksuhren?
Und so besuchten wir den Uhren-Park in Triberg mit der weltgrößten Kuckucksuhr.

4,50 x 4,50 Meter ist die Uhr groß, der Kuckuck ist gigantisch.
Noch ist die Uhr zu, ein paar Minuten mussten wir warten.


Und pünktlich 12.30 Uhr fing es an zu schütten. Nun gibt es eben den Kuckuck mit Regentropfen.

 

Unglaublich, wie viele Kuckucksuhren/auch andere Uhren angeboten werden zum Kauf. Vom billigen Asia-Import über Sets zum Selberbasteln bis hin zu großen Objekten für einige tausend Euro.

Meine Eltern hatten früher auch eine im Wohnzimmer hängen. Ein Jahr blieb sie mal in der Weihnachtszeit um Mitternacht stehen. Mitten im „Kuckuck“. Sie war aufgezogen, der Kuckuck blieb einfach draußen stehen. Und der Christbaum fiel um, einfach so. Da haben wir alle wirklich geglaubt, dass das ein schlechtes Omen für das neue Jahr werden wird. Ist aber nichts passiert und niemand gestorben. Aber an diese Geschichte erinnern wir uns heute noch und rätseln, was das wohl zu bedeuten hatte.

Und wo wir hier waren, das erzähle ich auch noch demnächst:

Muttertag

Ich habe heut Blumen und Süßes geschenkt bekommen und das Gleiche auch an meine Mutti gereicht.
Aber man sollte doch auch zwischendurch seine Mutterliebe zeigen, daher finde ich solche Tage als ein „Muss“ und sehe nicht ein, dass all die Händler nur mehr Umsatz machen wollen.

Unsere beiden Katzen sind leider fleißige Jäger. Am Samstag lagen drei tote Mäuslein im Garten und Kater Theo brachte heut schon zwei Schlangen nach Hause. Eine Blindschleiche und eine schon größere Ringelnatter. Die konnten wir retten (oder hoffen es doch zumindest).

 

Das Miezlein wird einfach nur „Miezi“ von mir gerufen. Sollte ich ihr einen Namen geben?

Sie ist sehr verschmust und ich habe sie in mein Herz geschlossen. Ich denke noch nicht weiter, was dann später mal im Herbst wird. Sie schläft erst mal draußen auf der Bank am Hintereingang, da hat sie Kissen und die Futternäpfe.

Es war ein sehr sommerliches Wochenende. Puh, schon zu heiß und schwül. Überall grünt es und der Löwenzahn gibt gelbe Farbtupfer ab in all dem Grün.

Ich werde mich jetzt mal auf die Blogwanderung begeben. Habt alle einen gemütlichen Ausklang des Wochenendes.

Tierisches Trio

Unser kleines Findelkind ist noch immer da und wird es wohl auch bleiben. Es ist doch eine kleine Mieze. Sie ist so dankbar für Futter und Liebe. Und nun gehe ich mit einem Kindergarten spazieren 🙂 Sie kommt mit in die Aue 🙂

Nun muss ich erst recht schauen, wo wer ist und dass keiner verloren geht. Einer bringt eine Maus an, der andere eine kleine Schlange 😯 Johnny interessiert das alles nicht, er ist nur mit seiner eigenen Schnuffelnase beschäftigt.

Das war lustig: Theo würde so gern die Enten im Wasser fangen. Er rannte hin und her, die Enten schwammen vor und zurück:

Zu unterscheiden sind die beiden an der Schwanzspitze. Theo ist weiß, das Findelkind nicht:

Habt alle ein schönes sommerliches Wochenende. Bei uns wittert es gerade, aber der Regen tut auch gut.

Schwarzwald – Teil 2

Ich möchte mich zuerst bei all euren lieben Kommentaren bedanken, bei euren Wünschen. Wir machen nun mal eine schwierige Phase durch und sie nimmt auch noch kein Ende.
Dennoch soll es hier endlich weitergehen, die trüben Gedanken blasen wir fort und schauen nach vorn.

Im Schwarzwald gibt es in Triberg die höchsten Wasserfälle Deutschlands. Über 160 Meter stürzt das Wasser der Gutach ins Tal. Gestaffelt durch sieben Kaskaden – ein wundervolles Naturschauspiel.


Ich hatte zuvor noch nichts davon gehört und war überwältigt.

 


Es war ein lautes Getöse, so stelle ich mir Wasserfälle im Urwald vor 🙂 .

 


Es gibt drei verschiedene Besichtigungstouren, je nachdem wie lange man laufen möchte.

 


Das Stativ lag im Auto, ich hätte es auch nicht die ganze Zeit tragen wollen. Aber hier hätte ich das „Einfrieren“ des Wassers probieren können.

 


Und Eichhörnchen kann man hier beobachten. Am Eingang kann man sogar Nüsse kaufen. Liebe Elke, ich musste dabei an dich denken, auch wenn es nur dunkle Eichhörnchen waren und keine roten.

 


Wer jemals da Urlaub macht: unbedingt hingehen. So was Schönes findet man doch nicht gleich wieder bei uns in Deutschland.

Kleiner Abendgruß

Im Moment habe ich keine rechte Lust zum Bloggen, obwohl ich so viel zeigen möchte. Doch die familiäre Situation ist belastend, es gibt kaum ein anderes Gesprächsthema. Wenn Menschen alt werden und Hilfe/Pflege brauchen, so stellt das wohl jeden von uns vor Probleme. Und wenn es dann rapide passiert, steht unsere heile Welt Kopf.

Aber Johnny geht es gut, hier ein kleiner Schnappschuss noch aus dem Urlaub:

 

 

Unser kleines Findelkätzchen brachte heut ein winziges Mäuslein an, zeigte es mir ganz stolz und verspeiste es genüsslich vor meinen Augen 😯 Boah, ich musste wegschauen. Auch im Sport am Dienstag habe ich alle befragt, ob jemand eine Katze sucht. Die Stadt hat einen Aushang veröffentlich, morgen frage ich noch unsere Tierärztin und dann sind meine Möglichkeiten erschöpft.
Alle drei verstehen sich gut und Nachbarinnen lachten heut am Zaun, als alle drei schwarz-weißen Tiere im Garten beieinander saßen. Tierliebe!

Arbeitsreiches Wochenende

Da freut man sich nun auf ein langes Wochenende, doch was haben wir Frauen davon? Wir stehen am Herd – backen, kochen, braten.

 


Die Familie fragt „Was gibt es zu essen“? Kommt und setzt sich nur an den gedeckten Tisch.

 


Dann kommen Freunde zu Besuch oder die liebe Verwandtschaft. Man muss sich Zeit nehmen, tratschen und um alle kümmern.

 


Dabei bleibt andere Arbeit liegen. Die Nähmaschine wartet auf ihren Einsatz.

 


Und wenn ich stricken will, so müsste ich vorher spinnen:

 


Manchmal hat man vom Leben echt die Nase Hose voll. Nee, lieber nicht, die müssen wir dann waschen 🙂

 


Nach getaner Arbeit herrscht Ruhe. Dann endlich können wir uns vor dem Haus auf die Bank setzen und ausruhen.

 


Wir lauschen dem Plätschern des Wasserrades und träumen uns in alte Zeiten zurück.

 


Unsere Ängste und Sorgen sammeln wir auf, zermahlen sie und dann kommen sie da heraus:

 


Wer es selbst nacherleben will, der kann das hier tun: Ölmühle Simonswald

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