Träumerle

Der Blog zur Aue

Morgenstimmung

Heut gab es wieder einen wunderschönen Morgen in der Aue. Bloß gut, dass ich die Kamera mit hatte.

Dieses besondere Licht mag ich, die Bilder sind nicht bearbeitet.

Lange hält diese mystische Stimmung nicht an, die Sonne erobert sich Stück für Stück die Wege und Wiesen.

Nach den Froscheiern war ich wieder schauen. Die „Batzen“ sind weg, nur noch komische Fetzen hängen da. Aber eine Stelle habe ich entdeckt, das sieht so komisch aus. Ich hatte auf der Mittagsrunde nur die kleine Kamera mit und selbst am Rechner mit Vergrößerung kann ich das nicht deuten. Ich ziehe noch mal mit der großen Kamera los, die hat mehr Zoom.

Martin Rütter

Wer einen Hund hat und Tiersendungen schaut, der kennt auch Martin Rütter. Seit Jahren schaue ich seine Beiträge im Fernsehen und nun durften wir ihn live erleben.
Eine ausverkaufte Messehalle in Dresden (3.800 Leute), wir saßen ganz weit vorn und so konnte ich ein paar Aufnahmen erhaschen. Ohne Blitz durfte man fotografieren.

Das Motto war „Freispruch“. Es ging um Missverständnisse zwischen Hund und Mensch, um falsche Erziehung, um Einsicht.

Justitia diente als Kulisse.

2,5 Stunden ging die Show, zwischendurch war mal Pause. Also war 2 Stunden lang Lachen angesagt. Man erkennt sich selbst in manchen Verhaltensmustern wieder, weiß um seine eigenen Fehler in der Erziehung des Hundes. Eine wirklich tolle Darbietung mit tosendem Applaus am Schluss.

Es gab zwar anschließend eine Autogrammstunde, aber das habe ich mir dann doch nicht mehr angetan. Ich habe meine Aufnahmen und kann mich immer an diesen Abend erinnern. Und wenn ich ihn künftig im Fernsehen sehe, dann werde ich lächeln.

Tierisches Glück

Ich hatte wieder mal tierisches Glück.
Auf geht es zu unserer kleinen Flüsterallee.

Hallo ihr, schön leise sein! Ich habe was entdeckt und will fotografieren.

Mein alter Freund ist wieder da, der Biber.

Aber er ist nicht allein. Und manchmal hat man Glück und ist zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

Los geht es, er beobachtet mich argwöhnisch, aber ich bin ganz leise und schleiche am Bachverlauf mit:

Anfangs dachte ich an einen Revierkampf, aber es wird wohl doch ein Pärchen sein. Die Paarungszeit geht bis April.

Es war ein Toben, ein Schnaufen, leises Quicken fast, hin und her und hoch und runter. Meine Kamera hatte fleißig zu tun.

Es war einfach außergewöhnlich, so etwas beobachten zu können.

Dann klatschten beide mit dem Schwanz – der Kelle – ins Wasser und schwammen auseinander. Heut früh konnte ich das gleiche Spiel wieder beobachten. Es wird also demnächst hoffentlich hier viele Biber-Fotos zu sehen geben 🙂

Los Leute, zurück, wir wollen sie in Ruhe lassen.

Und das nächste „tierische“ Ereignis steht an. Am Freitag sind wir in Dresden zur Veranstaltung mit dem Hundeprofi Martin Rütter. Die Karten waren ein Geburtstagsgeschenk. Ich freue mich!

Wieder Aue-Runden

Es ist so schön, wenn ringsum alles grün und bunt wird.

Die Vögel zwitschern, die Buschwindröschen und das gelbe Scharbockskraut blühen.

Der Biber hat wieder geknabbert:

Und Johnny springt ins Wasser, um sich Stöckchen zu angeln:

Am Montag hat es den ganzen Tag nur so geschüttet. Heut früh gab es dicken Nebel in der Aue. Doch nun scheint wieder die Sonne und verwöhnt uns mit ihrer Wärme.

