Träumerle

Der Blog zur Aue

Archiv: Januar 2011

Freitag!

“Endlich Freitag” denken wir wohl jede Woche – und freuen uns auf ein hoffentlich entspanntes und sonniges Wochenende.
Ich werde heut kaum zum Bloggen kommen, es gibt zu tun und abends fahren wir zum Geburtstag bei meiner Freundin.

Vor zwei Wochen habe ich wieder das “Hexenhäuschen” besucht – es lag noch Schnee.

Und stellt euch vor, gleich nebenan wohnt der Gartengott persönlich, wer oder was auch immer das sein mag:

                        

Die Vögel waren vor Ehrfurcht erstarrt und schwiegen. Oder ist der gar nicht echt :?:

Da haben doch Laubenbesitzer tatsächlich entweder noch Sommer oder sind schon darauf eingestellt:

Auch in meinem Hausflur ist der Frühling angekommen:

                        

Habt ein schönes und erholsames Wochenende! Schnee ist erst einmal nicht in Sicht, dafür wird es wieder richtig kalt.

Mein Donnerstag-Foto Nr. 31

Heute – passend zu den ersten Farben des Frühlings (zumindest in den Blumenläden) – meine Neuerwerbung. Die gibt es im Baumarkt mit den drei großen Buchstaben – unglaublich günstig.
Weiße Blüten hab ich schon, gelbe auch, lila ist ebenfalls schon vorhanden. Also mal eine neue zarte Farbe.

Ich habe ohne Blitzlicht geknipst, denn mit sahen die Blüten nachher weiß aus.

                          

                        

Nun hoffe ich, dass ihr der Umzug bekommen ist und sie eine Weile in Blüte steht, bevor sie eine Ruhepause einlegt.

Chaos, Krempel, alte Schätze – Nr. 19

  Heut mein Krempel-Bild für Brigitte Blechi.

Es fiel mir natürlich wieder erst abends ein und mit Blitzlicht machen sich Gläser nicht so gut. Aber nun frag ich euch: was macht man damit? Sie stehen seit mindestens 20 Jahren gaaanz hinten im Schrank und werden nie benutzt. Aufheben, klar :-) Sind ja auch “Zur Erinnerung”, aber an wen? Keine Ahnung.

                        

Und ich habe die ganze Zeit nur gedacht: nicht fallen lassen, nicht fallen lassen, nicht fallen lassen. Hat geholfen!
Nachtrag: es schneit!

Wie Frühling

War das schön gestern! Mittags nach dem Essen bin ich mit Johnny los in die Aue. Die Sonne schien mir ins Gesicht, einzelne Vögel zwitscherten, es war verhältnismäßig warm.
Das Viadukt warf einen Schatten, das sieht aus wie eine Rampe, lustig nicht?

Die Pulsnitz führt wieder fast normal viel Wasser, wenn auch an einigen undichten Stellen des Flussbettes das Wasser auf die Wiesen schwappt. Die Wege sind zwar glitschig, aber mit meinen derben Hunde-Schuhe geht das schon.

                          

Selbst die Pferde auf der Koppel hatten anscheinend Frühlingsgefühle, eins lag einfach da und genoss die Sonne.

                           *

Und unter dem Schnee kommen nun schon wieder Pilze hervor.

So könnte es wegen mir aus bleiben. Leider soll es ab morgen wieder kälter werden und sogar schneien.
Heut hab ich Frisörtermin – Frühling machen auf dem Kopp :-)

Jetzt fällt mir vor Schreck ein, ich hab den Krempel-Tag vergessen. Wird nachgeholt.

Neues Leben

Ich habe auf dem Stubentisch immer noch einen Blumenstrauß von meinem Geburtstag stehen.

                        

Und gestern beim Kaffeetrinken hab ich gestaunt. Was haben wir denn da?

                        

Da treibt doch tatsächlich ein  trockener und mit goldener Farbe besprühter Zweig aus.

                        

Da fällt mir ein Satz ein, den ich schon mal schrieb: “Das Leben findet einen Weg”.

Italienisches – Teil 2

Nachdem es gestern abend Lasagne und italienische Knabbereien gab, kam heut Mittag ein Fischgericht aus meinem italienischen Kochbuch auf den Tisch.

Schnell erklärt: Fischfilet in eine mit Olivenöl ausgestrichene Auflaufform geben. 2 Dosen Ölsardinen abtropfen, stückeln, mit Olivenöl, Salz, Pfeffer und Kräutern (getrocknet oder frische) mischen und über das Fischfilet geben. Darauf Semmelbrösel streuen und mit Olivenöl beträufeln.

Bei 175 Grad Umluft ca. 30 Minuten überbacken.

                        

Dazu richte ich eine Knoblauchmayonnaise an:

In eine Schüssel zwei gehackte Knoblauchzehen geben. Dazu ein Eigelb und ein Teelöffel Senf. Alles verrühren. Nach und nach 175 ml Pflanzenöl geben und mit dem Schneebesen schaumig schlagen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

                        

Es gab Kartoffeln und Möhren dazu, hatte aber auch schon Kartoffelbrei oder Thymiankartoffeln.

