Träumerle

Der Blog zur Aue

Archiv: April 2017

Kann jemand helfen?

Seit Wochen schleicht eine Katze in unserer Nachbarschaft herum. Sie scheint niemandem zu gehören. Nun sitzt sie ständig vor unserem Haus und miaut sich die Seele aus dem Leib. Wir füttern sie, ich habe ihr Zecken entfernt, sie bekommt Schmuse- und Streicheleinheiten. Ganz lieb ist sie und so dankbar für das Futter.

Theo hat sie akzeptiert und auch mit Johnny war sie schon auf Tuchfühlung. Sie verstehen sich alle drei. Witzig ist, dass sie fast aussieht wie Kater Theo, nur fehlt die weiße Schwanzspitze.
Es könnte ein Kater sein, kastriert. Denn Männlichkeit ist nicht groß zu erkennen. Und wenn er kastriert ist, so wurde er sicher nicht ausgesetzt.
Wenn wir ihn in die Transportbox von Theo bekommen könnten, könnte uns vielleicht die Tierärztin helfen (Chip).

Hier mal paar Aufnahmen, wenn auch nicht alle ganz scharf.

 

 

 

 

Ich habe schon in der Nachbarschaft gefragt, aber keiner weiß was. Wir werden sie weiter füttern und hoffen, dass sich vielleicht ein Besitzer findet.
Eine Anzeige in der Zeitung wäre auch noch eine Idee. Schon allein der Gedanke, dass sie jemand sucht, ist so schmerzlich. Ich fühle da viel zu sehr mit.

Schwarzwald – Teil 1

Wo soll man anfangen, wenn man so viel zu zeigen hat? Ganz vorn.
Wir wohnten in Simonswald, nördlich von Freiburg. Unser Haus lag direkt am Hang, im Erdgeschoss befand sich die Ferienwohnung und oben wohnten nette junge Leute. Wenn ich morgens mit Johnny die erste Runde drehen wollte, so gab es nur zwei Wege: hinauf und wieder runter oder runter und wieder hinauf 🙂

Hinter dem Haus befand sich ein Gehege mit Damwild, das konnten wir ständig beobachten.

Morgenstimmung:

Nach der ersten Frostnacht gab es Schnee oben in den höheren Lagen:

Und unten im Tal herrlichstes Bilderbuch-Frühlingswetter:

Am letzten Tag sind wir hinauf zum „Kandel“ gefahren. 1.242 Meter hoch. Frischer Schnee, strahlend blauer Himmel. Ein Traum von Winter:

So schön, auch wenn ich keinen Winter mit Schnee mehr haben wollte um diese Zeit.

Die Sonne brannte ins Gesicht.

Dann ging es wieder hinab in den Frühling. Aber ich möchte da nicht Auto fahren müssen. Schmale Straßen, Ausweichbuchten, steile Abhänge. Nein, ich habe das Lenkrad nur meinem Mann überlassen 🙂

Oster-Urlaub

Wir sind wieder da. Und wohin sind wir nun geflüchtet? In den Schwarzwald. Dahin, wo es eigentlich immer besser ist, wenn ganz Deutschland schlechtes Wetter hat.  Wir erlebten eine Reise durch alle 4 Jahreszeiten. Sonnenschein und 18 Grad, Gewitter mit Regen, Frost, Schnee. Aber wir haben uns erholt und das zählt.

Ich brauche noch ein wenig Zeit mit meinen Bildern und Berichten. Zudem gibt es Probleme im familiären Umfeld, wir müssen uns kümmern und organisieren. Vielleicht bleibt es noch ein Weilchen ruhig hier. Aber keine Bange, es geht uns und unseren Kindern gut.
Herzlichen Dank auch für die vielen lieben Grüße, ich habe im Urlaub jeden Kommentar gelesen.

Also – bis bald!

Ostern 2017

Ostern wird wohl dieses Jahr so schreckliches Wetter, dass man nur Reißaus nehmen kann. Und das tun wir auch.
Am Donnerstag noch mal arbeiten, dann Koffer packen und am Freitag geht es für eine Woche weg. Johnny merkt, dass hier Unruhe herrscht. Ich suche schon mal seine Sachen zusammen, denn Hund braucht fast mehr wie ein Kleinkind 🙂

Ich wünsche allen meinen lieben Lesern ein dennoch schönes Osterfest mit süßen Naschereien und hoffentlich ein wenig Sonnenschein.

