Träumerle

Der Blog zur Aue

Archiv: Oktober 2011

Johnny

Der kleine Kerl macht mir Sorgen. Schon vor Wochen waren wir bei der Tierärztin, weil er sich so kratzte und knabberte. Sie konnte keine Ursache finden und tippte auf eine Allergie, doch wir haben ja nichts Neues.
Nun ließ zwar das Kratzen langsam nach, doch er knabbert sich an einer Stelle den Schwanz blutig.
Durch Tipps von Ute, Recherchen im Internet und Gespräche mit anderen Hundebesitzern stellte sich heraus, dass dieses Problem ziemlich oft vorkommt bei Hunden und mögliche Ursache entweder psychisch ist oder aber am Trockenfutter liegt. Nun bekommt Johnny zwar seit Jahren Trockenfutter (aus dem Discounter), ich wechsel immer mal, aber es war für mich die einzige Erklärung.

Gestern nun besorgten wir besseres Futter (aber auch trockenes) hier im Zooladen. Und heut hab ich Hühnchen gekauft zum Kochen. Jetzt bin ich mal gespannt, wie er sich weiter verhält.

Nun frag ich alle Tierbesitzer unter euch: was füttert ihr und hatte euer Tier auch schon mal dieses Problem?
Ich teste jedenfalls die Futterumstellung, bevor ich der Tierärztin wieder einige Zehner über den Tisch reiche für ein Frage-Antwort-Spiel.
Meine Schwester hatte das gleiche Problem mit ihrer Katze. Sie knabberte sich das Fell ab und der Allergietest (teuer bezahlt) brachte nichts außer der Vermutung, es könne am Futter liegen. Nun bekommt die Miez Hausmannskost und sie hat sich prächtig erholt.

Habt ein schönes sonniges Wochenende!

Tag der Geschenke

Heut sind meine kleinen Basteleien bei den Beschenkten angekommen – die Aktion liegt ja schon paar Monate zurück. Und für alle Neugierigen zeig ich euch, was ich gebastelt habe.
Nichts Großes, ein kleines Lichtlein für die kalte und dunkle Jahreszeit, dazu einige Eicheln und Bucheckern zur Deko.

Und auch ich bin heut beschenkt worden. Mari hatte zum Fotowettbewerb aufgerufen “Füßlie in the Ocean”.  Ich hatte einmal meine Füße im Sommer in den Mühlgraben gestellt und dann folgte noch ein Urlaubsfoto. Nun durfte ich mir eines ihrer Werke aussuchen und habe mich für dieses Bild entschieden. Passt das nicht perfekt zu mir? Jetzt muss ich noch einen geeigneten Platz dafür finden und dann starre ich drauf und versinke in meine Traumwelt. Schön! Lieben Dank mari.

Verhasste Arbeiten

Es gibt Arbeiten, die ich hasse wie die Pest. Eine davon ist das Arbeiten mit der Nähmaschine.

Ich wundere mich, warum mein Mann immer mehr Platz hat im Wäscheschrank. Komisch, bei mir muss ich schon quetschen, um alles rein zu bekommen :-D
Aber nein – der Haufen mit den zu nähenden Sachen wird dafür immer größer. Könnte nicht mal ein Heinzelmännchen über Nacht erscheinen und heimlich die Sachen nähen?
Jeden Tag nehme ich mir vor: heut fängst du an. Aber immer kommt was Wichtigeres in die Quere.

Doch heut hat es mich gepackt. Die ersten Stücke sind repariert und ich fühle mich, als hätte ich sonstwas geleistet – muss mir gleich mal selbst auf die Schulter klopfen :lol:
Und jetzt bleibt die Maschine auf dem Stubentisch stehen, bis die nächsten Teile geflickt sind. Dann verschwindet sie hoffentlich für lange, lange Zeit wieder im Schrank.

Habt ihr auch solche Arbeiten, die ihr über alles hasst? Bei mir ist es dann noch die Steuererklärung und mir graut schon jetzt wieder vor dem Jahresanfang, wenn die Frage kommt “Wann fängst du mit der Steuererklärung an?”

Schmiedekunst

  Ich habe im Urlaub immer Ausschau gehalten nach Objekten für die Schmiedekunst von Elke und Brigitte Blechi.

In einer Gaststätte sahen wir diese Taucherglocke. Leider ist das Bild etwas unscharf geworden.

Rhodos – Teil 6

Langsam muss ich mal zum Ende kommen. Was wäre, wenn ich 2 Wochen Urlaub gemacht hätte? Dann würdet ihr wahrscheinlich Weihnachten noch Strandfotos sehen müssen :-)

Einen Tag wollten wir in den Nachbarort Archangelos. Problem: nur früh 8.30 Uhr geht ein Bus hin. Taxis fahren alle zeitig nach Rodos-Stadt, da gibt es mehr zu verdienen.
Zum Glück hielt gerade ein Taxi vor dem Club und brachte Gäste. Also flugs eingestiegen und schon ging es los. Hatten wir ein Glück!

Archangelos ist ein Dorf, in dem es noch richtig alte Gassen und Häuser gibt. Da entstanden auch die Aufnahmen von den schönen bunten Toren. Hier waren sogar die Ecken rund :lol:


Enge Gassen, kein Durchkommen.


Die Dorfkirche. Von innen sehr schön, alles aus Holz.