Erschreckend!

Was sich bei Sammy abgespielt hat, das geht ja gar nicht und mir unter die Haut. Nachzulesen auch bei Frau Momo, bigi, Anna-Lena. Leider kann man nun bei Sammy keinen Kommentar mehr hinterlassen. Ich hoffe, sie schafft es, das Problem zu beheben. Ein neues Blog aufbauen geht ja nun doch nicht ganz so schnell.
Liebe Sammy, wenn Du das liest, wir denken alle an Dich und hoffen, wir können Dich bald wieder lesen.

Italienisches

Gestern habe ich ein Päckchen bekommen. Durch Brigitte Weserkrabbe war ich letztes Jahr auf ein Gut in Italien gestoßen und habe mir den Katalog schicken lassen. Nun habe ich Kostproben Olivenöl erhalten.

                        

                        

Und – wie passend – am Abend hatte ich Lasagne geplant. Also wurde der Tisch gleich typisch italienisch dekoriert. Sohnemanns Freundin kam auch und brachte Leckereien mit. Es war ein schönes Essen.

                           

                          

Oh Tannenbaum

Ein kleine, aber feine Riesentanne freute sich des Lebens. Doch die Weihnachtszeit nahte und mit ihr nahm das Schicksal seinen Lauf.
Menschen kamen auf den Hof des Bauern und besichtigten all die schönen Bäumchen. Sie zeigten mit dem Finger auf die kleine Tanne und ein Strahlen zog in ihr Gesicht. Frisch geschlagen, wurde die Tanne eingenetzt und fand den Weg in ein beheiztes Wohnzimmer. Fein herausgeputzt durfte es mit den Menschen Weihnachten feiern.

                        

Doch schon nach wenigen Tagen wendete sich das Blatt. Die Menschen wurden dem Bäumchen überdrüssig. Sie rissen ihm all die schönen glitzernden Dinge von den Zweigen und – oh Schreck – warfen es ohne jegliches Schamgefühl nackt wie es nun war aus dem Fenster.

                        

Doch die Frau des Hauses hatte eine Idee. Sie stellte die kleine Tanne in einen großen Schneehügel und schmückte es erneut – mit Meisenknödeln. Nun hatte das Bäumchen eine neue Aufgabe und freute sich auf die gefiederten Gäste.

                        

Aber die Sonne kannte kein Erbarmen, sie ließ den Schnee in Windeseile schmelzen. Die Menschen freuten sich, doch die kleine Tanne fiel einfach um.
Ein neuer Plan musste her – Plan B :-)
Die Frau setzte das Bäumchen einfach in einen großen Pflanzkübel aus Holz, der im Herbst noch stehen geblieben war. Nun konnten die Vögel abermals Anlauf nehmen.

                        

Aber oh weh, dieses Mal machte der Wind einen Strich durch die Rechnung. Die arme kleine Riesentanne fiel erneut um.
Und nun? Plan C! :-)
Doch während die Frau Schnur besorgte, um das Bäumchen an einem neuen Ort festzubinden, sprang ein kleiner frecher Hund namens Johnny durch den Garten und – stellte fest, dass Meisenknödel lecker duften. Mit was sollte der Baum denn nun geschmückt werden?

                        

                        

Aber: Ende gut, alles gut. Die Frau des Hauses band das Bäumchen nun sicher am Pavillon fest, da fliegen die Vögel immer dran vorbei. Zwar etwas schief, aber es hält nun ganz sicher! Und die Meisenknödel waren wohl doch nicht so lecker, das Hündchen hat etwas übrig gelassen.
Nun schmücken zwei Knödel die Tanne, einer hängt am Birnenbaum.

                        

                        

Und was habt ihr mit euren Weihnachtsbäumen gemacht?

Mein Donnerstag-Foto Nr. 30

Ui – schon mein 30. persönliches Donnerstags-Foto für Follygirl. Wie die Zeit vergeht!
Also – auf dem Rückweg vom Grünmetzsee war Johnny am Schnüffeln. Und was macht Frau, wenn man auf der Stelle steht und wartet? Man schaut sich um. Und upps – was hängt denn da am Baum?

                           

Liebe Petra, dieser Beitrag ist doch genau für Dich – und für alle Tierliebhaber. Da war jemand ganz ganz nett zu den Waldtieren:

                        

                        

                           

Sieht doch auch fast aus wie Würstchen, oder? Dann wäre es ein Futterbaum für Johnny gewesen :-)
Irgendwie hab ich es diese Woche mit den Bäumen. Morgen gibt es das Ende der Geschichte von meinem Weihnachtsbaum. Plan C wäre fast gescheitert. Die Brigitte hatte ja so lustige Vorschläge, nun wird er hoffentlich stehen bis zum bitteren Ende.

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