Träumerle

Der Blog zur Aue

Start ins Wochenende

Wer ist abergläubisch und traut dem heutigen Tag nicht so recht? Freitag der 13. – nehmen wir ihn wie er kommt.

Heut Abend wollen wir mit den jungen Leuten grillen.
Am Samstag bin ich mit der Sportgruppe zum Geburtstag unserer Trainerin.
Am Sonntag fahren wir mit den jungen Leuten ins Kino nach Dresden. „Jurassic World 2“ werden wir uns ansehen. Und abends dann natürlich Fußball.

Ich wünsche euch ein entspanntes Wochenende, schafft euch selbst Ruhepausen 🙂

Seid behütet und habt glückliche Momente.

Endlich Regen

Alle haben sich heut früh gefreut wie die kleinen Kinder, als der Himmel sich endlich öffnete und Regen herab schickte. Endlich Abkühlung! Frische Luft ins Haus lassen, durchatmen, mal nicht gießen müssen. Es kann gern noch mehr kommen.

Nanu Theo, was gibt es denn zu schauen?

Natürlich die Biber. Immer wieder schöne Momente.

Aber zum ersten Mal muss ich sagen: blöde Biber!
Sie haben nämlich einen Tunnel gegraben vom Wasser aus unter dem schmalen Weg hindurch auf die andere Seite ins Gras. Dort konnte ich sie mehrmals in einem Loch entdecken gleich unter der Oberfläche. Und nun ist es passiert: ich bin mit dem Fuß eingebrochen und auf den Rücken gefallen. Ich habe geschrien vor Schreck, denn durch die Wellenbewegungen im Wasser war zu erkennen, dass er grad da war und ich steckte da im Gang fest. Sofort den Fuß da rausziehen! Ich bin sofort heim, die Kleidung war fällig für die Waschmaschine und ich für die Badewanne. So ein Mist aber auch!
Nun habe ich die Stadtverwaltung informiert, dass da Gefahr besteht für die Spaziergänger. Aber ob die in Kürze was unternehmen werden? Man muss schauen, dass grad kein Biber da ist und dann müsste man alles verfüllen. Ich bleib dran.

Endlich etwas Regen

Gestern Abend endlich kam der erste Regenschauer bei uns an. Es war wieder so heiß, dass der Aufenthalt im Freien keinen Spaß mehr machte. Die Hunderunden gehen immer nur bis an den Bach und zurück.

Der Garten muss jeden Tag gewässert werden. Noch haben wir Vorrat an Regenwasser in der alten Klärgrube. Aber es müsste noch mal was von oben kommen, denn das war nur der sprichwörtliche Tropfen auf den heißen Stein.

Habt alle ein erholsames Wochenende. Wir werden sicher wieder grillen.

Wieder mal Biber

Sie sind immer noch da – unsere zwei Biber. Mal kann man sie jeden Tag sehen, mal verstecken sie sich.

Heut Mittag konnten wir den kleineren beobachten. Er kam gerade aus dem Wasser und begann sich zu putzen.

Erst die Schnute, dann die Arme, Oberkörper, Bauch. Putzig ist es anzusehen. Mucksmäuschenstill war ich.

Nanu, da beobachtet mich wohl jemand. Hat man nicht mal hier seine Intimsphäre? :mrgreen:

Ich hatte Theo mit und plötzlich gab es komische laute Fauchgeräusche hinter mir. Da bellte Johnny los und das erschreckte dann doch den Biber.
Also ab ins Wasser und abtauchen.

Ich konnte ihn auch kurz filmen. Hach ich muss mich mal mit YouTube beschäftigen. Ich würde die Aufnahme gern zeigen.

25-jähriges Betriebsjubiläum haben wir in der Firma gefeiert. Ich bin von Anfang an dabei. Nun kehrt wieder Ruhe ein und der Arbeitsalltag hat uns im Griff.

Tierische Begegnung

Morgens ist es am schönsten in der Aue. Stille, die Sonne kitzelt mit ihren Strahlen die Baumwipfel, das Wasser plätschert sacht dahin.

Und sie sind auch wieder da:

Genau wie im letzten Jahr ruft das den Jagdinstinkt von Theo hervor. Er pirscht sich natürlich wieder heran.

Theo, die sind doch viel zu groß für dich! :mrgreen:

Ganz still standen die Störche und warteten, was da wohl passiert. Aber mein Rufen hat geholfen und Theo kam zurück.

Habt alle einen sonnigen Tag. Bei uns gibt es viel zu tun, daher komme ich wenig an den Rechner.

An der Nordsee – Abschluss

Ich muss mal zum Schluss kommen. Ein Zwischenfall nahm Zeit in Anspruch, Dinge mussten geklärt werden und dauern auch noch an.
Nun aber gibt es die letzten Urlaubserinnerungen.

Am Nord-Ostsee-Kanal konnten wir durch Zufall einen Großsegler beobachten und fanden zwei Tage später einen Artikel dazu in der Zeitung. Es war die Deutsche Bark „Alexander von Humboldt II“.

Gleich in der Nähe wohnt „Katerchen“ Eva, einige von euch werden sich noch an sie erinnern (inzwischen hat sie ihren Blog geschlossen). Es war ein herzliches Wiedersehen nach 4 Jahren.