Fortsetzung Laußnitz

Es gibt von Laußnitz aus mehrere Wander- und Radwege, alle bis in die nächsten Ortschaften und weiter.


Uns genügt die „Standardrunde“, da laufen wir ca. 1,5 Stunden. Nach der Hälfte gibt es was zum Sitzen.

Überall wurden Nistkästen angebracht. Jeder hat sogar seine eigene Hausnummer direkt unter dem Kasten 🙂

 


Waldsauerklee blüht gerade, der sieht von Weitem fast aus wie Buschwindröschen:

 


Schautafeln dienen der Information über den Wald, die Beforstung und Jagd:

 


Schön war es wieder und wird von mir ganz sicher wiederholt.

 

Heut war nun erst mal der letzte Sonnentag. Bei uns trübt es sich ein und Wind kommt auf. Ich habe noch mal Wäsche draußen getrocknet, solch ein Flatterwetter muss Frau doch ausnutzen 🙂

Sonntagsrunde im Wald

Heut waren wir seit Monaten mal wieder im Nachbarort Laußnitz und haben da eine große Runde gedreht. Dieses Mal kam mein Mann mit, es war für mich etwas entspannter, weil er Johnny an der Leine hatte und ich die Hände frei zum Fotografieren.

Die Vögel zwitscherten ringsum. Alles Grüne am Boden sind Heidelbeeren (Blaubeeren).

Den kleinen Tümpel zeigte ich auch schon oft.

Nach der Hälfte der Strecke gab es eine Pause. Johnny bekam Futter und Wasser und wir gönnten uns ein Bierchen.

Weitere Bilder folgen noch, dies ist erst mal ein kleiner Eindruck unserer sonnigen Runde.

Habt alle einen guten Start am Montag in eine kurze Arbeitswoche.

Verregneter Start ins Wochenende

Heut herrscht wieder mal das Wetter, wo man sprichwörtlich keinen Hund vor die Tür treibt. Aber wir müssen ja leider raus und so sind Regenschirm, matschige Schuhe und anschließendes Sauberrubbeln bei Johnny angesagt. Kater Theo lief zwar heut mit, hat aber die ganze Zeit miaut und war offenbar glücklich, als wir den Rückweg antraten.

Hoffen wir, dass sich das Wetter wie angekündigt am Wochenende bessert.

Wir haben mal nichts vor und so warten wir einfach, was es bringt.

 

Die Steuererklärung wäre zu erledigen, habt ihr sie schon fertig? Ich hasse sie jedes Jahr, aber ich muss mich nun mal ans Werk machen.

Post

Wir alle freuen uns, wenn wir Post von lieben Menschen erhalten. Oder wenn die Postfrau klingelt und uns Pakete bringt mit bestellter Ware aus Katalogen.

Hat von euch schon mal jemand eine Flaschenpost gefunden? So richtig im Wasser? Ich noch nie. Aber in der Aue scheint es jetzt eine Flaschenpost-Station zu geben 🙂 3 Flaschen hingen da an einem Baum.

 

Manchmal verschwindet Post oder hat den Bummelzug genommen. Das ist dann die Schneckenpost 🙂

Diese Schnecke hier sieht so aus, als ob sie die Blüte eines Buschwindröschen transportiert:

UPS, DHL, Hermes, GLS, DPD – Wahnsinn, wie viele Unternehmen es heut gibt. Früher gab es einfach nur die Post. Bei uns auf dem Dorf fuhr die Postfrau mit dem Fahrrad und Paketsendungen mussten auf dem Postamt abgeholt werden. Ich bin gern zur Post gegangen. Alles war da aus altem Holz, die Mitarbeiterin saß hinter einem Schalter. Lotto konnte man da auch tippen. Ganz besonders gern haben wir natürlich die Pakete aus Westdeutschland abgeholt. Die dufteten immer so schön nach Schokolade, Kaffee und Weichspüler. Heut vermisse ich diese Gerüche, obwohl wir selbst all die leckeren Dinge kaufen können, die es damals für uns nicht gab. Wenn ein Paket kam, so haben es erst meine Eltern geöffnet und geschaut, was alles enthalten war. Schokolade und Kaugummis wurden gerecht aufgeteilt. Kleidung führte unsere Mutti manchmal wie bei einer Modenschau vor und bei uns Mädchen gab es schon mal Streit, wer was bekommt.
Alles vorbei, alles Geschichte.

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