Ja ist denn schon wieder Ostern? Echt an einem Baum entdeckt, da hingen noch mehr.


Upps – da bin ich vielleicht erschrocken!


Vielerorts sieht man dieses “Pflaster”. Kieselsteine für hochkant gesetzt. In Lindos auf der Akropolis und durchs Dorf musste mich mein Mann an die Hand nehmen. Das war so glatt.


Eine Gelegenheit zum Sitzen findet man überall.


Oder lieber hier?


Auf einer Bank ruhten wir aus. Eine alte Frau kam und setzte sich neben mich. Aus ihrer Tasche zog sie einen Zweig Basilikum und schenkte ihn mir. Sie hat sich gefreut, dass ich mich gefreut habe. Wer schenkt einem schon in Deutschland einfach so etwas?

Problem Rückweg. Es war viel zu heiß für die 3 km und es führen Serpentinen die Straße hinab bis an unsere Bucht. Also einfach loslaufen und auf die Autos achten. Und prompt kam ein klapperaltes Auto mit einem alten Mann. Vorn keine Stoßstange, hinten Beulen, total weiß eingestiebt. Und er hielt und fragte. Natürlich sind wir eingestiegen, ich war so am Grinsen über den Zustand des Autos. Er wollte nicht mal Geld dafür, nur auf einen Kaffee eingeladen werden. Den hat er prompt bekommen.

Alle Stare sind schon da …

In Scharen greifen sie an. Ein Geflatter und Gehusche im Birnenbaum. Aber schön sehen sie aus. Sie holen sich die letzten Birnen
Die Fotos sind durch das – noch nicht geputzte – Stubenfenster entstanden.

Schöne Momente im Herbst/Winter

   Bei der Aktion von Katinka bin ich doch gern wieder dabei. Macht ja auch Spaß bei dem sonnigen Herbstwetter.
Wir haben es reichlich ausgenutzt, haben gestern und heut schöne große Runden gedreht und unsere Nasen in der Sonne gewärmt.

Im Garten ist nun restlos Ordnung geschaffen. Die Gartenmöbel sind verstaut, Rindenmulch verstreut, sämtliche Pflanzen haben ihr Winterquartier bezogen, die Knollen der Dahlien und Canna sind ausgebuddelt und eingelagert, die Vögel wurden angefüttert – der Herbst kann durchstarten.
Die letzten Rosen zeigen noch einmal ihre Schönheit.


Macht euch einen gemütlichen Abend und habt morgen einen frostfreien Start in die neue Arbeitswoche.

Herbst-Wochenende

Puh war das kalt heut früh! Eisige Null Grad! Ich wollte am Wochenende die letzten Dahlien abschneiden, das konnte ich nun vergessen. Alles hin. Habe daher nun alle ausgegraben und im Keller eingelagert.
Mit Johnny habe ich eine große Abendrunde gedreht und das Abendrot bestaunt.

Ich wünsche euch ein sonniges Wochenende.

Rhodos – Teil 5

Heut mal nur Tür und Tor. Es gab so schöne Tore, bunt bemalt und teilweise ja schon Schmiedekunst.

Man beachte beim folgenden Foto die Schwelle – eine wahre Stolperstelle. Oder gut gegen Hochwasser? :-)


Das folgende Tor gab es gleich zwei Mal auf der Straße. Ist mir erst daheim am Rechner aufgefallen.

Schloß Schwepnitz

Heut habe ich mit meiner Mam und Sohnemann Robert einen winzigen Ausflug unternommen. Das Dorf Schwepnitz – 10 km entfernt – war unser Ziel. Hier bin ich aufgewachsen und zur Schule gegangen. Und genau diese Schule wollte ich besuchen. Ein alter ehemaliger Herrensitz diente viele Jahre als Schule, später als Berufsschule. Nach der Wende verkauft an Privat, brannte es vor einigen Jahren bis auf die Grundmauern ab. Nun steht es jämmerlich da, was wohl aus dieser Ruine noch werden soll?

Durch diese Tür bin ich geschritten. Links und rechts neben dem Eingang befanden sich glaub ich Rosenrabatten. Für mich war es immer wie ein kleines Märchenschloss.


Ich hab mich hinein getraut. Man kann die Schönheit des Bauwerkes noch erahnen.


Der lange Gang im Erdgeschoss. Ich weiß sogar noch von einigen Räumen, welcher Unterricht da statt fand.


Der Treppenaufgang in die erste Etage. Hach, war das schön damals. In Gedanken sehe ich all den Prunk vor mir. Sehe, wie Frauen in langen Kleidern da empor schreiten – ich träume halt zuviel.


Ein Klassenzimmer.

In einem Nebengebäude befand sich der Speisesaal.

Noch einmal der Blick ins Innere des Schlosses. Das gesamte erste Stockwerk und das Dach sind eingestürzt.


Ringsum befinden sich Wälder, Wiesen, Felder. In den Ferien haben wir hier Pilze gesammelt und Heidelbeeren.

Die Straße vom Schloß weg ist gesäumt mit Kastanien. Einen von diesen Bäumen habe ich mit 14 Jahren gepflanzt. Die ganze Allee wurde von unserer Klasse damals gepflanzt. Ich weiß nur nicht mehr genau, welcher Baum “meiner” war.

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