Quer rüber ging es an die Ostsee. In Kappeln gab es ein weiteres Wiedersehen mit der Reiki-Meisterin, die Johnny damals half. Wir verbrachten ein paar Stunden bei leckerem Fischessen, Kuchen und Eis. Es ist so schön, liebe Menschen wieder in den Arm nehmen zu können. Und vor 4 Jahren haben wir ja hier in Kappeln unseren Urlaub verbracht.

Husum haben wir mehrmals besucht.

Einmal war die Stadt rappelvoll, Straßen abgesperrt, überall Armeefahrzeuge. Vereidigung war gerade auf dem Markt. Mit Marschmusik wurden wir empfangen 🙂


Und dann konnten wir am letzten Tag auch noch eine Schiffstaufe erleben. Heißt sogar zwei. Ein Schlepper und ein kleines Vermessungsboot wurden mit viel Medienauflauf und Prominenz getauft. Es war nach 46 Jahren die erste Schiffstaufe im Innenhafen. Also etwas Besonderes.

Die Nordsee ist schön, nur ist eben leider nicht immer Wasser da. Und eines Tages vielleicht kommen wir wieder.

Rettungsaktion Nr. 2

Es könnte ja mal normal zugehen bei uns :mrgreen: Aber der nächste Rettungseinsatz wartete schon gleich am nächsten Tag.
Theo brachte auf den letzten Metern vor dem Haus eine junge Lerche angeschleppt, die noch lebte. Ich habe geschrien und gestikuliert, damit er sie los lässt. Hat auch funktioniert und ich habe ihn erst mal in die Wohnung gesperrt. Komme raus und Mauz steht da, visiert das Vögelchen an. Wieder war Schreien angesagt, bis er kein Interesse mehr zeigte.
Was tun? Wieder habe ich das Vögelchen auf der Fensterbank im EG abgesetzt, Wasser geholt. Doch es wollte im Gegensatz zur Meise nicht saufen. Senkte das Köpfchen, die Augen gingen zu, es hechelte wie wild. Es wird es nicht schaffen waren meine Gedanken. Also Reiki geben und überlegen. Da kam mein Mann heim und wir setzten es in eine große Pappkiste, Gitter darauf fanden wir zum Glück auch.

Wasser und kleines Vogelfutter gaben wir hinein. Der Kleine hat sich beruhigt und schaute uns zu unserer Freude erwartungsvoll an. Ich habe mit ihm geredet und wir entschlossen uns ihn frei zu lassen. Ach je, er konnte nicht fliegen, flatterte nur am Boden herum und flog an. Er hatte nur kurze Schwanzfedern, vielleicht noch nicht voll ausgebildet. Also wieder ab in die Kiste und über Nacht in den Schuppen gestellt. Ob er es schafft?

Am nächsten Morgen piepte es laut und tatsächlich – er war putzmunter und schimpfte lautstark. Wir können ihn ja nicht ewig da drinnen sitzen lassen und da es verschiedene Lerchenarten gibt – Insekten- und auch Körnerfresser – waren wir uns mit der Fütterung nicht sicher. Er hat zumindest das Vogelfutter zerstreut.
Ich habe ihn vorsichtig in meine Hände genommen und am Weg im Gebüsch ausgesetzt. Da, wo er ungefähr her kommen könnte. Er hüpfte weiter und weiter und war verschwunden.

Bei den nächsten Hunderunden habe ich angespannt gehorcht, ob er noch ruft. Stille. Also rede ich mir ganz fest ein, dass ihn seine Mama wiedergefunden hat und er überlebt. Insekten und Krabbeltiere gibt es genug, die er sich schnappen kann.

Und weil ich den Miezen die Beute entrissen habe lag zur Strafe am nächsten Morgen ein Maulwurf auf dem Abstreicher 🙁

Katzen sind nun mal Raubtiere und Vögel ihre Beute. Aber wann immer ich kann versuche ich die Tiere zu retten.

Rettungsaktion

Als wir heut von der Mittagsrunde heim kamen, da saß plötzlich eine winzige Blaumeise im Gras. Oh je, schnell weg, bevor die Miezen kommen.
Mit Schaufel und Handfeger wollte ich sie vorsichtig wegschaffen, aber sie flatterte kraftlos davon. Schaffte es bis auf die Fensterbank im Erdgeschoss und blieb im Fliegengitter hängen.

Wirklich winzig war sie, ihr Schwanz zitterte. Sofort habe ich meine Hände ausgestreckt und ihr Reiki gegeben. Nach ein paar Minuten dachte ich: sie muss saufen. Also bin ich zum Gerätehäusel geflitzt, habe einen Blumenuntersetzer geschnappt, am Außenhahn mit frischem Wasser befüllt und ihn auf der Fensterbank abgesetzt.
Nee, das wird nichts. Also habe ich meinen Zeigefinger ins Wasser getippt und den kleinen Tropfen auf ihrem Schnabel abgesetzt. Sie hielt ganz still und trank Tropfen für Tropfen. Ich bekam vor Rührung feuchte Augen.

Dann habe ich ihr weiter Reiki gegeben. Sie zwinkerte mit ihren kleinen schwarzen Äuglein, der Schnabel bewegte sich, als wolle sie mir was erzählen.
Und dann flog sie mit einem Mal ganz hoch hinauf in den großen Birnenbaum. Sie saß da und ich wusste, dass sie es geschafft hat.

So was rührt mein Herz und erfüllt mich mit Freude und Dankbarkeit.

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