Heut Abend geht es zum Sport. Ich muss auch endlich mein Fahrrad mal flott machen, das wartet noch auf den Start 🙂

Neues von den Kröten

Ich schaue jeden Tag nach den Kröten (dank Aufklärung von Frauke und Recherchen weiß ich nun, dass es Kröten sind und keine Frösche) und wie es wohl nun mit Nachwuchs ausschaut.

Und was ich jetzt entdeckt habe, das habe ich noch nie gesehen. Achtet auf den Grund unter den Kröten:

Eier, große Gelege unterschiedlicher Kröteneier. Überall hingen diese dicken Batzen:

An der Oberfläche wirken sie wie eine dicke glibbrige Masse, unter Wasser sehen sie schöner aus.

Na und nun muss ich erst recht schauen. Will sehen, wie sie sich weiter entwickeln und schlüpfen. Wenn das Wasser klar ist müsste ich es sehen können.

Shoppingtour

Geht es euch auch so, dass ihr mal Lust habt aufs Einkaufen oder Shoppen und dann wieder piept es euch an? Immer Gedanken machen ums Essen, wo gibt es was, was macht man für Gemüse für welches Essen?

Oh, hier will wohl jemand einkaufen gehen. Den Korb muss ich inspizieren:

Ist ja schon mal größer als das Körbchen neulich auf dem Stubentisch, in das ich mich quetschen musste. Kann losgehen, ich komme mit!

Hallo, ist da noch Platz für mich? Ich will auch mitkommen, da bekomme ich bestimmt Leckerlie. Blöd, da passe ich nicht mehr mit rein. Kleiner, bringst du mir was mit?

Ich habe heut schon den Wochenendeinkauf erledigt, muss am Freitag nur noch zum Fleischer. Grillware wurde wieder eingeladen, ganz leckere marinierte Lammsteakes.
Was habt ihr für Pläne fürs Wochenende? Es soll ja wieder sommerlich warm werden.

Sonntagstour

Das sonnige Wetter wurde am Sonntag genutzt für eine Spazierrunde. Von Glauschnitz aus ging es den Biberpfad entlang.

 


Hier gibt es Tümpel, in denen sich gerade auch die Frösche tummelten.

 


Viele abgestorbene Bäume kann man hier sehen, für mich immer wieder ein besonderes Fotomotiv:

 


Es wurde Pause eingelegt, es gab zu trinken und für Johnny Leckerlie.

 


Den ganzen Weg bis zum See der Freundschaft sind wir nicht gelaufen. Es ging wieder zurück.

Als ich diesen Baum fotografierte, da fiel mir am unteren rechten Ast was auf, hier nur ganz klein zu erkennen:

 


Ein Vogel? Nein, der Ast war so witzig geformt:

 


Am neuen kleinen Aussichtsturm gab es noch einmal einen Stopp.

 


Auch hier wieder kahle Bäume:

 


Es ist Naturschutzgebiet und man darf nicht überall hin, ehemaliges russisches Militärgelände und mit Munition belastet. Aber die Natur ist so schön und wird sich selbst überlassen. Immer wieder eine Runde wert!

Es quakt

Am Bach war was los in den letzten Tagen.

Kommt schnell schauen, da ist was los im Wasser!

Theo flüstert Mauz was ins Ohr. „Frösche, Kleiner, Frösche“!

Es war das reinste Gequake, Gewusel, rein ins Wasser, raus aus dem Wasser, huckepack.

An einer Stelle saßen sie dicht beieinander. So was habe ich in den letzten Jahren nicht erlebt.

Nun ist fast wieder Ruhe, nur einzelne kann man noch entdecken. Das wird wohl ein Gewimmel werden dieses Jahr, wenn es Nachwuchs gibt.

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